Forum


 

Gewalt in Syrien: Assads Schlächter foltern auch Kinder

Haft,*Folter,*Missbrauch:*Menschenrechtlern zufolge machen die syrischen Sicherheitskräfte bei ihren Repressalien keinen großen Unterschied zwischen Erwachsenen und Minderjährigen. "Die Kinder sind vom Horror*nicht verschont geblieben", heißt es bei Human Rights Watch.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...813227,00.html
  1. #120

    Zitat von simon23 Beitrag anzeigen
    Natürlich ist das russische Interessenspolitik, was sonst? Da liegen nicht meine Zweifel. Mir liegt es auch fern Diktaturen zu idealisieren. Das Volk hat mit Sicherheit darunter zu leiden, das vorallem die kleinen Möchtegern-Großen in den Sicherheitsapparaten ihre Machtgelüste an ihnen ausleben können.
    Das ist schlimm. Aber soll man tatsächlich als hervorragende Alternative dazu einen Krieg in diesem Land anheizen (und sie können mir glauben, das wird getan), um die Situation besser zu machen?
    Krieg bedeutet in der Regel noch mehr Krieg und noch mehr Leid. Darüber geht oft noch das wenige verloren, was wirklich gut war. Das das darauf folgende Regime menschlicher sein wird, wage ich stark zu bezweifeln. Hier wird Welt- und Regionalpolitik betrieben auf dem Rücken der Menschen.
    Natürlich Ihre Meinung nach muss Russland Ihnen erlauben auch Sirien zu zerstören. Mit Libien haben Sie schon es gemacht. Warum sind Sie so sicher, dass die Information, die Sie in Zeitungen und Internet lesen richtig ist. Ziel von USA ist ganze Nordafrika und Asien zu einem Kriegsgebit machen. Wozu? USA braucht Krieg um Dollar zu retten.
  2. #121

    Zitat von freixen Beitrag anzeigen
    Schlimm, wie sich die Medien in Deutschland verhalten. Ungeprüft und unkritisch wird das geschrieben, was dem Mainstream entspricht.

    Vielleicht machen sich die Schreiberlinge mal Gedanken, dass sie mitschuld sind an all den Vernrechen, die in den letzte Jahren im Namen der "Menschlichkeit" verübt wurden.
    Medien von Deutland sind keine unabhändige Medien. Alles ist von USA diktiert. Eigentlich hat USA das Recht so machen. Eigentlich Frieden zwieschen USA und Deutland ist bis Heite nicht unterschrieben. Existiert nur Wafenstilzustand. Das bedeutet, das Deutsche Medien befinden sich auf akkupationterritorium.
  3. #122

    Zitat von kirsberrydk Beitrag anzeigen
    Ja, ich bin eine vehemente Gegnerin der Todesstrafe. Aber wenn ich sowas lese, kommt mir ehrlich gesagt nur eins in den Sinn: erschießt diesen unmenschlichen Tyrannen Assad endlich!

    Dass Russland immer noch (oder sollte ich sagen: mal wieder?) alle möglichen Entscheidungen in der UN blockiert, ist ein absoluter Skandal!

    Wieso haben solche Nationen ein Veto-Recht???
    Ganz einfach: wer hat Stärke, der hat Recht. Warum wunderte Sie sich nicht, dass Ihrw grose Freund - USA immer bombardiert und zerstört andere Lände.

    Nur im letzte Zeit

    1998 - Jugoslawien
    2003 - Irak
    2011 Libien.

    Und noch was: wenn Russland wäre schwach, wie andere Lände, dort natürlich bombardierte USA auch. Aber Got sei Dank ist Russland genug stark. USA weist was pasiert mit Napoleon, Hitler und viele andere eureupeische Führer.
  4. #123

    Zitat von cour-age Beitrag anzeigen
    und ebenfalls: Imme wieder aufs neue..

    viele Hitler, Hussein, Gaddafi, Assad-Gläubige hier...
    Sie verlieren sich immer mehr in Polemik. Wollen Sie nicht lieber zu einer vernünftigen Diskussion zurückkehren?
  5. #124

    Zitat von cour-age Beitrag anzeigen
    Sie scheinen weder zu wissen, wer Hussein und seine Söhne waren, noch wer die taliban, würden Sie sonst "für nichts und wieder nichts" sagen können?
    das ist schon (negativ) beeindruckend.
    Sie scheinen die Toteszahlen nicht zu kennen oder vollständig zu ignorieren und den dauerhaften Hass den unsere Friedensmissionen erzeugt haben. Das es üble Regime waren, steht außer Zweifel. Aber sehen Sie sich Afghanistan an. Glauben Sie wirklich an eine Besserung? Dazu haben wir seit 2003 Bürgerkrieg im Irak. Und der geht gerade in die nächste Runde. Was haben wir den Leuten schon gebracht außer Tod, Leid und Verderben?
  6. #125

    Zitat von cour-age Beitrag anzeigen
    Ihre Alternative?
    "Welt- und Regionalpolitik betrieben auf dem Rücken der Menschen" durch die Russen und den mafiösen Assadclan, und alles, was dagegen ist, weitere 20 Jahre foltern und morden?
    Weil es sind dann ja weniger, als bei einem "Befreiungsversuch"...
    ?
    Ihre "Befreiungsversuche" bringen leider oft nur noch mehr Unfreiheit. Wie schon gesagt, im Moment herrscht in Syrien Religionsfreiheit. Ob das nach einer sunnitischen Übernahme noch genauso sein wird, wage ich zu bezweifeln, vorallem wenn diese von den Golfstaaten finanziert wird. Das in einem solchen Staat dann nicht mehr gefoltert würde, halte ich für lachhaft. In den Staaten, die diesen Aufstand unterstützen herrschen die Körperstrafen der Scharia, bis hin zur Tötung und Hand abhacken. Dies ist der Eingang zur Folter und den schaffen Sie durch ihre "Befreiungsversuche", die tatsächlich nur Machtspielchen sind, wirklich nicht ab.
  7. #126

    Das Massaker von Hama

    Zitat von albert schulz Beitrag anzeigen
    Aber ...mal ganz vorsichtig angefragt. Warum hat in den letzten dreißig Jahren nie jemand gemerkt, daß Assad kleine Kinder frißt ?
    Gute Frage. Vielleicht weil Menschenrechtsverletzungen durch Araber an Arabern gewisse Menschenrechtsexperten nie sonderlich interessiert haben?

    Übrigens jährt sich heuer das Massaker von Hama (bis zu 30.000 Tote) zum dreißigsten Mal.
    Massaker von Hama (1982)
  8. #127

    Zitat von simon23 Beitrag anzeigen
    Sie scheinen die Toteszahlen nicht zu kennen oder vollständig zu ignorieren und den dauerhaften Hass den unsere Friedensmissionen erzeugt haben. Das es üble Regime waren, steht außer Zweifel. Aber sehen Sie sich Afghanistan an. Glauben Sie wirklich an eine Besserung?
    Während des kommunistischen Regimes und der sowjetischen Invasion in Afghanistan kamen, wie Schätzungen u.a. der UNO sagen, etwa 1,8 Millionen Afghanen ums Leben, während der kurzem Herrschaft der Taliban wurden von diesen vermutlich mehr als 100.000 Menschen ermordet. Seit Beginn des Einsatzes der Nato-Truppen gab es 30.000 afghanische Opfer, 70% davon wurden von den Taliban ermordet, 20% sind Opfer der afghanischen Armee.
    Sie scheinen vielmehr die tatsächlichen Zahlen nicht zu kennen.
  9. #128

    xxx

    Zitat von P.Delalande Beitrag anzeigen
    Während des kommunistischen Regimes und der sowjetischen Invasion in Afghanistan kamen, wie Schätzungen u.a. der UNO sagen, etwa 1,8 Millionen Afghanen ums Leben, während der kurzem Herrschaft der Taliban wurden von diesen vermutlich mehr als 100.000 Menschen ermordet. Seit Beginn des Einsatzes der Nato-Truppen gab es 30.000 afghanische Opfer, 70% davon wurden von den Taliban ermordet, 20% sind Opfer der afghanischen Armee.
    Sie scheinen vielmehr die tatsächlichen Zahlen nicht zu kennen.
    Ich denke, ich bin da ein bißchen zu sehr in Fahrt gekommen. Ihre Zahlen konnte ich im einzelnen noch nicht alle überprüfen (laut wikipedia 1-1,5 Millionen Afghanen im 1. Afghanistan-Krieg, was aber in der Größenordnung keinen Unterschied macht), aber ich akzeptiere sie jetzt einfach mal so.
    Ich bin absolut kein Freund von solchen Ideologen, wie sie die Taliban darstellen. Und so gesehen, kann man auch davon sprechen, das es während der letzten 10 Jahre insgesamt Fortschritte für die Bevölkerung gab, gerade auch für die Frauen zumindest in den kulturellen Zentren, was aber lediglich eine Minderung der Gewalttätigkeit und Engstirnigkeit betrifft und nicht ihr Ende.
    Aber ist dieser Fortschritt von Dauer? Oder stellt er nur einen künstlichen Zustand dar? Und kann man ewiglich in solchen Regionen bleiben, um diesen zu stabilisieren? Letztendlich müssen die Menschen die Veränderung wirklich wollen. Und so lange die Veränderungen nicht im Kopf stattfinden, wird es weitergehen wie bisher.
    Sicherlich hat man in die Aufstellung einer eigenständigen Armee investiert. Aber wird sich diese je als Einheit begreifen? Wird sie je demokratische Grundsätze als Leitlinie akzeptieren, vorallem nachdem der Westen weg ist - und mit ihm sein Geld?
    Ich denke, der eh nur marode Staat wird in kürzester Zeit entlang seiner ethnischen und religiösen Trennlinien zerfallen und eine leichte Beute für die wiedererstarkten Taliban darstellen.
    Demokratie zu exportieren ist ein sicherlich großherziges Anliegen, wenn es denn das eigentliche Anliegen ist, aber Demokratie kann man nicht verordnen. Sie muss gewollt werden. Demokratie bedeutet immer auch die Rechte des anderen genauso anzuerkennen, wie die eigenen Rechte. Zu akzeptieren das es unverletzliche Rechte des einzelnen gibt. Wo das "Wir" mehr zählt, als das "Ich", ist das einfach schwer. Wobei der ideale Zustand eine Mischung aus beiden darstellt, der man in Europa vielleicht bislang am nächsten gekommen ist.
    Aber vorallem der Absolutismus des Islams wird das verhindern.
    Ich habe mit zwei Aspekten Probleme, wenn es darum geht, "Demokratie" zu fördern.
    Der erste ist der schon erwähnte, das die Leute sie auch wirklich wollen müssen, und wir uns das nicht nur in unserer von unserer Kultur so überzeugten Überheblichkeit einbilden, das es für sie das einzig anstrebenswerte Ziel sei.
    Der zweite ist ganz lapidar, das von Demokratie gesprochen wird, Interessen aber gemeint sind, was für die betroffene Region mehr Unheil bedeuten kann, als wenn man sich heraushält.
  10. #129

    Zitat von simon23 Beitrag anzeigen
    Es sind nicht nur die Russen, sondern eine ganze Menge mehr an Ländern [...]
    Tja, Simon23, heute zeigte sich, dass die "ganze Menge mehr an Ländern" gerade einmal das ach so demokratische China ist!

    Schon blöd, nicht?


TOP



TOP