dapdDie Piraten schwelgen im Umfragerausch: Auf zwölf Prozent kommt die junge Partei aktuell bundesweit. Doch das Potential ist damit offenbar noch längst nicht ausgereizt. Fast ein Drittel der Deutschen kann sich vorstellen, ihr Kreuzchen bei den Freibeutern zu machen.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...827639,00.html
Vor der Regelung Rente 67, hätte man mit 62 Jahren, vorzeitig mit Abzügen in den Ruhestand gehen können. Heute ist das frühestens mit 63 Jahren möglich und dieses Jahr muss ich aus eigenen Mitteln überbrücken.
Ich weiß, dass "Rente mit 67" aufgrund des demografischen Wandels notwendig ist. Aber dafür müssen für die Betroffenen auch adäquate Arbeitsplätze zur Verfügung stehen. Solange das nicht der Fall ist, ist die neue Regelung nur ein Rentenkürzungsprogramm! Und das nehme ich der SPD schon sehr übel.
Die Gutverdiener wie Ärzte, Juristen, Architekten usw. haben sich aus der sozialen Verantwortung ausgeklinkt und eigene Versorgungssysteme geschaffen. Das ist sozial ungerecht, denn deren Vorsorgeneinlage wird bei "Reformen" sprich Streichungen nicht angegriffen. Die Herabstufung der gesetzlichen Rente von 70 auf 40% des letzen Einkommens, wird uns von Frau von der Leyen als zukunftsweisende und gerechte Reform verkauft. Eine Schande ist das!
Ich bin dafür, dass alle, ob Gutverdiener, Beamte, Politiker etc. in eine Rentenkasse einzahlen und die Beitragsbemessungsgrenze abgeschafft wird.
Die Rente kann meinethalben bei 2.500 Euro gedeckelt werden. Wer zusätzliche Leistungen haben will, kann sich privat weiterversichern.
Die Rentenkasse braucht den Millionär, aber der Millionär nicht die Rentenkasse. (siehe Schweizer Modell)
Die Politiker könnten mich überzeugen, wenn sie ihre erworbenen Ansprüche auch erst mit 67 bewilligt bekämen. In den vergangenen Tagen wurde in Foren das Thema "Ehrensold" und die unverhältnismäßige Regelung von Übergangsgeldern und Altersversorgung von Politikern ausführlich diskutiert.
Politiker halten sich für Lichtgestalten, sind in meinen Augen aber bloß Glühwürmchen und Diener von Lobbyisten.
Ich wünsche Ihnen, dass bei Ihrem Renteneintritt sich die Lage dahin gehend verbessert hat, dass Sie ohne Angst sich auf den dann wohlverdienenden Ruhestand freuen können.
Mal abgesehen von der zweifelhaften Ehre in Zeiten von "copy-and-paste" promoviert zu haben, es kommt da ja auch noch drauf an in welchem Fachgebiert, wären Sie Physiker, OK - das ist eine menge Arbeit, sind sie aber Rechtsverdreher, will sagen Jurist, dann ist das schon was ganz anderes. Inwieweit man einen Doktortitel als Zeichen für lebenslanges Lernen deuten kann ist mir hingegen schleierhaft. Die Grammatik mit dem "internationalen Konzern" erschließt sich mir auch nicht, was meinen Sie damit? Vielleicht sollte der nächste Lernschub der deutschen Sprache gewidmet werden, ich sehe da Defizite.
Von wohligen Betten bei der Bundeswehr ist mir auch nichts bekannt, als ich Zeitsoldat war hatten wir schmale Metallbetten mit Schaumstoffmatrazen der billigsten Sorte. Ein Studium bei der Bundeswehr ist auch kein Zuckerschlecken, ich war selbst an einer Bundeswehrhochschule, in der Verwaltung nicht als Student und geschenkt wurde den Studenten da nichts.
Bleibt das seltsame Wort "wohlstandsverwöhnt", das wohl auch eher auf sie zutreffen dürfte, sind sie eigentlich auf die Piraten so sauer, weil ihre Parteimitgliedschaft bei der FDP gerade ad absurdum geführt wird?
die deutsche Umfrageindustrie sind wir ja mittlerweile gewoehnt, ansonsten geht der Artikel aber am eigentlichen Thema vorbei, dass da heisst, welche Variablen erlauben es einer start-up Organisataion wie den Piraten, dermassen Furore zu machen.
Ich denke es liegt schlicht daran, dass die etablierten Parteien ueber Jahrzehnte, aber ganz systematisch einen Demokratieabbau betrieben haben, der mittlerweile Formen angenommen hat, bei der selbst der obrigkeitshoerige deutsche Michel ein wenig aufgewacht ist. Die Parteiendemokratie heutiger Auspraegung ist schlicht am Ende, niemand sagt das bislang deutlich. Die Parteien sind zum Selbstverwalter des ausschliesslich eigenen Wohlergehens verkommen und haben sich von den Interessen der Buerger und ihrer Lebenswirklichkeit voellig entfernt. Die Exzesse und Kapriolen der letzten 10 Jahre zeigen das ueberdeutlich. Der Begriff "alternativlos" wird bis zur Unertraeglichkeit missbraucht und als Entmuendigungswerkzeug benutzt. Ich frage mich wie lange sich dei Deutschen das nocg gefallen lassen?
SPD, CDU, FDP....und jetzt die Piraten! mit 12! Prozent? Das sollte als Warnsignal verstanden werden. Liebe konservative Politiker der alten Garde, die junge Bevölkerung will euch nicht mehr, oder besser immer weniger. Und wenn die Altersgrenze für Wähler runter gesetzt wird, steht es um so schlecher für euch. Werden es dann 25% oder mehr sein?
Es ist die Zeit der Veränderung. Und wie war dasdoch gleich...wer zu spät kommt....
Da denken Sie falsch. Lesen Sie den Beitrag einfach nochmal.
Warum sollte ich Witzfigur mich für ein Klischee entscheiden? Weil Sie das so wollen?Ja was denn nun, die Witzfiguren hier müssten sich vielleicht schon nochmal auf ein stereotypisches Klischee der Piraten einigen:
Entweder soziophobe Nerds oder überhebliche Oberproleten. Beides geht nicht.
Wir haben die LINKE im Bundestag, die vom Verfassungsschutz beobachtet wird und wessen Anhänger bürgerkriegsähnliche Zustände bei jedem Atomtransport veranstalten, ist mir gerade entfallen.
Ich habe auch noch keinen Piraten schreien hören, fällt mir dabei ein. Finde ich auch sehr angenehm. Wer schreit, lügt nämlich.
Es zeigt wie abgestumpft wir hier in Deutschland schon geworden sind, dass wir Straßenschlachten zum 1. Mai oder als Anti-Bahnhofsprotest als völlig normal betrachten, aber den Staat gefährdet sehen, wenn eine Partei nicht auf jede Frage den üblichen Wortschwall von sich gibt.
Dabei wäre ja nun wirklich nicht das Problem, genau das zu tun. Zum Thema Finanzkrise oder Afghanistan gibt es wirklich genug Worthülsen mit denen man einfach nur um sich werfen muss. Ganz wie es die anderen auch tun.
Das die Piraten auf die großen Gesten und Sprüche verzichten ist für mich ein Zeichen von Qualität. Sich mit ausgebreiteten Armen vor das Publikum stellen und rufen "Nichts ist gut in Afghanistan!" oder "Wir sind 99%!"kann schließlich jeder.
Hätten sie Piraten das getan, wären die Medien wahrscheinlich zufrieden. Schließlich wäre das ja ein durchdachtes Programm.
Gäähn. Ich schrieb "am Existenzminimum", und Sie pingeln um jeden Euro. - Der springende Punkt ist doch, dass die 45 Jahre Berufsleben bei niemandem in einer solchen Lohnstufe verharren muss. Alle diese Extrapolationen sind Milchmädchenrechnungen.
Und eine Vorstellung, 45 Jahre Single zu sein (und darüber hinaus immer noch), ist geradezu grauenvoll. Neben Familiensinn, Vater-/Muttergefühlen, Zusammenleben ist auch das Zusammenwirtschaften der logische Grund, Familienleben anzustreben. Sollten die Piraten Single-Wirtschaften als Ausgangspunkt ihrer BGE-Träume haben?
Meines Wissens ist die gesetzliche Rente bei ca 2000 Euro "gedeckelt". Warum wollen Sie, dass das noch höher gestellt wird?
Und "auf den wohlverdienten Ruhestand freuen" können sich alle diejenigen, die wohl/gutverdient haben. Ganz einfach. Ohne Wohlverdienst keine wohlverdiente Rente. - Darüberhinaus sieht sich jeder um, mindestens ab 50 Jahre, wie man seine Altersversorgung über die gesetzliche Rente hinaus verbessern kann: Wohneigentum, Rücklagen, Hinzuverdienste aller Art u.v.m. Das sollten sich auch die Piraten annehmen.