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Gipfel im Kanzleramt: Die Baustellen der Energiewende
DPAVertreter von Regierung, Industrie und Gewerkschaften beraten am Dienstag über die nächsten Schritte bei der Energiewende. Die heikelsten Punkte sind steigende Strompreise, soziale Gerechtigkeit und die von der Industrie reklamierte Gefährdung des Industriestandorts Deutschland.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...852529,00.html
- #1 28.08.2012 17:14 von
Also wenn ich das richtig
- #2 28.08.2012 17:29 von
Man
darf gespannt sein auf Argumente der "Sonne und Wind schicken keine Rechnung - Fraktion ".
Immer wieder neue Kosten durch das EEG.
Ob die alle in der Abschätzung enthalten sind darf bezweifelt werden.
http://www.check24.de/news/strom/kosten-energiewende-studie-milliarden-42844/
Ein Fass ohne Boden. - #3 28.08.2012 17:31 von
Wohin wohl?
Als die GröEwaz (Größte Energiewenderin aller Zeiten) beschloss, dem weisen Ratschluss einer Ethikkomission von anerkannten Fachleuten (von was?) zu folgen, war doch schon klar: Hier wird der kleine Stromverbraucher abgezockt auf Kosten der Vision: Deutschland rettet die Welt!
Da haben die Roten und Grünen jubelnd mitgezogen, weil keiner die Reichweite der Entscheidung für den Energiemarkt überblickte (und auch heute noch überblickt). - #4 28.08.2012 17:38 von
Hoffe auf Blockade!
Egal was die da machen, das geht schief. Die können es eben nicht.
Daher am besten die Runde blockiert sich selbst und geht Bier trinken.
Nach der Wahl gibt es hoffentlich andere Leute am Ruder (ich meine nicht die heutige SPD-Führung und die Grünen schon garnicht!).
Sonst: Deutschland ade! - #5 28.08.2012 17:58 von
Man muss wohl keine Sorge haben, daß die Industrievertreter ihre Milliardengewinne weiterhin behaupten und verteidigen wird und die Neugestaltung der deutschen Energieversorgung, von der sie natürlich in der Zukunft gut profitieren werden, auf Geringverdiener und kleine Unternehmen abwälzt. Die haben ja auch keine Stimme in den heiligen Hallen der Reichen und Mächtigen.
Sozial verträglich wird es dadurch, daß der Geringverdiener gar nicht mehr soviel zu essen kaufen kann, wie er gerne ko.... würde.
Dagegen ist die Bankenrettung auf Kosten deutscher und griechischer Geringverdiener und Rentner nur ein Witzlegschiss, wie man im Süden der Republik sagt. - #6 28.08.2012 18:24 von
Was auffällt: eine Mehrheit will die Energiewende, aber sie soll kostenneutral sein und die Stromtrassen nicht vor der eigenen Haustür stehen. Diese infantile Grundhaltung des Volkes ist unerträglich! Unerträglich aber auch, daß energieintensive Betriebe völlig ausgenommen sind von der Umlage. Herr Rösler sollte mal ausrechnen (lassen), wieviele Arbeitsplätze bei Handwerkern und Lieferanten die Privathaushalte schaffen, die Solarpanels aufs Dach etc montieren lassen: diese Betriebe schaffen oder erhalten nicht nur Arbeitsplätze, sondern zahlen zur Freude von Herrn Schäuble mehr Steuern. Und nicht zuletzt zählt der Betrag, den der eingespeiste Solarstrom "einspielt", als Einkommen, ist zu somit zu versteuern und läßt so manchen in der kalten Progressionszone landen. Herrn Schäuble freut's. Last but not least sollte Herr Rösler mal die ehrlichen Kosten der Kernenergie als Maßstab nehmen, und nicht immer die geschönten. Aber das würde Sachorientierung von ihm verlangen, wo er die Polemik doch viel lieber mag.
- #7 28.08.2012 20:04 von
Die Baustellen
sind die ungelösten Fragen, wie man auch nach Abschaltung der Kernkraftwerke möglichst viel Geld aus den Bürgern pressen kann.
Die Bundesregierung arbeitet an einer vernünftigen Antwort.
Anscheinend setzt sich die Ansicht durch, dass die kleinverbraucher am besten Strom bezahlen, der gar nicht ins Netz geht. So wie mit den OffshoreWindanlagen. Der Bau der Anlagen in der Nordsee und der gleichzeitige Verzicht auf den Anschluss hat doch nur Vorteile:
Der Erzeugerpreis an der Strombörse sinkt nicht,
die Investitionen werfen eine sichere Rendite ab,
es gibt keine Konflikte mit Überlandleitungen auf dem Festland.
Ergo: Tolle Entscheidung der Politikdarsteller. Alles wird gut, aber nicht für jeden. - #8 29.08.2012 07:24 von
Laut
.... energiewirtschaftlicher Vorschriften“ müssen private Verbraucher eine weitere Umlage in Höhe von 0,25Cent je verbrauchter Kilowattstunde (kWh) Strom zusätzlich zahlen um "Schäden" für die Investoren zu finanzieren. Hier stellt sich die Frage: Welcher Verbraucher hat diese "Schäden" verursacht ? Oder ist das ein Naturgesetz ? Oder sind es sog. "Investoren" die sich verzockt haben ? Für ALLES und JEDES wird er kleine Mann zur Haftung benutzt. Einfach widerlich !
- #9 29.08.2012 08:31 von
Abgesehen von Ihrer
unehrlichen Polemik gegenüber der BK,sind die Abschaltungen
der 7 AKW wohl kaum das Problem für die Kostensteigerungen
durch EE,insbesondere durch das EE-G.
Diese Regelungen stammten von Rot/Grün und sind
aus dem "Ruder" gelaufen.
Leider haben die Lobbygruppen um die EE (zu denen auch
Parteifunktionäre von Rot/Grün/CSU/CDU/Linke gehören)
sich lautstark durchgesetzt mit den Versprechungen zu "sauber,
die Sonne schickt keine Rechnung,Sicherung von Arbeitsplätzen,
Vorreiterrolle Deutschland für den Rest der Welt, und die Welt macht mit-EE-G Übernahme,AKW sind nicht beherrschbar, usw.usf" .
Und die Kosten:
alles kein Problem,frei nach Trittin: o,xy Cent Belastung,alles
bestens und preiswert....
Und nun:
haben wir den "Salat":
Strom wird zum Luxusgut
Geldverteilung von "Unten" (der gemeine Mieter einer Stadtwohnung)
nach "Oben" (PV-E Dachbrigaden;Scheunen und weitere PV-E Gewinnler über 20 Jahre Festpreis für die erzeugte und ins
öffentliche (!!) Netz eingespeiste kWh,der mehrfach (4-10 fach) über dem
Abgabepreis von Kohle KW liegt)
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