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Gipfel in Durban: Chinesen sparen sich konkrete Klimaziele

Eine Woche vor dem*Uno-Klimagipfel in Durban bekräftigen die Chinesen, dass sie jede verbindliche Zusage zur Senkung*ihres*Treibhausgas-Ausstoßes ablehnen. Stattdessen pochen sie darauf, dass die Industrienationen im Kampf gegen den*Klimawandel voranschreiten.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...799222,00.html
  1. #1

    Klima

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Eine Woche vor dem*Uno-Klimagipfel in Durban bekräftigen die Chinesen, dass sie jede verbindliche Zusage zur Senkung*ihres*Treibhausgas-Ausstoßes ablehnen. Stattdessen pochen sie darauf, dass die Industrienationen im Kampf gegen den*Klimawandel voranschreiten.

    http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...799222,00.html
    Die Chinesen haben eben kapiert, dass "Klimaschutz" ein kompletter Mumpitz ist. Die brauchen das Klimagesülze auch nicht als Repressions-Keule gegen die Bevölkerung; da haben die schon ganz andere Sachen.

    China sollte sich besser um einen echten Umweltschutz kümmern und Raubbau an der Natur sowie deren Verschmutzung verhindern.
  2. #2

    Opportunisten

    Kleingeistigkeit und Egoismus sind eben schwer zu Reflektieren. Klima als Oberbegriff meint ja eigentlich das Wetter. Warm, Kalt, Naß, Trocken wie Kulturrelevant diese simplen Faktoren sind, können sich viele Menschen wohl nicht mehr vorstellen. Die Zeit ist wohl eh abgelaufen.
    Ich frag einfach mal hier , gleich such ich danach im großen Orakel, gibt es eine umsetzbare Lösung um das Methan, dass wohl bald deutlich zunehmen wird aus der Atmosphäre zu saugen ?
    Wenn nicht sollte sich zügigst jemand damit beschäftigen.
  3. #3

    hegemonie, wo man hinsieht....

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen

    Eine Woche vor dem*Uno-Klimagipfel in Durban bekräftigen die Chinesen, dass sie jede verbindliche Zusage zur Senkung*ihres*Treibhausgas-Ausstoßes ablehnen. Stattdessen pochen sie darauf, dass die Industrienationen im Kampf gegen den*Klimawandel voranschreiten.
    Die Chinesen haben recht, wenn sie sich von den Weststaaten, allen voran und mit Abstand die USA, nicht auch auf diesem Gebiet 'disziplinieren' lassen.
    Pro Kopf sind die USA der mit Abstand groesste Umweltverschmutzer ueberhaupt. Sie treten aus der Kyoto-Runde aus und haben mit nichts etwas zu tun...sie geben immer nur Ratschlaege...wie auch bei dem von ihnen initiierten Finanzcrash.
    Die Weststaaten haben seit Jahrzehnten den Globus mit ihrem Dreck verunreinigt und jetzt soll mit dem Vehikel Umweltschutz China 'eingebremst' werden...schon wieder eine Facette amerikanischer Hegemonie.
    Brasilien holzt lustig weiter den Urwald ab und der Rest der Welt versucht Klimaschutz....laecherlich. Das was dort in der "Lunge der Welt" vernichtet wird, zaehlt doppelt.
  4. #4

    Photolyse

    Zitat von xyp Beitrag anzeigen
    gibt es eine umsetzbare Lösung um das Methan, dass wohl bald deutlich zunehmen wird aus der Atmosphäre zu saugen ?
    Wenn nicht sollte sich zügigst jemand damit beschäftigen.
    Soweit ich informiert bin, wird Methan i.d. Atm. auf natürliche Weise durch ultraviolette Strahlung zu CO2 und Wasser abgebaut, sprich es wird photolytisch zerlegt.

    Wenn dies nicht ver Fall wäre, würde unsere Atm. inzwischen einen sehr hohe Anteil Methan angehäuft haben.
  5. #5

    China und Klima

    Es faellt den Chinesen doch leicht, da die Amerikaner auch blockieren, sich nicht fuer den Umwelt- Klimaschutz einzusetzen. In Peking wird kuenslich Regen (mittels Silberjodit- dessen gesundheitsschaedliche Wirkung- ob oder ob nicht, nie erforscht wurde) erzeugt, faehrt man vom Pekinger Stadtrand in die Innenstadt, innerhalb des 5ten Rings steht eine gelb-braune Dunstglocke ueber der Stadt, Stau ohne Ende, Faekalien werden in die Fluesse und nicht in die Kanalisation geleitet um Stromkosten zu sparen, die Stadt stinkt im Sommer wie eine Guellegrube. Chinesische Melonenanbauer koennen wegen der Felderueberduengung die daraus resultierten geplatzten Melonen nicht mehr verkaufen. China will nicht begreifen. Da sitzen an oberer Stelle Leute die denken, dass ein wenig Solarenergie dem Land weiterhilft.
  6. #6

    Strategie

    Zitat von notty Beitrag anzeigen
    Die Chinesen haben recht, wenn sie sich von den Weststaaten, allen voran und mit Abstand die USA, nicht auch auf diesem Gebiet 'disziplinieren' lassen.
    Das ist der Grund für die nach wie vor 700 Mio in Armut lebenden Bauern-Chinesen. Chinas Polit- und Finanzbonzen können mit den Fingern auf andere zeigen, auf die Mehrheit der eigenen unterentwickelten Bevölkerung verweisen und für sich selbst die Privilegien eines Drittwelt-Landes sowie die übliche Nachsichtigkeit der Westländer einfordern, während in China die Fabriken ungefiltert rauchen, die Flüsse vergiftet werden und die Spritschleudern rasen.

    Derweil werden in Shanghai mehr Porsche und RollsRoyce als anderswo auf der Welt gekauft - und die Bauern elenden und werden zwangsumgesiedelt, wenn es dem Jahresplan entspricht.
  7. #7

    Methan emission aus Feuchtgebieten.

    Zitat von StuggieWoogie Beitrag anzeigen
    Soweit ich informiert bin, wird Methan i.d. Atm. auf natürliche Weise durch ultraviolette Strahlung zu CO2 und Wasser abgebaut, sprich es wird photolytisch zerlegt.

    Wenn dies nicht ver Fall wäre, würde unsere Atm. inzwischen einen sehr hohe Anteil Methan angehäuft haben.
    Vielleicht etwas spezieller, wenn das aus dem Kontext nicht ersichtlich war, ein System das den natürlichen Abbau adäquat beschleunigt.
    Zusätzlich zu den Überlegungen die Anthropogene Methanemission zu reduzieren.
  8. #8

    -

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Eine Woche vor dem*Uno-Klimagipfel in Durban bekräftigen die Chinesen, dass sie jede verbindliche Zusage zur Senkung*ihres*Treibhausgas-Ausstoßes ablehnen. Stattdessen pochen sie darauf, dass die Industrienationen im Kampf gegen den*Klimawandel voranschreiten.
    Das finde ich grundsätzlich gut. Jetzt sollten Deutschland und die EU diesen Klamauk auch (vorübergehend) aufgeben und den Chinesen, Indern und was-sonst-noch mitteilen, dass wir jetzt darauf warten, dass sie voranschreiten. Dann ist hoffentlich ein für alle Mal Ruhe an der Ecke.
  9. #9

    Who is John Galt?

    Zitat von PeteLustig Beitrag anzeigen
    Das ist der Grund für die nach wie vor 700 Mio in Armut lebenden Bauern-Chinesen. Chinas Polit- und Finanzbonzen können mit den Fingern auf andere zeigen, auf die Mehrheit der eigenen unterentwickelten Bevölkerung verweisen und für sich selbst die Privilegien eines Drittwelt-Landes sowie die übliche Nachsichtigkeit der Westländer einfordern, während in China die Fabriken ungefiltert rauchen, die Flüsse vergiftet werden und die Spritschleudern rasen.
    Vollkommen richtig - wenn es darum geht den Billigschrott aus den chinesischen Sweatshops unter Kosten zu verramschen, pochen die Apparatshiks darauf eine "Marktwirtschaft" zu sein. Wenn es um Stabilitaet im pazifischen Raum geht, dann hat Peking ploetzlich Allmachtphantasien. Aber wenn es um jedwede Verantwortung fuer Wirtschaft, Menschenrechte, Selbstbestimmung von Taiwan, Umwelt, etc. geht, dann wird die "Schwellenlandkarte" gespielt.

    Das lustigste ist, das die PRC immer in erster Reihe steht anderen Nationen den Vorwurf der Heuchelei zu machen, und dabei selber am schlimmsten ist.








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