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IT-Giganten: So führen Microsoft und Google*ihren Lobbykrieg

Es geht*um Einfluss, Geld - und die Zukunft des Web: Microsoft und Google geben Millionen für Lobbyarbeit in den USA und Europa aus.*Microsoft-Leute werfen Google vor,*das Quasi-Monopol zu missbrauchen - und*der Suchgigant*wehrt sich mit einem kräftig aufgestockten Lobby-Apparat.

http://www.spiegel.de/netzwelt/netzp...788810,00.html
  1. #1

    ...

    Große Medienhäuser, darunter auch der SPIEGEL-Verlag, fordern ein sogenanntes Leistungsschutzrecht, damit künftig auch Textanrisse einen rechtlichen Schutz genießen - für deren Verwendung Geld gefordert werden kann.
    Also zeigt sich auch bei euch die hässliche Fratze der Gier.

    Es steht euch jederzeit frei, euch selbst aus dem Google-Index zu entfernen. Aber von einem Unternehmen Geld zu verlangen, das überhaupt dafür sorgt, dass ihr im Netz gefunden werde, ist der Gipfel der Dreistigkeit.
  2. #2

    Re: Google/MS

    Gegründet wurde die Initiative von mehreren Unternehmen aus dem Reisesektor, die eine Übernahme des Flugdaten-Spezialisten Ita durch Google verhindern wollen.
    Wohl eher "wollten", die Übernahme ist doch schon vor längerer Zeit erfolgt, durch die US-Behörden bestätigt und bei Google eingebunden. Artikel aus der Konserve?

    Übrigens kann man jegliches Engagement gegen das "Leistungsschutzrecht" nur unterstützen...
  3. #3

    Was ist das denn für eine verquere...

    Zitat von g0r3 Beitrag anzeigen
    Also zeigt sich auch bei euch die hässliche Fratze der Gier.

    Es steht euch jederzeit frei, euch selbst aus dem Google-Index zu entfernen. Aber von einem Unternehmen Geld zu verlangen, das überhaupt dafür sorgt, dass ihr im Netz gefunden werde, ist der Gipfel der Dreistigkeit.
    ...Denke?

    Google schafft keine Inhalte und wenn ich nicht über Google suche, dann eben über andere.

    Finde ich faszinierend, dass Menschen es als "Gipfel der Dreistigkeit" bezeichnen, wenn diejenigen, die für Inhalte sorgen, dafür auch eine Honorierung möchten. Leute, wacht auf, warum sollen Menschen kostenlos für Euch alle arbeiten?
  4. #4

    Google-Monopolchen

    Nach meinen neuesten Recherchen geht das Ausbrechen aus dem Google-Monopol so:

    1. Browser öffnen

    2. in der Adresszeile "www.bing.com" eingeben

    3. Enter-Taste betätigen.

    Ganz ehrlich: Das ist vermutlich das putzigste Monopol in der Wirtschaftsgeschichte.
  5. #5

    ..

    [QUOTE=sappelkopp;8839316]...Denke?

    Google schafft keine Inhalte und wenn ich nicht über Google suche, dann eben über andere.

    Finde ich faszinierend, dass Menschen es als "Gipfel der Dreistigkeit" bezeichnen, wenn diejenigen, die für Inhalte sorgen, dafür auch eine Honorierung möchten. Leute, wacht auf, warum sollen Menschen kostenlos für Euch alle arbeiten?[/QUOTE


    Wer Google nicht mag schließt sich einfach aus, per robots.txt. Es zwingt auch niemand die Zeitungen bei Google News mitzumachen. Das ist alles freiwillig.

    Davon abgesehen:
    Es ist schon schräg, das Microsoft auf einmal der Kämpfer gegen Monopole ist. :)
  6. #6

    Die hässliche Fratze der Gier

    Zitat von g0r3 Beitrag anzeigen
    Also zeigt sich auch bei euch die hässliche Fratze der Gier.

    Es steht euch jederzeit frei, euch selbst aus dem Google-Index zu entfernen. Aber von einem Unternehmen Geld zu verlangen, das überhaupt dafür sorgt, dass ihr im Netz gefunden werde, ist der Gipfel der Dreistigkeit.
    Ich entnehme dem dass Sie wahrscheinlich für Luft und Liebe arbeiten.
    Wahrscheinlich sogar nur für Luft denn sogar Liebe hat einen Preis.
    :)

    Davon abgesehen gilt die Erkenntnis, das bei einem Deal der Kunde IMMER bezahlt. Wenn Sie bei einem Deal nicht bezahlen müssen, sind sie wahrscheinlich nicht der Kunde sondern das Produkt.

    Warum sollte ein Produkt nicht bezahlt werden?

    SIE als User bekommen einen Haufen für Sie kostenfreien Content.
    Das bedeutet aber nicht das er gänzlich kostenlos ist.

    Eine der Einheiten die bei der Berechnung der Content-Kosten berücksichtigt werden ist das Mannjahr. Wie viele Mannjahre, also Arbeit die eine Person innerhalb von 220 Arbeitstagen durchschnittlich verrichtet, stehen ihnen denn ihrer Meinung nach als User so pro Jahr kostenfrei zu?

    Wenn sie eine Größe gefunden haben und mir sagen können wieviele Menschen sie Ihrer Meinung nach pro Jahr kostenlos arbeiten lassen dürfen, können wir uns gerne über eine Definition der hässlichen Fratze der Gier auseinandersetzen.
  7. #7

    ...

    Also kurz zusammengefasst: Google wird in Washington von Microsoft bekämpft und ist dadurch gezwungen, sich zu wehren.

    Oder wo sind die Kampagnen von Google, in denen andere Unternehmen schlecht dargestellt werden?
  8. #8

    ...

    Zitat von Gungan Beitrag anzeigen
    Ich entnehme dem dass Sie wahrscheinlich für Luft und Liebe arbeiten.
    Wahrscheinlich sogar nur für Luft denn sogar Liebe hat einen Preis.
    :)
    Wenn Sie etwas zitieren, so muss ich vermuten, das die Antwort darauf sich auf das zitierte bezieht. Ansonsten wirkt so ein Text verwirrend.

    Es ist ganz einfach: Wer nicht möchte, das die eigene Seite von Google erfasst wird, muss lediglich einen winzigen Eintrag in die robots.txt machen. Ist wirklich ganz einfach. Ich würde sagen, die diversen Anbieter möchten Google nutzen - übrigens eine Dienstleistung, die nach ihrer eigenen Definition Geld kosten müsste - und für die Nutzung eines Dienst von diesem auch noch Geld bekommen.

    Da Sie dieser Praktik zustimmen, würde ich vermuten, das sie es in Ordnung finden, wenn ich demnächst Geld dafür bekomme, bspw. bei Spon mitzulesen.
  9. #9

    Nicht ganz ...

    Zitat von multi_io Beitrag anzeigen
    Nach meinen neuesten Recherchen geht das Ausbrechen aus dem Google-Monopol so:

    1. Browser öffnen

    2. in der Adresszeile "www.bing.com" eingeben

    3. Enter-Taste betätigen.

    Ganz ehrlich: Das ist vermutlich das putzigste Monopol in der Wirtschaftsgeschichte.
    Sie als Nutzer können so dem Monopol entkommen, aber da Millionen von Menschen Google nutzen, können Firmen, welche nur über Suchmaschinen funktionieren, dem Monpol eben nicht aus dem Weg gehen. An dieser Stelle ist Google wohl eines der mächtigsten Monopole der Weltgeschichte.

    Alle anderen Suchmaschinen müssten gleichmäßig oft von gleichmäßigen vielen Nutzern benutzt werden, damit Google seinen Monpolostatuts verliehrt. Und wie soll das bewerkstelligt werden? Dann könnten Sie auch jeden Menschen dazu überreden, immer fair, gerecht, sozial, nett usw. zu sein - unmöglich.

    Sie meinen, es gäbe keine Firmen, die nur über Suchmaschienen funktionieren oder davon abhängen? Lesen Sie mal den Einträge bei Wikipedia zu "SEO" und "SEM" ... dann wissen Sie bescheid.








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