Ghostwriter arbeiten im Verborgenen, den Ruhm für ihre Arbeit ernten andere. Das fordert Bescheidenheit. Zwei Vertreter der Branche standen nun vor dem Berliner Landgericht. Sie wollten sich gegenseitig die Behauptung verbieten, der größte Anbieter zu sein. Es mangelte ihnen jedoch an Beweisen.
http://www.spiegel.de/unispiegel/wun...752423,00.html
Im Grunde genommen erheitert es doch immerhin, jeden Tag kübelweise geistigen Durchmarsch verwirrter Scriptmonkeys als Kunst, Wissenschaft oder Kultur zu bestaunen.
Vielleicht wirbt ja auch mal einer der Anbieter mit dem Slogan: "Bei uns ließ schon Guttenberg arbeiten"?
... so in Sachen Guttenberg auf, wenn komischerweise trotz ausschließlich redlicher Verfasser da eine ganze Reihe von Anbietern davon leben kann? Und, mal blöd gefragt, wenn einer schlecht schreiben kann, aber gut geforscht hat, wieso soll er das nicht schreiben lassen ...?
Man wird eigentlich nur als Doktorand angenommen, wenn man jahrelang durch gute Klausuren, Seminarbeiträge usw. aufgefallen ist. In fast allen Fächern ist außerdem ein vorheriger Abschluss mit guten Noten erforderlich, der sich auch auf Klausuren und mündl. Prüfungen stützt.
Außerdem ist die "Eitelkeitsstruktur" meist auch so, dass man sich ungern helfen lässt. Und auch Karrieristen wissen, dass aus dem Ghostwriter schnell ein Erpresser werden kann...
Man will ganz einfach nicht, dass die Öffentlichkeit so etwas breittritt und als Vorwand nimmt, geistige Leistungen pauschal nicht mehr anzuerkennen. - Und außerdem will man derartige Konkurrenten loswerden...