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Gewalt in Syrien: Uno-Beobachter ziehen ab, Assads Truppen greifen an

AFPDer Abschied der Uno-Beobachter aus Syrien wird laut Angaben von Aktivisten von heftigen Bombardements begleitet, auch Wohnviertel würden angegriffen. Der neue Sondergesandte der Vereinten Nationen lehnt eine Debatte über eine Militäroption ab.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...850752,00.html
  1. #1

    Good bye, FSA

    Rußland und China wollten im Sicherheitsrat die Verlängerung der Beobachtermission und äußerten sich sehr enttäuscht über diejenigen, die diesem nicht zugestimmt hatten.
    Ansonsten liegt der Artikel richtig: Die syrische Armee (SAA) zeigt ihre enorme Kampfkraft und reibt die FSA systematisch auf.
  2. #2

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Abschied der Uno-Beobachter aus Syrien wird laut Angaben von Aktivisten von heftigen Bombardements begleitet, auch Wohnviertel würden angegriffen. Der neue Sondergesandte der Vereinten Nationen lehnt eine Debatte über eine Militäroption ab.

    Syrien: Neue Bombardements zum Ende der Beobachtermission - SPIEGEL ONLINE
    Da die NATO es hingekriegt hat, das die UN-Beobachter abziehen, kann die Propagandamaschinerie ja wieder auf vollen Touren laufen, es ist ja niemand mehr da, der die Propagandalügen widerlegen könnte
  3. #3

    Natürlich sind Rußland und China gegen eine Resolution.

    Einer Regierung die Gewalt gegen das eigene Volk verbieten ?
    Wo kämen wir denn da hin !
  4. #4

    Zitat von robert.haube Beitrag anzeigen
    Rußland und China wollten im Sicherheitsrat die Verlängerung der Beobachtermission und äußerten sich sehr enttäuscht über diejenigen, die diesem nicht zugestimmt hatten.
    Ansonsten liegt der Artikel richtig: Die syrische Armee (SAA) zeigt ihre enorme Kampfkraft und reibt die FSA systematisch auf.
    Ob die sogenannte FSA überhaupt eine große Rolle spielt im Kampf gegen die syrische Armee oder es nicht doch die internationalen salafistischenTerroristen sind, die den Ton angeben,sei erstmal dahingestellt. Interessant ist auch, das viele dieser Terroristen aus den Ausbildungslagern der Taliban und Al-Qaida aus dem afghanisch-pakistanischen Grenzgebiet kommen. Wenn sie in Afghanistan gegen die NATO kämpfen werden sie als Terroristen und Banditen bezeichnet, wenn aber dieselben Leute nach Syrien ziehen und für einen fundamentalistischen sunnitischen Gottesstaat kämpfen, mutieren sie plötzlich zu Freiheitskämpfern
  5. #5

    Fireden schaffen ohne Waffen (-nachschub)

    Aktueller Nachtrag:
    Die heutigen Kämpfe konzentrieren sich auf die ländlichen Gebiete nördlich von Aleppo in Richtung der türkischen Grenze. Ziel ist, die Logistik der FSA entscheidend zu treffen und sie von Waffenlieferungen aus der Türkei abzuschneiden.
    Die Operation findet im Raum Anadan und Manbij statt und scheint sehr erfolgreich zu verlaufen.
  6. #6

    Staatsgewalt

    Zitat von DerNachfrager Beitrag anzeigen
    Natürlich sind Rußland und China gegen eine Resolution.

    Einer Regierung die Gewalt gegen das eigene Volk verbieten ?
    Wo kämen wir denn da hin !
    Die Situation ist ziemlich verworren. Eine Regierung hat die Staatsgewalt in demokratischen Systemen durch eine Wahl, und setzt sie gegenüber Gesetzesbrechern durch (Terrorbekämpfung). Aber in diesem Konflikt sind nicht notwendigerweise alle Parteien (innersyrisch und aussersyrisch) demokratisch legitimiert.
    Was wäre die richtige Reaktion? Ich denke es ist nicht ein irgendwie geartetes militärisches Abenteuer, sondern eine Verhandlungslösung, bei der nicht einer Seite Unterstützung zugesagt wird um als Sieger aus dem Konflikt hervorzugehen.
    Es wäre schade, wenn aufgrund von Interventionen von Aussen eine Radikalislamische Regierung installiert würde, die dann 1/3 der Bevölkerung unterdrückt. Man sieht am Irak was für Probleme in einer solchen Situation entstehen.
  7. #7

    Wer bekämpft sein eigenes Volk?

    Es sind doch die islamistisch-faschistischen Regime in Saudi-Arabien und Katar die ihr eigenes Volk bekämpfen und ihr Terroesystem in der ganzen Welt verbreiten wollen, natürlich mit Unterstützung des Westens. In Syrien
    kämpft das Volk verzweifelt gegen dieses Terrorbündnis aber die Faschisten haben natürlich mehr Geld und Waffen. Es ist eine Schande was unsere "gewählten" Volkszertreter hier wieder für eine Stück aufführen.
  8. #8

    ...

    Zitat von DerNachfrager Beitrag anzeigen
    Natürlich sind Rußland und China gegen eine Resolution.

    Einer Regierung die Gewalt gegen das eigene Volk verbieten ?
    Wo kämen wir denn da hin !
    Das ist schlichtweg falsch.

    Russland und China waren lediglich gegen Resolutionen, welche nicht eine beidseitige Verurteilung der Gewalt beinhaltet sowie eine ausländische Militärintervention ausschließt.

    Übrigens waren andere Nicht-Veto-Mächte ebenfalls gegen entsprechende Resolutionen, welche von den sogenannten "Westmächten" eingebracht wurden.
  9. #9

    Zitat von robert.haube Beitrag anzeigen
    Rußland und China wollten im Sicherheitsrat die Verlängerung der Beobachtermission und äußerten sich sehr enttäuscht über diejenigen, die diesem nicht zugestimmt hatten.
    Ansonsten liegt der Artikel richtig: Die syrische Armee (SAA) zeigt ihre enorme Kampfkraft und reibt die FSA systematisch auf.
    Was Sie ueber Russland und China schreiben,habe ich auch gelesen.War es schon mit Beobachtern schwierig zu einer Einschaetzung der Lage zu kommen,wird dies nun noch schwieriger.Wer die FSA ist wissen wir nicht.Wir drehen uns im Grunde im Kreis,was Information und eigene Einschaetzung betrifft.Auch im Forum wiederholen wir staendig unsere Einschaetzungen und Prognosen fuer die Zukunft Syriens.


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