Der Jobabbau beim Energiekonzern RWE wird offenbar größer als bisher angenommen. Laut einem Pressebericht könnten weitere 2000 bis 5000 Stellen gestrichen werden. Ein Grund dafür ist der Atomausstieg.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...844766,00.html
Also die Gewerkschaften sind doch die letzten Heuler. Waren die nicht ganz vorne mit dabei, wo es drum ging die KKW´s abzuschalten ?
Das war doch vorauszusehen, daß wenn das goldene Kalb geschlachtet wird es zu massiven Arbeitsplatzverlusten kommt.
Für die stehen doch hunderttausende Arbeitsplätze in der EEG-Industrie bereit....
Oder habe ich da etwas nicht mitbekommen ? (:-)
Mit den Verlagerungsandrohungen will RWE die Tarifgehälter drücken. Um Kündigungen zu vermeiden, werden die Gewerkschaften in den bedrohten Bereichen abweichungen von den Tarifgehältern erlauben.
RWE hat immer sehr hohe Dividenden ausgeschüttet, und daher keine Schulden abgebaut.
Von den guten Leuten wird niemand arbeitslos werden, das steht fest.
Zum Beispiel, dass die EE mehr Jobs vernichten als schaffen.
BBC News - Study says green sector costs more jobs than it creates
Kein Experte hat den extremen Preisverfall der Photovoltaik vorhergesehen. Selbst an einem grauen Regentag werden inzwischen tagsüber rund 25% des Stroms regenerativ erzeugt. Für konventionelle Stromanbeiter ist dies eine Katastrophe. Bei 3 Cent/Kwh kann kein Gewinn mehr erzielt werden, also müssen Arbeitsplätze abgebaut werden.
Mich würde einmal interessieren, wie solche Horrormeldungen mit dem angeblichen "Fachkräftemangel" in Deutschland korrelieren.