Jetzt wurden ja die Griechen mit einer neuen Zahlung ruhig gestellt. Man hat den Nobelpreis erhalten. Alles bestens. Also kann man wieder auf Sicht fahren und weiter wursteln. Ich bin zutiefst beeindruckt von Europa !
APEs sollte ein Gipfel der großen Reformen werden. Doch schließlich verschoben die Regierungschefs der EU-Staaten am frühen Freitagmorgen die wesentlichen Entscheidungen auf den Sommer. Immerhin wollen die Euro-Länder nun die Banken-Union vervollständigen.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...-a-872862.html
Jetzt wurden ja die Griechen mit einer neuen Zahlung ruhig gestellt. Man hat den Nobelpreis erhalten. Alles bestens. Also kann man wieder auf Sicht fahren und weiter wursteln. Ich bin zutiefst beeindruckt von Europa !
Man spielt auf Zeit und hofft offenbar, dass sich ein Vielzahl von ökonomischen Problemen in der Eurozone von selbst bessern. Zudem stehen in Deutschland und in anderen Ländern Wahlen an und so möchte man wohl ein wenig Ruhe an die Nachrichtfront haben. Die Angriffsfläche für den politischen Gegner im eigenen Land will man verringern.
Neben dem EFSF und dem ESM, den Instrumentarien der EZB soll nunmehr zusätzlich ein weiterer Haftungsverbund und Vergemeinschaftlichungsbaustein, genannt Bankenunion, installiert werden. Damit jedoch wären wir selbst in diese Eurozonenstabilisierung vollständig integriert mit allen Risiken und allen Folgen für uns selbst. Die Vergemeinschaftlichung von Haftungsrisiken der Staatsschulden und der Absicherung der Bankenforderungen über die staatlichen Budgets und mit Hilfe der Notenbank würde auch auf die Vermögen der privaten Sparer, Anleger und Bürger ausgeweitet. Dagegen jedoch ist auf deutscher Seite ein starker Widerstand vorhanden. Zu Recht, wie diese nachfolgenden Links zeigen werden:
EU-Pläne: Die Bankenunion wird ein Desaster - Europa - Politik - Wirtschaftswoche
Weg zu deutschen Geldreserven: Die Brüsseler Hintergedanken zur Bankenunion - Europa - Politik - Wirtschaftswoche
Denkfabrik: "Bankenunion hätte fatale Folgen" - Europa - Politik - Wirtschaftswoche
Rettungsschirm: Spanien-Rettung mit fatalen Folgen - Europa - Politik - Wirtschaftswoche
EZB: Die Milliarden des ESM sind bald weg - Europa - Politik - Wirtschaftswoche
Das Jahr 2012 wird als das Jahr der noch dreisteren Lügen und geräumten, vorher jedoch als völlig unverrückbaren roten Linien der Wendehals-Murksel eingehen. Leider auch als ein Jahr, in dem die Medien sich dazu wie die drei Affen aufführen: nix sehen, nix hören, nix sagen. Speichellecken was die Drüse hergibt! Einzige rühmliche Ausnahme: der Münchhausen-Check auf SPON. Leider ein Lichtlein in der finsteren Nacht.
Die Feilschen zwischen den einzelnen Akteuren ist nicht nur negativ, zwar versucht jeder seine Interessen durchzusetzen, auch das ist nun mal so zwischen Geschäftspartnern. Nur wenn versucht wird dem einen höheren Sinn zu geben, wird es problematisch. Dafür müsste eine europäische Identität geben, was aber nicht der Fall ist.
Glitzerwasser: Europa, der Friedensnobelpreis und Lessings Bogen
Der Artikel wird den vielen Eurokritikern sicher überhaupt nicht schmecken. Aber vermutlich werden Sie ihn gar nicht lesen, oder - wie meistens - nicht verstehen, oder ins Gegenteil verklären. Euro und EU Gegner sind wie Schizzophrene oder Alkoholkranke, die merken gar nicht mehr was für ein unqualifiziertes Zeug Sie quatschen. Die leben fernab der Realität und Träumen von irgendwelchen Utopien.
Jetzt ist es Zeit, diese Siebenschläfer wieder mit dem Holzhammer zu wecken und in die Realität zurückzuholen! Vier Jahre lang wurde rumgeunkt und gegen Euro, EU, Eliten und den Kapitalismus gewettert. Der Bauernaufstand wird nun aber wieder beendet. Die Leute sind der Leier von der bösen EU überdrüssig. Ein paar hardcore Gegner werden zwar bleiben und sich gegenseitig ihre Märchen und Verschwörungsstorys erzählen, aber solange keiner mehr zuhört, soll es mir Recht sein.
ist doch völlig zweitrangig; bekanntlich bewegen sich in der Europaverwaltung nur jene, die geldgeil und im nationalen bereich nicht zu gebrauchen sind.
Vorrangig hingegen ist, das bei verkündeter weiterer Reduzierung des Mittelstandes sich in dem unteren Bereich der Gesellschaft eine immer größere Ideologie der Staatsverdrossenheit etabliert, die ihr Ventil in extremen Betätigungen sucht und - wie inzwischen bekannt - von dem rechten Gesocks in den höheren Behörden freie Bahn bekommt.
Das sind zwar nicht per se Nazis (wie so leichtfertig behauptet und kategorisiert wird), sondern berechtigt unzufriedene Menschen, die in der DDR-Machtverwaltungs-und Kohlschen-Aussitz-Politik nicht mehr vorkommen.
Gerade so etwas steht im diametralen Verhältnis zu der von der Industrie favorisierten Individualisierungsentwicklung des Einzelnen.
Soll sich also niemand wundern, wenn aus dem aus der Merkelschen Politik hervorgegangen rechten Mob erneut ein paar Verrückte hervorgehen, die NSU ähneln.
Es ist vorrangigste Aufgabe der Merkel soziale Schieflagen zu verhindern, um das Volk am Ende nicht gegeneinander aufzumischen; das kann diese Dame nicht, vermutlich ist sie schon zu lange dort und befindet sich nur noch in einem begrenzten Wahrnehmungstunnel auf hoher europäischer Ebene.
Der Kongress tanzt - damals, in Wien...und heute in Brüssel! Die "Weiter-so-Macher" widmen sich jetzt erst mal dem lieben Christkindlein, im Stall - statt ihren "Saustall" auszumisten, entzünden sie lieber Duftkerzen -und tschüß bis 2013 - Ihr großes Allheilmittel: Mehr Wettbewerbsfähigkeit in der EU - kann nur scheitern. Ist es doch eine Ursache für die Misere. Gerade der neoliberale Wettbewerbshorror schafft: Opel in Bochum, Thyssen&Krupp etc. Wie kann ich denn auf einem Irrweg einfach weitermachen? Doch, die Massen wollen jetzt Harmonie, zum Fest der Liebe. Also, gib dem Volk was es haben will. The show must go on!
Man stelle sich mal die Folgen vor, wenn Unternehmen ihren Reformbedarf einfach vor sich herschieben würden !
saubere Leistung!