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Gigantisches Potential: Jeder dritte Deutsche würde die Piraten wählen

dapdDie Piraten schwelgen im Umfragerausch: Auf zwölf Prozent kommt die junge Partei aktuell bundesweit. Doch das Potential ist damit offenbar noch längst nicht ausgereizt. Fast ein Drittel der Deutschen kann sich vorstellen, ihr Kreuzchen bei den Freibeutern zu machen.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...827639,00.html
  1. #460

    Zitat von gathokata Beitrag anzeigen
    Traumtänzer = Ja

    Wirtschaftsmathematik = Selten so gelacht. Bin in der Branche.

    12 Jahre Offizier der Bundeswehr = Ok, das erklärt einiges.

    Weiterhin viel Erfolg
    Ok, was erklärt es denn?

    Traumtänzer bin ich also. War das eine Ferndiagnose? Haben Sie das aus ihrem Tarotkartenblatt gelesen?
  2. #461

    Zitat von Idahoe Beitrag anzeigen
    Na, dann lasse ich doch mal den Kurt sprechen
    Kannte Kurt etwa keine Dummköpfe, die nur schlau daher reden konnten - wo aber nix dahinter stand? Davon lebt doch heute die Politik.
  3. #462

    Zitat von Freibeutler Beitrag anzeigen
    Nicht Jux, Frust und Gaudi, sondern ganz einfach aus Dummheit. Gerade die jungen Leute erkennen nicht die Auswirkungen ihres Handelns. Eine treffende Überschrift: Deutschlands Dumme sterben nicht aus: Wählerpotential der Piratenpartei bei rund 30 Prozent | Rentner-News
    Genau wegen dieser Art "Besserwisser" ist es wichtig, den wettbewerbsgläubigen Rentnern unter uns mitzuteilen, wohin uns ihre Dummheit gebracht hat, das können die jungen Menschen schlicht nicht gewesen sein, sie werden es leider auszubaden haben.

    Aber Altersweisheit ist bei Systemgläubigen eben nur ein Mythos.
    Vielleicht wachen Sie ja dann auf, wenn die Jungen sagen:

    "Ihr könnt uns mal"

    Was dann

    a) feige erschiessen ?

    oder

    b) tapfer jammern ?

    Je tiefer der Glaube der Dummen, umso höher die Macht der Blöden.
    Franz Arwee
  4. #463

    Zitat von wb99 Beitrag anzeigen
    Allerdings hat Westdeutschland einen Teil seines BIP für den Wiederaufbau in den Osten transferiert,
    Sagen wir es mal so: die Deutschen waren mit sich selbst beschäftigt/ haben für sich selbst gearbeitet und die anderen Europäer konnten etwas aufatmen (insbesondere Seite 11):
    http://www.fes.de/wiso/pdf/kochel/2011/flassbeck.pdf
  5. #464

    Hehehe...

    Zitat von Mobiacia Beitrag anzeigen
    Bin Piratenwähler, war 12 Jahre Offizier der Bundeswehr und studiere Wirtschaftsmathematik. Bin ich jetzt Traumtänzer, Wohlstandsverwöhnt oder Nerd?
    Potentieller FDP Wähler. Ihre Ansichten sind auch fast kompatibel. Nur beim Sozialen haben Sie noch etwas Nachholbedarf, wenn Sie in der FDP was werden wollen. Gut gelebt die 12 Jahre?
  6. #465

    *

    Zitat von DrBolle Beitrag anzeigen
    Wenn die Piraten gegen den ESM-Vertrag sein sollten, dann haben sie das bislang zumindest gut versteckt. Im Piraten-Wiki (Ergebnisse der Arbeitsgemeinschaften) findet sich momentan jedenfalls noch gähnende Leer zum Thema "Europa". Drogenpolitik und Urheberenteignung scheinen dort irgendwie wichtiger zu sein.

    Darüber hinaus ist mir eine Kritik an demokratischen Defiziten bei der Beschlussfassung zum ESM zu wenig. Die Frage ist doch, ob die Piraten mit den Zielen des ESM konform gehen und die Einrichtung einer Transferunion befürworten oder nicht.
    Positionspapiere/ESM-Vertrag lässt sich leider nicht einsehen, weil geschützt. Aber eine ausfühliche Stellungnahme wurde schon gepostet. Es war keine Distanzierung, sondern eine deutliche Ablehnung.
  7. #466

    Vorher nachdenken...

    °
    Zitat von njamba Beitrag anzeigen
    Jawohl ich bin auch wenn ich das Programm der Piraten nicht so genau kenne , dafür dass die Piraten sogar auf 20% kommen. (...) Nachdenken war gestern.
    ...ist immer besser. Deshalb empfehle ich Ihnen den Blick in die deutsche Vergangenheit. Da haben Millionen Deutsche auch gewählt ohne das "genaue Programm" zu kennen. Der Rest ist Geschichte.

    Aber ich komme nicht umhin festzustellen, das eine "Partei" erst dann eine (ernstzunehmende) ist, wenn sie ein klares politisches Konzept vorlegen kann und nicht mit dummen Stammtisch-Sprüchen um sich wirft wie man etwas verbessern könnte.
  8. #467

    Zitat von drehrumbum Beitrag anzeigen
    Sagen wir es mal so: die Deutschen waren mit sich selbst beschäftigt/ haben für sich selbst gearbeitet und die anderen Europäer konnten etwas aufatmen (insbesondere Seite 11):
    http://www.fes.de/wiso/pdf/kochel/2011/flassbeck.pdf
    Ja klar, das ist auch völlig plausibel. Vorher wurde von der BRD aus ins Ausland gespart (=Exportüberschuss). Nach dem Mauerfall wurde dann in die neuen Bundesländer gespart, bis diese "vollgespart" waren, und jetzt wird wieder ins Ausland gespart (=Exportüberschuss).
  9. #468

    Zitat von Legacy Beitrag anzeigen
    °


    ...ist immer besser. Deshalb empfehle ich Ihnen den Blick in die deutsche Vergangenheit. Da haben Millionen Deutsche auch gewählt ohne das "genaue Programm" zu kennen. Der Rest ist Geschichte.

    Aber ich komme nicht umhin festzustellen, das eine "Partei" erst dann eine (ernstzunehmende) ist, wenn sie ein klares politisches Konzept vorlegen kann und nicht mit dummen Stammtisch-Sprüchen um sich wirft wie man etwas verbessern könnte.
    Wo sehen Sie denn heute Probleme die es zu lösen gibt?

    Vielleicht schauen wir ja alle auf dieselbe Realität und der eine sieht ein Problem und der andere eben nicht. Der der kein Problem sieht sucht auch keine Lösung, was ja auch legitim ist.

    Ich kenne den Spruch von einem österreichischen Profiler/Kriminologen:
    Jedes Ding hat drei Seiten, eine die ich sehe, eine die du siehst und eine die wir beide nicht sehen.
  10. #469

    Antwort auf Ihre Frage

    Zitat von Mobiacia Beitrag anzeigen
    Motto: Lebenslanges Lernen. Scheint hier einigen im Kommentarbereich abhanden gekommen zu sein. Dinge immer wieder neu zu denken. Spaß am Denken haben.
    Danke für die Bestätigung! Ich muss mir als Kritiker der PP nicht vorwerfen lassen, nicht lebenslang zu lernen, aber so kennen wir die Überheblichkeit der Piraten.

    Ich habe nach erfolgreicher Promotion und in einem internationalen Konzern nur die Möglichkeit, tatsächlich immer weiter zu lernen, während Sie nach dem wohligen Bett der Bundeswehr ohnehin nie wieder Sorgen haben und es sich leisten können, noch ein Studium zu absolvieren. Die Antwort auf Ihre Frage lautet also: Wohlstandsverwöhnt.


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