DPADie Anschuldigungen wiegen schwer: Internationalen Gewerkschaften zufolge verletzt der Logistikkonzern DHL außerhalb Europas massiv die Rechte von Mitarbeitern. Die Tochterfirma der Deutschen Post verhindere die Organisation ihrer Beschäftigten und setze übermäßig auf schlecht bezahlte Leiharbeiter.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...832158,00.html
Und hier in der Schweiz verletzt DHL die Rechte des Kunden. Ich war unglücklicherweise schon mehrfach der Empfänger von durch DHL verschobenen Paketen und niemals kam eines pünktlich an. Das Wort "Express" hat für DHL keine Bedeutung.
nur im ausland ?
finden Sie mal geschultes personal bei DHL zb in einer seefracht abteilung. da können sie aber lange suchen.
leider sind die anderen "grossen" nicht anders - ob db schenker, dachser etc etc - die qualität der mitarbeiter sinkt rapide, was für mich als dienstleister eine menge mehrarbeit bedeutet, da ich erst einmal deren job machen darf und kostenfreien unterrricht geben darf.
und warum ? weil die einfach nur noch BILLIGSTE arbeitskräfte einstellen.
ein job bei einem dieser "systemlogistiker" ist für mich als gut ausgebildeter logistiker jedenfalls ein No-Go.
... wenn sie dort lesen könnten ...
DHL Worldwide Express war mal eine weltweite Familie, deren Gründer ihre Mitglieder anständig behandelt und bezahlt haben. Seit die Deutsche Post übernommen hat gingen die "alten Werte" stetig den Bach herunter. Das alte Lied: Anständige Gewinne reichen nicht, da müssen dann auch unanständige Methoden her, um unanständige Gewinne machen zu wollen.
Irgendwie werden in den USA immer ausländische Unternehmen erfolgreich verklagt. Siehe das lächerliche Verfahren gegen Ferrero, um nur ein Beispiel zu nennen.
Leute hoert auf, billige Klamotten zu kaufen, Kaffee und Tee zu trinken und in den Urlaub nach Asien oder Afrika zu fliegen. Denn damit unterstuetzt ihr alle die Unterdrueckung und Ausbeutung von Arbeitnehmern in den Ursprungslaendern...
Der SPIEGEL muß sich irgendwann mal entscheiden: entweder (zu Recht) empört sein über die unwürdigen Zustände und Arbeitsplätze hier und anderswo, oder “Strukturreformen”, “flexiblere Arbeitsmärkte”, “bezahlbare Sozialsysteme” und “Wettbewerbsfähigkeit”, sprich den deregulierten Kapitalismus neoliberaler Provenienz fordern. Beides zugleich ist schizophren.