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Gigantischer Börsengang : Facebook-Aktien kosten 38 Dollar

AFPFacebook geht an die Börse, jetzt ist der genaue Ausgabepreis festgelegt worden - Erstanleger müssen 38 Dollar pro Aktie zahlen. Damit hätte das soziale Netzwerk einen Marktwert von 104 Milliarden Dollar - mehr als je ein US-Konzern zuvor bei seiner Listing-Premiere.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...833731,00.html
  1. #1

    Der Mensch lernt nie

    Schon wieder ein Unternehmen das gar nicht so recht weiß, wie und womit es Geld verdienen soll. Schon wieder ein Haufen gieriger Menschen die dies wissen und trotzdem der Blase nachrennen - in der Hoffnung, dass sie nicht als Letzte von den Hunden gebissen werden.
  2. #2

    lächerlich

    Interessant ist einzig der Wert nach dem Discounted Cash-Flow. Dieser Bubble platzt doch schon vor dem Börsengang.
  3. #3

    Ich würde ja so hoffen, wenn der Aktienkurs schon um 9:32 kollabiert.
    Ich weiß, dass die Börse eine große Wettbörse ist, die auf "Zukunftsaussichten" schielt, aber ich sehe partout nichts, was ein Unternehmen wie Facebook angeblich 100 Mrd $ wert macht, 901 Mio registrierte (wieviele Karteileichen?) hin oder her.
  4. #4

    Flop

    Sollte mich wundern, wenn in diesem Marktumfeld die Aktie nicht schon allein deswegen floppt, ganz davon abgesehen, dass eine Tüte Luft verkauft wird.
  5. #5

    Zitat von DJ Doena Beitrag anzeigen
    Ich würde ja so hoffen, wenn der Aktienkurs schon um 9:32 kollabiert.
    Ich weiß, dass die Börse eine große Wettbörse ist, die auf "Zukunftsaussichten" schielt, aber ich sehe partout nichts, was ein Unternehmen wie Facebook angeblich 100 Mrd $ wert macht, 901 Mio registrierte (wieviele Karteileichen?) hin oder her.
    Auf jeden Fall entstehen jetzt ein paar Multimilliardäre. Wenn der Kurs wieder zusammenbricht, hat die jetzige Führungsmannschaft von Facebook ihre Aktien bereits teuer verkauft. Hält sich der Kurs, sind die Aktien, die sie behalten haben mehr wert, als je zuvor. Das Ganze hätte auch umgekehrt laufen können, wenn der Einstandskurs nicht erfüllt worden wäre. Zweifelhaft ist jedoch, dass bei dieser Überzeichnung der gemeine Anleger langfristig zu den Gewinnern gehört.
  6. #6

    .

    Wäre es nicht leserfreundlicher gewesen, den Lesern auch mitzuteilen, ab wann in Mitteleuropäischer Ortszeit (!) FB gehandelt wird und somit hoffentlich ins bodenlose stürzt? Ich könnte das natürlich selber ausrechnen, schreibe stattdessen aber lieber ins SPON-Forum...
    im übrigen fordere ich, dass staatliche oder öffentlich-rechtliche Internetseiten nicht auf FB verlinken dürfen!
  7. #7

    optional

    Es ist eh sehr verwunderlich, wie die ganze Welt (einschliesslich der dummen Eltern, die ihre Kinder dieses Portal nutzen lassen) diesem infantilen - pädophilen Netzwerk namens Facebokk hinterherhechelt. Pädophil ? Ja richtig gelesen! Das Alter der Nutzer verschiebt sich nach unten. Kerngeschäft ist die Vermarktung. Eine möglichst enge Verwebung von Werbung/Konsum mit einer Zielgruppe, die kein eigenes Geld verdient, mit der Konsumwelt, wird angestrebt (das einzige was diese jungen Menschen zu bieten haben sind Sehnsüchte). Das nennt man meines Erachtens Ausnutzung. Sehr ehrenhaft, wenn dies sogenannte Erwachsene mit Kindern tun! Das ist das einzige, was der Herr Zuckerberg im Sinn hat. Ausnutzung der kindlichen Gefühlswelt. Er und eine kleine Kerngruppe verdienen sich daran eine goldene Nase. Der ganze grosse Rest schaut dumpf zu und bleibt aussen vor. Mit Menschen näher zusammenbringen hat dies sehr wenig zu tun. Technologisch (vom Inhalt ganz zu schweigen) hat Facebook gar nichts zu bieten. Weder in Bezug auf die Hardware noch Software. Sie haben kein Produkt, das sich eigenständig verkaufen liesse (nicht so wie Microsoft, Apple, Google). Das ganze Projekt Facebook ist auf eine kindliche Welt zugeschnitten. Mit Zuckerberg im Zentrum. Keiner soll selbständig werden. Permanent abhängig bleiben. Wie kann man da auch nur als ernsthafter Investor (der an den Erfolg eines guten nützlichen Produktes glaubt) einen einzigen Dollar in solch ein Unternehmen investieren (ausser natürlich aus spekulativen Gründen) ? Grossartiges darwinistisches Experiment! Es ist immer wieder interessant zu beobachten, wie sich eine Gesellschaft gerne veräppeln lässt. Als ob es wirklich etwas wirklich gratis gäbe ... Ein gesundes Misstrauen, denke ich, ist immer angebracht, wenn zuviel versprochen wird und etwas gratis verteilt wird. In erster Linie macht es nur schwach und abhängig. Und sowas soll wirklich zukunftsweisend sein ? Facebook ist technologisches, philosophisches und vor allem psychologisches Mittelalter. Nicht einmal die Stufe der Renaissance hat es erreicht. Facebook ist gibt vor innovativ zu sein. Dabei ist es lediglich eine Ersatzreligion. ( siehe nur ihre Präsentationen! wo ist da der Unterschied zu einem fanatischen Prediger ? ) ...


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