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Gewerkschaft GdF: Frankfurter Flughafen wird auch Freitag bestreikt
dapdPassagiere am Frankfurter Flughafen müssen sich auch am Freitag auf erhebliche Behinderungen und Verspätungen einrichten. Die Gewerkschaft der Flugsicherung hat angekündigt, ihren für Donnerstagnachmittag angesetzten Streik am Freitag fortzusetzen.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/ser...815589,00.html
- #20 16.02.2012 10:49 von
Verhältnismäßgikeit
Eine kleine Gruppe bereits sehr gut verdienender Leute nimmt Tausende von Passagiere in Geiselhaft und sorgt für volkswirtschaftliche Schäden, die sich schnell auf einen 2- bis 3-stelligen Millionenbetrag aufsummieren werden. Wo bleibt da die Verhältnismäßigkeit? Diese fehlt im übrigen auch bei der absurden Forderung nach Schließung der neuen Landebahn, geht´s noch?
- #21 16.02.2012 11:20 von
Erklärung....
Bitte solche Äusserungen überdenken, wenn kein Fachwissen vorhanden. Zielgruppe sind nicht Mitarbeiter die Bremsklötze legen...es handelt sich um auserordentlich gut geschultes Fachpersonal welches auf engstem Terrain täglich mit viel Erfahrung und Engagement Leistung erbringt und nicht einfach mal auf Kosten der Sicherheit so nebenbei ausgetauscht werden kann. Fraport ist ein 24 Stunden-Job, heißt nicht weil ab 23 Uhr kein Flieger abhebt ruht der Hafen! Auch in den Nachtstunden sind die Lotsen am koordinieren, vorplanen, checken von Betriebseinrichtungen. Vor allem Baumaßnahmen durch Ortsunkundige prägen das Bild...und um 05:00 Uhr beginnt der Regelbetrieb. Fachpersonal welches auch in anderen Bereichen des Aiports unverzichbar ist, ergeht es gleichsam dieser Gruppe von gewerkschaftlich Organisierten. Die Lohnanpassungen der vergangenen Jahre stehen in keinem Verhältniss zum Wirtschaftswachstum und den gestiegenen Aufgaben bei Fraport!
- #22 16.02.2012 11:35 von
- #23 16.02.2012 11:48 von
Das ist keine Vorstellung sondern die Realität
- #24 16.02.2012 11:50 von
- #25 16.02.2012 11:51 von
?
Fraport hat einen Schlichterspruch abgelehnt!
Und bei der Frage, ob jemand sein gehalt "wert" ist, sollten wir alle ganz ruhig sein.
Streikrecht ist Grundrecht und steht damit auf der gleichen Stufe wie die anderen Blödsinnigkeiten, die unsere Verfassung so vorsieht: Freie Rede, Gleichheit, ... Davon, dass jedermann das Recht hat zu fliegen wann und wohin er will, habe ich nichts gelesen.
Also - lass die mal streiken! - #26 16.02.2012 12:10 von
- #27 16.02.2012 12:11 von
Korrektur...
Der " Ramper " ,auch Vorfeld-Aufsicht Mitarbeiter genannt, ist täglich für mehrere "pushback" - Verfahren verantwortlich. Dies ist ein Bruchteil seines Verantwortungsbereiches. Vergleichbar hat ein Traktorfahrer bei Lufthansa ein wesentlich höheres Einkommen wobei sich die Tätigkeit auf eine Aufgabe beschränkt. Aber auch hier ist ohne Zweifel Fachpersonal am Werk welches größten Teils eine mehrwöchige Ausbildung beim Follow Me - Fahrer genießt um Roll - bzw. Funklizenzen zu erwerben. Nochmals die Bitte in einem öffentlichen Forum sachlich zu bleiben und Realitätstreu. Meinungen kann man äußern, aber Behauptungen sollten fundiert sein. Fair bleiben.... Danke
- #28 16.02.2012 12:19 von
Der Betriebsrat? Auf welcher Seite ist diese Organisation anzusiedeln bei Fraport? Arbeitnehmer oder Arbeitgeber? Das so gern publizierte Gerücht die Vorderungen währen überzogen spiegelt sich im Unternehmen bei den Beschäftigten bei genauem hinhören nicht wieder. Man weiß hier sehr genau was geleistet wird, und Aufklärung schafft Freunde! Risse im Betriebsrat sind unübersichtlich, sogar Zuspruch von nicht Verdi-Mitgliedern des Rates wurden bekundet. Spannende Zeiten liegen hier vor den Parteien...
- #29 16.02.2012 12:28 von
Dass das Streikrecht Grundrecht ist, hat niemand bestritten. Allerdings ist bei der Ausübung aller Grundrechte, also auch des Streikrechts, immer zu prüfen, ob und inwiefern die Ausübung jeweiligen Grundrechts in die Grundrechte anderer eingreift, sprich, die Ausübung des Grundrechts verhältnismäßig ist. D.h. der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit hat somit ebenfalls Verfassungsrang. Und dieser ist hier m.E. klar verletzt. Man sollte auch mal an das Grundrecht auf Freizügigkeit in Bezug auf die nun am Flughafen strandenden Passagiere nachdenken und das in Verhältnis zu 200 Menschen setzen, die ob Ihrer "Unersetzbarkeit" meinen, Sie könnten Lohnforderungen mit einer Steigerung bis zu über 50% durchsetzen. Vernünftige Lohnforderungen sind in Ordnung, aber das sprengt den Rahmen....
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