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Gewalt in Kenia: Brennende Kirchen im Urlaubsparadies

APIn Kenia brodelt es. Seit Tagen liefern sich Randalierer Straßenschlachten, zünden Kirchen an, töten Polizisten. Auslöser war der Mord an einem radikalen Prediger, der enge Kontakte zur somalischen Schabab-Miliz hatte.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...852777,00.html
  1. #1

    Aufreißerischer Journalismum

    Als in Kenia Ansässige verfolge ich regelmäßig die im Spiegel zum Land erscheinenden Berichte - dieser schlägt jedoch dem Fass den Boden aus. Fakten sind nicht nur falsch - was ja mal passieren kann, nein, hier wird aufreißerisch bewußt falsch informiert. Mombasa war eine Geisterstadt??? Lächerlich!! Die Demonstrationen, bei denen es zu gewalttätigen Ausschreitungen gekommen ist, haben im vom Stadtzentrum abgelegenen Vierteln, die zum Teil von der Weltpresse zurecht als Slums bezeichnet werden. Na ja, es geht halt auch im Spiegel eher darum, einen spannenden - nein, besser noch möglichst erschütternden Bericht abzuliefern, als einen sachlichen Tatsachenbericht zu liefern, wobei die Realität schon drastisch genug ist.
  2. #2

    optional

    Deprimierend zu sehen, dass der Soldat ne deutsch Waffe trägt. Nicht dass diese schlechter oder schlimmer wäre als eine russische oder amerikanische. Aber ich hoffe für die Zukunft, dass wir unsere Rüstungsexporte und Lizensvergaben doch sehr gründlich abwägen. Am besten ganz auf diesen Exportzweig verzicht üben.
  3. #3

    Auch wenn dt. Urlauber ...

    ... tendenziell auf Risikogebiete stehen, so sollte man doch eine gewisse Vorsicht walten lassen und im Zweifel einfach mal einen Urlaub in einem bestimmten Land auf später verschieben.
  4. #4

    Fehler im Artikel

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Am Montagmittag war Aboud Rogo Mohammed in einem weißen Kleinbus auf dem Weg durch das Verkehrschaos von Mombasa gewesen. Plötzlich, so berichtet seine Witwe, sei ein Fahrzeug hinter ihnen aufgetaucht und Unbekannte hätten das Feuer auf ihren Ehemann eröffnet.

    Mehr als 1500 Menschen kamen dabei im Dezember 2007 ums Leben.

    Al-Schabab revanchiert sich mit Terroranschlägen in Kenia wie im Mai 2011, als eine Bombenexplosion in Nairobi mindestens 30 Menschen verletzte.

    Gewalt in Kenia: Jugendlich randalieren nach Anschlag in Mombasa - SPIEGEL ONLINE
    Das Attentat geschah auf der Strasse Mombasa - Malindi, unmittelbar nach der Bamburi Cement Kreuzung, gut 15 km AUSSERHALB von Mombasa. Es gab dort keinen Verkehrsstau.

    Bei den Unruhen nach den Wahlen Ende 2007, Anfang 2008 kamen 1133 Menschen ums Leben.

    Die Bombe im Kleiderladen in Nairobi detonierte im Mai 2012.

    mfG Beat
  5. #5

    Das G3 Gewehr wurde unter Lizenz in Gross Britanien hergestellt

    Zitat von firestarter111 Beitrag anzeigen
    Deprimierend zu sehen, dass der Soldat ne deutsch Waffe trägt. Nicht dass diese schlechter oder schlimmer wäre als eine russische oder amerikanische. Aber ich hoffe für die Zukunft, dass wir unsere Rüstungsexporte und Lizensvergaben doch sehr gründlich abwägen. Am besten ganz auf diesen Exportzweig verzicht üben.
    Das G3 Gewehr, wie auf dem Bild in der Hand eines Polizisten, wurde unter Lizenz in Gross Britanien hergestellt. Seit wann darf eine Polizeitruppe NICHT mit deutschen Waffen ausgeruestet sein?
    Speziell eine Polizei in einem Land in dem viele Deutsche ihren Urlaub verbringen.
    mfG Beat
  6. #6

    Reisserischer Journalismus

    Ich kann Julia Mombasa leider auch nur zustimmen. Wenn es um solche Ereignisse im Ausland geht, ist der Spiegel leider auch nicht besser als andere.
    Habe die Unruhen nach den letzten Wahlen Ende 2007/Anfang 2008 in Mombasa und Nairobi erlebt und war erschüttert über die übertriebene internationale Berichterstattung. Gerade im Afrikabereich war damals Spiegelkorrespondent Thilo Thielke berühmt und berüchtigt!
    Wäre es nur eine "normale" Meldung gewesen, die nicht darauf hinauszielt, dass (deutsche) Touristen von den Unruhen betroffen sein könnten, würde diese Nachricht niemand lesen ...
    Und, hat es weitere Nachrichten gegeben zu dem Flugzeugabsturz in Kenia vor zwei Wochen? Ist halt nicht mehr reisserisch genug ...
  7. #7

    Reisserischer Journalismus? Jein

    Zitat von schmidtie1963 Beitrag anzeigen
    Ich kann Julia Mombasa leider auch nur zustimmen. Wenn es um solche Ereignisse im Ausland geht, ist der Spiegel leider auch nicht besser als andere.
    ...
    Four hurt as grenade hurled at police truck - News|nation.co.ke

    Lesen Sie selbst. Ohne "reisserische" Elemente. Fakt ist letzte Nacht wiederum eine Granate gegen die Ordnungskraefte.
    mfG Beat
  8. #8

    kein risikogebiet

    Viele grüße aus Kenia. Hier ist alles glücklich friedlich und ruhig, bis auf einige wenige Stadtteile von mombasa. Wo man jetzt natürlich nicht hingeht. Ich bin aber sicher, dass in kürze es auch dort wieder friedlich ist. In den Medien erscheint es dann so, als ob ganz Kenia brennt, in Wirklichkeit ist es aber zu 99% glücklich, friedlich und total liebenswert. Ich bin dankbar für jeden Moment, den ich hier sein kann.
  9. #9

    Weltfremd

    Zitat von firestarter111 Beitrag anzeigen
    Deprimierend zu sehen, dass der Soldat ne deutsch Waffe trägt. Nicht dass diese schlechter oder schlimmer wäre als eine russische oder amerikanische. Aber ich hoffe für die Zukunft, dass wir unsere Rüstungsexporte und Lizensvergaben doch sehr gründlich abwägen. Am besten ganz auf diesen Exportzweig verzicht üben.
    Welch ein Unsinn! So wie am anderen Ende der Leine der Verantwortliche geht, so muss es einen Finger geben der abdrückt. Solche Kommentare wie der Ihrige zeigen wie weltfremd inzwischen die Deutschen geworden sind.
    Ich frage mich höchstens ob der Angriffe in Afrika auf christliche Kirchen, wo die ganzen Pussy-Riot Verteidiger geblieben sind.








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