Gewinnrückgang: Star-Investor Buffett verliert bei Finanzwetten Geld

REUTERSDiesmal wurde Warren Buffett seinem Ruf als Orakel nicht ganz gerecht: Der sonst auf Sicherheit bedachte Investor verlor mit Finanzwetten Geld. Die Aktionäre seiner Firma dürften ihm das verzeihen - unterm Strich blieben im zweiten Quartal immer noch 3,1 Milliarden Dollar Gewinn.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...848334,00.html
  1. #1

    Verteilung von oben nach unten jetzt!!!

    Der US Präsident wäre gut beraten wenn er solche Firmen ihr Kapital zu 50% besteuern würde und das frei werdende Kapital unter seinen Volk verteilt wie beim New Deal von Roosevelt nach dem Krieg.
  2. #2

    Zitat von speedy Beitrag anzeigen
    Der US Präsident wäre gut beraten wenn er solche Firmen ihr Kapital zu 50% besteuern würde und das frei werdende Kapital unter seinen Volk verteilt wie beim New Deal von Roosevelt nach dem Krieg.
    das wären dann aber nur 5 $ pro US-Bürger(im Quartal)
  3. #3

    Erfolg haben

    Erfolg für die, die ihn verdienen!
    .
    Warum nicht?
    .
    Erfolg haben gehört zum Leben, wie keinen Erfolg haben.
    .
    Wo soll eine Gesellschaft hinsteuern, die jeden Erfolg erfolgreich zunichte macht.
    Wo bleibt der Leistungsgedanke in unserem Land?
  4. #4

    Erfolg ist was schönes

    Zitat von yellowfish1 Beitrag anzeigen
    Erfolg für die, die ihn verdienen!
    .
    Warum nicht?
    .
    Erfolg haben gehört zum Leben, wie keinen Erfolg haben.
    .
    Wo soll eine Gesellschaft hinsteuern, die jeden Erfolg erfolgreich zunichte macht.
    Wo bleibt der Leistungsgedanke in unserem Land?
    Den Leistungsgedanken haben viele, doch Leistung wird nur in einer Richtung anerkannt.

    Wenn man sich mit vollem Einsatz für die Bildung von Kindern einsetzt und sogar Erfolge dabei erzielt, wird niemand von Erfolg und Leistungsgedanken sprechen - eher von linken Gedankengut und Geldverschwendung. Obwohls das gleiche ist - Einsatz und Erfolg.

    Es ist auch Leitung und Erfolg wenn eine Gesellschaft es schafft, die soziale Schere nicht zuweit auseinander gehen zu lassen. Doch es fällt sicherlich wieder nicht unter den Leistungsgedanken. Warum?

    Der Leistungsgedanke wird häufig mit Bereicherung gleich gesetzt. Oftmals ist es auch unrechtmäßige, oder zumindest moralisch bedenkliche, Bereicherung.
  5. #5

    Gut gemeint ist nicht gut gemacht

    Zitat von speedy Beitrag anzeigen
    Der US Präsident wäre gut beraten wenn er solche Firmen ihr Kapital zu 50% besteuern würde und das frei werdende Kapital unter seinen Volk verteilt wie beim New Deal von Roosevelt nach dem Krieg.
    Die Verteilung von oben nach unten findet von ganz alleine statt, leider kapieren das die meisten nicht! Das Geld wird angelegt, investiert, usw damit entstehen Arbeitsplätze und Wohlstand wird vermehrt. Oder es wird verjubelt, schnelle Autos, Reisen, usw. Auch hier werden wieder Arbeitsplätze geschaffen. Diese Art der Besteurungsorgien sind volkswirtschaftlich katastrophal.
  6. #6

    Freude

    Zitat von Richiekm Beitrag anzeigen
    Die Verteilung von oben nach unten findet von ganz alleine statt, leider kapieren das die meisten nicht! Das Geld wird angelegt, investiert, usw damit entstehen Arbeitsplätze und Wohlstand wird vermehrt. Oder es wird verjubelt, schnelle Autos, Reisen, usw. Auch hier werden wieder Arbeitsplätze geschaffen. Diese Art der Besteurungsorgien sind volkswirtschaftlich katastrophal.

    Die GOP hätte ihre Freude an Ihnen. Bedauerlicherweise ist es offensichtlich nicht so, denn ansonsten hätte es eigentlich in den USA nicht dazu kommen dürfen. Die Steuer wurden ja unter G.W. Bush gesenkt (für die oberen X %), wo sind denn die Arbeitsplätze geblieben?
  7. #7

    Und danach..?

    Zitat von speedy Beitrag anzeigen
    Der US Präsident wäre gut beraten wenn er solche Firmen ihr Kapital zu 50% besteuern würde und das frei werdende Kapital unter seinen Volk verteilt wie beim New Deal von Roosevelt nach dem Krieg.
    Was wäre das Ergebnis? Ganz einfach: Jemand, der offensichtlich sehr gut investiert (wir reden hier ja nicht von einer "Heuschrecke", die Firmen kauft und zerlegt), hätte weniger Geld um das zu tun, was er gut kann.

    Wäre es besser, er würde weniger Geld investieren können, und damit weniger Unternehmen Mittel zur Verfügung zu stellen? Soll das der Staat tun - der es dann via Steuern wieder beim Volk holen müsste?

    Nebenbei: Ein großer Teil der Aktien von BH werden von Kleinaktionären und Pensionsfonds gehalten, die dort wiederum die Gelder für die Rentenzahlungen investiert haben.

    Der einzige Effekt solcher Umverteilaktionen wäre es, dass Geld verbrannt wird, weil der Umverteilungsapparat (die Organisation, die dafür nötig wird) selbst einen guten Teil des Geldes verbrät...

    Milchmädchenrechnungen funktionieren nie.
  8. #8

    kleines Geld heckt kleines,

    Zitat von yellowfish1 Beitrag anzeigen
    Erfolg für die, die ihn verdienen!
    .
    Warum nicht?
    .
    Erfolg haben gehört zum Leben, wie keinen Erfolg haben.
    .
    Wo soll eine Gesellschaft hinsteuern, die jeden Erfolg erfolgreich zunichte macht.
    Wo bleibt der Leistungsgedanke in unserem Land?
    großes heckt Großes. Großes hat noch die Eigenschaft, sich selbst zu vermehren. Ist man erst einmal da, dann wirken die Kräfte der Konzentration und Zenstralisation (auch wenn sie von Marx sind) ohne viel Zutun ihrer Besitzer. Von Leistung zu sprechen ist in diesem Fall reiner Götzendienst.
  9. #9

    Zitat von wilam Beitrag anzeigen
    großes heckt Großes. Großes hat noch die Eigenschaft, sich selbst zu vermehren. Ist man erst einmal da, dann wirken die Kräfte der Konzentration und Zenstralisation (auch wenn sie von Marx sind) ohne viel Zutun ihrer Besitzer. Von Leistung zu sprechen ist in diesem Fall reiner Götzendienst.
    Gegen Deine Theorie spricht allerdings, dass Buffets Unternehmen stärker gewachsen ist, je kleiner sie war (was bei genauerer Überlegung auch einleuchtend ist). Abgesehen davon hat auch er mal ganz klein angefangen.