Ein militaerisches Vorgehen von Aussen ist nicht moeglich aus politischen und auch aus ganz praktischen Gruenden.
Es ist nicht moeglich ohne Einmarsch mit unzaehligen Friedenstruppen, diesen Buergerkrieg zu stoppen. Der Hass eines Teiles der Bevoelkerung auf das moerderische und tyrannische Regime Vater und Soehne Assad ist abgrundtief. Ein Trennen der Buergerkriegsparteien bedingt eine unglaublich grosse Mannschaftstaerke an Friedenstruppen. Es geht aus praktischen Gruenden nicht. Vom politischen Chaos das folgen wuerde, ganz zu schweigen.
Allerdings gibt es Loesungsansaetze, wie z.B. das totale Verbot Waffen nach Syrien zu liefern, an keine der beiden Seiten. Fuer diese Durchsetzung braucht es aber eine Resolution des UNO Sicherheitsrates. Denn alle Schiffe nach Syrien muessen durchsucht werden, alle Landesgrenzen sind zu ueberwachen. Alle Nachbarn muessen einverstanden sein. Das wird zwar kein Massaker in der Zukunft verhindern, dann diese werden mit Klein -und Blankwaffen begangen, aber wenigstens koennte die internationale Staatengemeinschaft zeigen, dass sie etwas tut. Das ist auch etwas Wert.
Und zweitens wird es hoechste Zeit den Internationalen Strafgerichtshof mit Recherchen zu beauftragen, um Verbrechen gegen die Menschlichkeit, von wem auch immer begangen, zu untersuchen. Auch dafuer braucht es eine Resolution, aehnlich der Resolution 1970 vom 26. Feb. 2011 in Libyen, welche damals einstimmig angenommen wurde, keine Gegenstimmen keine Enthaltungen.
Die UNO Menschenrechtskommission in Genf hat an ihrer letzten Sitzung beschlossen das Massaker von Hula genau zu untersuchen. Bis heute hat dies das Regime nicht akzeptiert, da es sich auf den Standpunkt stellt, diese Untersuchung schon vorgenommen zu haben und das Resultat ist eindeutig, es waren Terroristen, Gegner des Regimes. Auch diese Untersuchung kann offenbar auch nicht ohne Beschluss des UNO SR durchgefuehrt, resp. erzwungen werden.
mfG Beat

Antworten / Zitieren

