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Gipfel in Peking: Die wachsende Macht der Shanghai Six

AFPWas ist das für eine undurchsichtige Allianz? In Peking tagt die Shanghaier Kooperationsorganisation - ein Bündnis aus China, Russland, Usbekistan, Kasachstan, Kirgisien und Tadschikistan. Westliche Beobachter sehen darin den Versuch, eine Gegenmacht zur Nato und den USA aufzubauen.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...837249,00.html
  1. #1

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    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Was ist das für eine undurchsichtige Allianz? In Peking tagt die Shanghaier Kooperationsorganisation - ein Bündnis aus China, Russland, Usbekistan, Kasachstan, Kirgisien und Tadschikistan. Westliche Beobachter sehen darin den Versuch, eine Gegenmacht zur Nato und den USA aufzubauen.

    Gipfeltreffen der Shanghaier Kooperationsorganisation in Peking - SPIEGEL ONLINE
    Wäre eine coole Sache und für uns in Deutschland wäre es an der Zeit, sich auf eine Rolle als neutrale Nation im 21 Jahrhundert vorzubereiten und nicht andauernd an Amerikas Waden zu kleben. Das seinen Einfluss in der Welt weiter ausbaut, kann einen wirklich nicht verwundern. Es wird zwar immer über Tibet gemeckert und die vielen innerstaatlichen Menschenrechtsverletzungen sollte man durchaus kritisieren aber wenigstens marschieren die nicht in andere Länder ein und versursachen dort Chaos.
  2. #2

    Iran

    Die Iraner versuchen ebenso zentralasiatisch immer mehr mitzumischen. Zuerst machte sich das durch eine Kulturoffensive anläßlich des alten regionalen Nowruz-Festes bemerkbar, das die Islamische Republik auch gemeinsam mit seinen zentralasiatischen Nachbarn feierte. Wenn die Iraner sich geschickt anstellen und mächtig genug sind die USA auszuspielen, haben sie zwei Optionen: 1. Sie treten der Shanghaier Organisation bei. 2. und das hätten die Iraner (und auch die Afghanen) vermutlich noch lieber: Sie bauen die bestehende ECO aus. Mehr dazu: http://irananders.de/home/news/article/-e5145e6aac.html
  3. #3

    Naja...

    Zitat von frubi Beitrag anzeigen
    Es wird zwar immer über Tibet gemeckert und die vielen innerstaatlichen Menschenrechtsverletzungen sollte man durchaus kritisieren aber wenigstens marschieren die nicht in andere Länder ein und versursachen dort Chaos.
    ...wie man es nimmt.
    China ist in Tibet einmarschiert und hat es dauerhaft besetzt.
    Russland (die alte Sowjetunion) ist in Afgahnistan einmarschiert und hat beim Abzug ein Chaos hinterlassen, das dann zu 9/11 geführt hat, dann erst sind USA & Partner gekommen.....

    Ihren anderen Argumenten stimme ich zu.
    Damit Deutschland aber eine "große Schweiz" werden könnte, ohne Euro, ohne EU, ohne Nato müssten wir aber kräftig aufrüsten.

    Was (mich persönlich) an den Shanghai Six stört, ist die völlige Abwesentheit von Demokratie, oder demokratie Bemühungen.
  4. #4

    undurchsichtig?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Was ist das für eine undurchsichtige Allianz? In Peking tagt die Shanghaier Kooperationsorganisation - ein Bündnis aus China, Russland, Usbekistan, Kasachstan, Kirgisien und Tadschikistan. Westliche Beobachter sehen darin den Versuch, eine Gegenmacht zur Nato und den USA aufzubauen.

    Gipfeltreffen der Shanghaier Kooperationsorganisation in Peking - SPIEGEL ONLINE
    Da ist gar nichts undurchsichtig. Im Gegenteil, das ist sehr durchsichtig. Anstatt in unserem eigenen (Dünkel-) Saft zu schmoren sollten wir mal geostrategisch nachdenken und ggf. die erforderlichen Schlußfolgerungen in Bezug auf unsere außen- und wirtschaftsplitische Orientierung ziehen. Außerden sollte das ewige schulmeisterhafte Geplapper von irgenwelchen anonymen "Menschenrechtsgruppen" oder "Westlichen Beobachtern" oder sonstigen anonymisierten Labertaschen unterbleiben.
    D sollte sich daran gewöhnen, dass wir - und ganz Europa - bereits jetzt nur noch Nebenschauplatz der Weltgeschichte sind und zukünftig höchstens noch das Freilichtmuseum der Welt sein werden.
  5. #5

    So wird ein Schuh daraus

    Schröder hatte den Weitblick und hatte sich klug verhalten
    um mit Russland zu kooperieren,aber die Konservativen sind noch immer Amerika hörig obwohl von dort nichts Gutes zu erwarten ist.Nato und die Amerikaner bauen den ehemaligen Ostblock Raketen vor die Tür und fachen so wieder einen kalten Krieg 2 an um der Rüstung Lobby
    und den Pentagon Strategen für ihre Weltbeherrschung Strategie Futter zu geben
  6. #6

    Bevor die EU einen Cent in Afghanistan ausgibt,

    sollte sie sich genau anschauen, wofür die Chinesen ihr Geld ausgeben!
  7. #7

    Vor der eigenen Türe kehren!

    Es wäre wirklich an der Zeit, dass sich die beiden geographisch größten Länder Nordasiens intensiver um südasiasische Probleme kümmern, denn 90% aller Unruhen seit 1945 fanden bekanntlich in dieser von Israel bis Nordkorea reichenden Region statt.
  8. #8

    .

    Zitat von Jonny_C Beitrag anzeigen
    ...wie man es nimmt.
    China ist in Tibet einmarschiert und hat es dauerhaft besetzt.
    Russland (die alte Sowjetunion) ist in Afgahnistan einmarschiert und hat beim Abzug ein Chaos hinterlassen, das dann zu 9/11 geführt hat, dann erst sind USA & Partner gekommen.....
    Wobei man bei Tibet nochmal differenzieren muss. China hat das Land (ähnlich wie Taiwan) als Teil ihres Territoriums betrachtet. Selbstverständlich macht es das nicht automatisch besser. Der Punkt auf den ich hinaus will ist nur der, China hat sich militärisch _nur_ dort eingemischt, was es als sich zugehörig empfindet. Die Amerikaner wiederum fallen überall dort ein, wo es was zu holen gibt.
    Den Leuten in Tibet ist so eine Differenzierung sicher herzlich egal, einmarschiert ist einmarschiert. Trotzdem mache ich mir mehr Sorgen um die amerikanische Expansionspolitik. China hat in seiner ganzen Geschichte sich prinzipiell nur um sich selbst gekümmert und hatte kein Interesse daran "anderen" ihren Willen aufzuzwingen.

    Die Probleme in Afghanistan fingen bereits mit der britischen Kolonialpolitik an, als man im mittleren Osten wirkürrlich Landesgrenzen gezogen hatte, obwohl Stammeszugehörigkeit wesentlich wichtiger war. Da fing das Chaos bereits an.
  9. #9

    Keine Macht dem Titel!

    Zitat von dunnhaupt Beitrag anzeigen
    Es wäre wirklich an der Zeit, dass sich die beiden geographisch größten Länder Nordasiens intensiver um südasiasische Probleme kümmern, denn 90% aller Unruhen seit 1945 fanden bekanntlich in dieser von Israel bis Nordkorea reichenden Region statt.
    Was natürlich rein garnichts mit der ewigen Einmischung der USA zu tun hat.


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