Gipfeltreffen in Brüssel: Serbien kann EU-Beitrittskandidat werden

REUTERSSerbien steht unmittelbar davor, Beitrittskandidat der Europäischen Union zu werden: Kurz vor Beginn des EU-Gipfels in Brüssel gab Rumänien seinen bisherigen Widerstand gegen diese Annäherung auf.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...818692,00.html
  1. #1

    Diese EU ist Wahnsinn

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Serbien steht unmittelbar davor, Beitrittskandidat der Europäischen Union zu werden: Kurz vor Beginn des EU-Gipfels in Brüssel gab Rumänien seinen bisherigen Widerstand gegen diese Annäherung auf.

    http://www.spiegel.de/politik/auslan...818692,00.html
    Diese EU ist Wahnsinn - der Laden klafft an allen Enden und Ecken auseinander, die Abgeordneten von jeweils wenigen Prozent (die überhaupt zu Europawahlen gehen) kaum repräsentativ und demokratisch legitimiert stopfen sich die Taschen mit EU-Diäten zu - während Kommissare in Brüssel Dinge beschließen/aushandeln die ganz sicher laut dem Grundgesetz nur hier durch das Parlament der BRD legitimiert werden könnten.

    Und was passiert während der Laden pleite geht und immer neue Schulden aufgenommen werden - die nächsten nicht für die Union oder die Währung tauglichen rein - immer mehr Korruption und Unfähigkeit hineinintegrieren. Das richtet sich nicht gegen DIE Serben, oder Serbien, sondern gegen die jeweils korrupten und auf Machtausweitung fixierten Gestalten die auf Seiten der EU und Serbiens ihre eigenen Ziele erfüllen, aber nicht die der Bevölkerungen oder der Menschen in Gesamteuropa!

    Die EU ist nicht Europa, die EU ist ein korruptes unfähiges und tief undemokratisches"Eliten"-projekt, gelenkt von Hintermännern aus Wirtschaft, Konzernen und den "Großgrundbesitzern" der Gegenwart.

    EU = Enteignungs Union
    EU = Entrechtungs Union
  2. #2

    Zitat von cosmo72 Beitrag anzeigen
    Diese EU ist Wahnsinn - der Laden klafft an allen Enden und Ecken auseinander, die Abgeordneten von jeweils wenigen Prozent (die überhaupt zu Europawahlen gehen) kaum repräsentativ und demokratisch legitimiert stopfen sich die Taschen mit EU-Diäten zu - während Kommissare in Brüssel Dinge beschließen/aushandeln die ganz sicher laut dem Grundgesetz nur hier durch das Parlament der BRD legitimiert werden könnten.

    Und was passiert während der Laden pleite geht und immer neue Schulden aufgenommen werden - die nächsten nicht für die Union oder die Währung tauglichen rein - immer mehr Korruption und Unfähigkeit hineinintegrieren. Das richtet sich nicht gegen DIE Serben, oder Serbien, sondern gegen die jeweils korrupten und auf Machtausweitung fixierten Gestalten die auf Seiten der EU und Serbiens ihre eigenen Ziele erfüllen, aber nicht die der Bevölkerungen oder der Menschen in Gesamteuropa!

    Die EU ist nicht Europa, die EU ist ein korruptes unfähiges und tief undemokratisches"Eliten"-projekt, gelenkt von Hintermännern aus Wirtschaft, Konzernen und den "Großgrundbesitzern" der Gegenwart.

    EU = Enteignungs Union
    EU = Entrechtungs Union
    Der Status eines Beitrittskandidates bedeutet noch nicht dass der Kandidat in die EU auch aufgenommen wird.

    Es werden jetzt harte Beitrittsverhandlungen folgen die Jahre und sogar Jahrzehnte dauern können. Und da muss Serbien die Justiz umstellen, die EU-Rechtsnormen übernehmen, die Korruption bekämpfen, die Wirtschaft solidieren, etc, etc...vieles auf den Weg bringen.

    Ich glaube dass bei Serbien diese Beitrittsverhandlungen mindestens zehn Jahre dauern werden. Ob am Ende es den Beitritt wirklich gibt, kommt auf die Serben an, wie sie sich entwickeln..

    Bevor man sich aufregt, muß man hier die Strategie der EU verstehen, worum es geht.
    Der Balkan ist sicherlich das schwierigste Gebiet Europas und es geht darum diese Region langfristig beruhigen und stabillisieren und ihr eine EU-Perspektive bieten, denn die Gefahr der Nationalismen wenn auch jetzt kleiner als in den 90-er Jahren, besteht dort immer noch..
    Man erinnere sich an die Balkan-Kriege in den 90-er Jahre..und was hat das Ganze Europa gekostet..abgesehen von dem vielen Leid der Menschen dort.

    Übrigens, meines Wissens, hat Mazedonien diesen Status des Beitrittskandidaten, glaube ich, schon seit vielen Jahren, ein Mitglied ist es bisher nicht geworden.
  3. #3

    Wenn

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Serbien steht unmittelbar davor, Beitrittskandidat der Europäischen Union zu werden: Kurz vor Beginn des EU-Gipfels in Brüssel gab Rumänien seinen bisherigen Widerstand gegen diese Annäherung auf.

    Gipfeltreffen in Brüssel: Serbien kann EU-Beitrittskandidat werden - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    man sich die EU anschaut, so kommt man zu der Erkenntnis, dass diese Gemeinschaft wohl die erste in der Geschichte der Menschheit ist, die sich zusammengeschlossen hat, um sich zugrunde zu richten. Mal sehen wie lange sie dazu braucht. Aber eines ist sicher: Deutschland ist an allem schuld!
  4. #4

    .

    Zitat von oback-barama Beitrag anzeigen
    Der Status eines Beitrittskandidates bedeutet noch nicht dass der Kandidat in die EU auch aufgenommen wird.

    .........................
    Welcher Staat ist denn schon mal abgelehnt worden? Die nehmen doch alles, was ihnen zu mehr Größe und Macht verhilft, angebliche "Eignug" oder irgentwelche Kriterien zählen doch nur auf dem Papier, wie man im Fall Griechenland zu Eurozone sieht oder die Aufnahme von Rumänien und Bulgarien in Die EU. die nehmen alles, koste es was es wolle. Was da gebaut wird, ist ein postmodernes Römisches Imperium: auch da war die Demokratie hinderlich, alles ist beim Alten geblieben.
  5. #5

    Zitat von recardo Beitrag anzeigen
    Welcher Staat ist denn schon mal abgelehnt worden? Die nehmen doch alles, was ihnen zu mehr Größe und Macht verhilft, angebliche "Eignug" oder irgentwelche Kriterien zählen doch nur auf dem Papier, wie man im Fall Griechenland zu Eurozone sieht oder die Aufnahme von Rumänien und Bulgarien in Die EU. die nehmen alles, koste es was es wolle. Was da gebaut wird, ist ein postmodernes Römisches Imperium: auch da war die Demokratie hinderlich, alles ist beim Alten geblieben.
    Die Aufnahme der 10 Ostländer 2004 war die Überbrückung der einstigen Blockteilung Europas...
    Die Aufnahme Bulgariens und Rumäniens, war allerdings ein Politikum und war viel zu verfrüht..Aber jetzt muss man ja durch..Übrigens die beiden Länder sind nicht jetzt die grösste Sorge der EU, sondern die alten EU-Länder, Griechenland, Spanien, Portugal, Italien..
    Die Aufnahme der Balkan-Länder, also ex-Jugoslawien-Länder ist langfristig angelegt und aus der Sicht der EU, bzw. Europas wird damit die gefährlichste europäische Region (man erinnere sich noch an die letzten 100 Jahren wa da alles passiert ist), langristig und endgültig stabilisiert.
    Ich glaube nicht dass irgendjemand in der EU sonst was anderes in Sicht hat...Von Serbien und Co..hat man weder Öl, noch irgedetwas wertvolles, also die Verschwörungstheorien sind hier nicht gerade logisch.

    Nun, ja, das römische Reich bestand ca. 1000 Jahren ...
    Aber wenn man die Geschichte Europas betrachtet von Rom bis heute, es hat immer welche Staatenbünde, bzw. große Reiche gegeben..., die mehrere Völker und Länder umfasst haben...und zwar durchgehend.
  6. #6

    einen Moment inne halten

    Um es gleich vorweg zu sagen: Ich habe nichts gegen Serbien.
    ++
    ABER wäre es für Europa nicht klüger ein potentielles GEBER-Land aufzunehmen, als ein höchst wahrscheinliches NEHMER-Land ?
    ++
    Muß man sich in der jetzigen Situation in Europa wirklich so etwas antun ?
  7. #7

    Gesundschrumpfen statt Totwachsen

    Zitat von oback-barama Beitrag anzeigen
    ... Ich glaube dass bei Serbien diese Beitrittsverhandlungen mindestens zehn Jahre dauern werden. Ob am Ende es den Beitritt wirklich gibt, kommt auf die Serben an, wie sie sich entwickeln. ...
    Hat die EU jemals einem Beitrittskandidaten die Mitgliedschaft verweigert? Die vermeintliche „Ergebnisoffenheit“ der Verhandlungen ist nichts weiter als ein durchsichtiges Beschwichtigungsmanöver für die Steuerzahler der Geberländer, die fortan noch stärker in die Ecke gedrängt würden.

    [QUOTE=oback-barama;9742703] ... Der Balkan ist sicherlich das schwierigste Gebiet Europas und es geht darum diese Region langfristig beruhigen und stabillisieren und ihr eine EU-Perspektive bieten, denn die Gefahr der Nationalismen wenn auch jetzt kleiner als in den 90-er Jahren, besteht dort immer noch..
    Man erinnere sich an die Balkan-Kriege in den 90-er Jahre..und was hat das Ganze Europa gekostet. ... [QUOTE]

    Man erinnere sich vielleicht auch mal daran, was uns Griechenland gerade ohne Krieg schon kostet. Und von langfristiger Stabilisierung kann trotz der vielen Milliarden keine Rede sein.
  8. #8

    Alternative

    Was ist die Alternative wenn man Serbien nicht in die EU lässt?
    Sie werden sich Richtung Russland und China orientieren, womöglich russische Stützpunkte in Serbien zulassen.

    Auf der anderen Seite ist Serbien ein moderner Staat. Ich war schon ein paar Mal dort geschäftlich. Belgrad ist eine florierende Metropole. Ein Nachtleben ohnegleichen. Die jungen Menschen sind sehr gut ausgebildet. Es lassen sich viele Nearshoring Firmen in Serbien nieder.

    Die Frage ist nur, was für einen Preis muss Serbien für die EU bezahlen? Kosovo werden sie niemals als selbständigen Staat anerkennen. Kosovo ist Serbien. Das würde aber auch bedeuten, dass das Kosovo ebenfalls EU Mitglied wird da es ein Teil Serbiens ist. Alleine in der EU haben 5 Staaten das Kosovo nicht anerkannt und werden es auch niemals tun (z.B Spanien, Zypern, Rumänien usw.)
  9. #9

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Serbien steht unmittelbar davor, Beitrittskandidat der Europäischen Union zu werden: Kurz vor Beginn des EU-Gipfels in Brüssel gab Rumänien seinen bisherigen Widerstand gegen diese Annäherung auf.

    Gipfeltreffen in Brüssel: Serbien kann EU-Beitrittskandidat werden - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Der nächste Hungerleider. Da sollte man schon mal den nächsten Rettungsschirm einplanen.