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Gewaltspiel "Manhunt 2": Über die Grenze des Vertretbaren

Die britische Zensurbehörde hat über das Spiel "Manhunt 2" ein Totalverbot verhängt. Andere Länder zogen nach. Statt erneutem "Killerspiel"-Bashing sollte nun die Debatte geführt werden, wo im Videospiel die Grenze zwischen öffentlich Vertretbarem und kreativer Freiheit liegt.

http://www.spiegel.de/netzwelt/spiel...489788,00.html
  1. #1

    Manhunt ist so ein Titel, ...

    ... der ein ehrliches Hobby in Verufenheit bringt, denn hier werden die perversen Beschreibungen unserer Verbotsbeführworter tatsächlich in ein Spiel gegossen: sinnloses Gemetzel als einziger Spielinhalt.

    Bei fast allen anderen Spielen, in denen geschossen wird, verkörpert der Spieler einen Charakter, der für's Gute eintritt oder zumindest in die Situation gezwungen wird, um sein Leben zu kämpfen (Selbstverteitigung also). In Manhunt aber wird der Spieler von vornherein als Mörder losgelassen, es gibt nichts Gutes an ihm und auch keine Moral. Töten des Tötens wegen.

    Wegen solchen Spielen sollen Doom 3, Quake 4, Prey & co mit Verkaufs- und Produktionsverboten belegt werden. Drum lehne ich als Spieler von Egoshootern (so der Fachbegriff) Spiele wie Postal 2 oder eben Manhunt ab.
  2. #2

    öfter mal was neues

    Ach herrlich.
    Endlich ist es mal wieder soweit, Computerspiele als Grundlage für das Übel dieser Welt zu deklalieren.

    Ich kann es nicht mehr hören.

    Anbei kurz mal die Stellungnahme der USK zur "Pfeifferstudie". http://www.heise.de/tp/r4/artikel/25/25486/1.html

    Selbst im grad heut hier auf SPON erschienen Artikel über die "Tessin-Mörde"
    http://www.spiegel.de/panorama/justi...489804,00.html
    wird als Grund für die geistige Entartung des Jugendlichen gleich mal wieder das schlimme Konsumieren von "Killerspielen" (allein schon der Begriff: wer solche Begriffe benutzt, brauch sich nicht mehr die Mühe einer Meinungsbildung zu machen. Ist ja auch schön bequem) herangerzogen.

    Zitat aus o.g. Bericht:
    Zu viele Stunden saß Felix vor seinem Computer, spielte einen Ego-Shooter, der erst ab 18 Jahren freigegeben ist. "Wie haben wir zulassen können, dass unser Sohn sich das Gehirn verseucht?" Die Schuldgefühle zermürben sie.
    Im übrigen empfehle ich allen Pfeiffer und Beckstein Jüngern, zur Abwechslung ausnahmsweise mal den eigenen Kopf zu mehr zu nutzen, als das gewohnte Geplapper profilneurotischer Politiker zu wiederholen!

    BTW: Pfeiffer ist bereits seit Jahren bekannt für seine "wissenschaftlich fundierten Studien". Genau deswegen erhält er von den verschiedenen Fraktionen ja auch immer wieder entsprechende Aufträge, da die Herrschaften dann bereits vor einer Studio hinsichtlich dem zu erwartenden Ergebnis sicher sein können!

    Ironie an:
    Wir könnten auch ab heut den Motorsport verbieten. Schließlich ist ja nicht auszuschließen, dass von 50mio Autofahrern ne Handvoll aufgrund des Konsums der Formel 1 mit überhöhter Geschwindigkeit fährt, was wiederum u.a. zu über 5000 Verkehrstoten im Jahr führt...
    Ironie aus!








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