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Gewalt im Fußball: Aktionismus statt Annäherung

dapdDie Gewalt in und um Fußballstadien nimmt zu. Stimmt nicht, sagt Fan-Forscher Gerd Dembowski. Es ist nur häufiger Thema in der Öffentlichkeit. Politiker geraten dadurch unter Druck und diskutieren fragwürdige Maßnahmen. Dabei wäre Dialog der richtige Weg.

http://www.spiegel.de/sport/fussball...836480,00.html
  1. #10

    Wenn es nach mir ginge,

    würden die Vereine sämtliche Kosten übernehmen MÜSSEN und dürfte die Polizei statt mit harmlosen Pfefferspray und evtl. Wasserwerfern mit Maschinenpistolen und Schießbefehl ausgestattet.
    Nachdem so eine Horde von Fußballfans *ich lach mich tot* der Meinung war meiner Cousine das Baby aus dem Leib zu prügeln weil sie nicht schnell genug von der Strasse kam und sie dank dieser Fußballfans auch keine Kinder mehr haben wird und der DFB mit dem Spruch: Kollateralschaden gekommen ist, ist Fußball für mich Dreck. Und wenn man dann noch bedenkt, wie sich die Fußballfans in Bahn und Bus aufführen und das teilweise schon in der Mittagszeit wo noch Kinder unterwegs sind, dann könnte ich Amok laufen.
    Und das ist alles selbst erlebt. Und kommt mir nicht mit: Das sind keine echten Fußballfans oder Das ist nur eine Minderheit. Das ist mir völlig scheißegal, das ist das was ich sehe und ich erlebe. Und zwar IMMER.
  2. #11

    Hausarrest

    Alles Video überwachen,die Leute rausholen und für die Schäden aufkommenlassen. Im Stadium die Blöcke besser Abschirmen,und wenn in einen Block irgendwas passiert, alle aus diesen Block rausholen, klären wer schuldig ist und diese bestrafen. Die sollen sich dann, an den Tagen, wo ihr Verein Spielt, bei der Polizei melden, oder elektronisch Hausarrest bekommen. Malsehen,wie schnell der ganze Spuk vorebei ist.
  3. #12

    @andimark: Der Titel Ihres Posts passt bestens auf den Inhalt... Gratulation...
    Denn dass Sie keine Ahnung von Fussballfans haben zeigt schon, dass Sie Ultras mit Gewalttätern gleichsetzen...
    Das sind Ultras bei weitem nicht. Es mag schwarze Schaafe unter ihnen geben. Ihr Auftreten mag martialisch sein, allerdings sind diese Gruppen auch oft mit sozialer Verantwortung ausgestattet. Es werden oft Aktionen im Stadion durchgeführt, in denen für soziale Zwecke gesammelt wird. Es werden Jugendliche mit Schulproblemen unterstützt. Die Szene ist im allgemeinen unpolitisch und wehrt sich dadurch auch gegen rechte tendenzen in den Kurven. Ultras sind letztendlich nichts anderes als sehr aktive Fanclubs.
    Es gibt wie gesagt schwarze Schaafe unter ihnen, die auch von ihnen gedeckt werden. Auch die Pyrovorfälle gehen größten Teils auf sie zurück, aber sie per se als Gewalttäter zu brandmarken ist völlig falsch und zeugt von billigen Vorurteilen.
  4. #13

    Ich weiß echt nicht wieviele der Law and Order Fraktion hier jemals ein Stadion von innen gesehen haben... Bitte tun Sie mir den Gefallen und gehen Sie nächste Saison zu einem Bundesligaspiel ihrer wahl (Derbies ausgenommen) und Sie werden feststellen, dass es KEIN Gewaltproblem gibt! Ich gehe seit mehr als 25 Jahren zum Fussball und hatte erst einmal ein Problem mit Gewalt... das war ein Polizist, der auf eine ruhige, logische Fragen direkt seine LEderhandschuhe auspackte und mich wegstieß. Auf die Aufforderung mir seine Dienstnummer zu nennen zog er dann schon den Gummiknüppel...
  5. #14

    ...

    Zitat von kyriae Beitrag anzeigen
    würden die Vereine sämtliche Kosten übernehmen MÜSSEN und dürfte die Polizei statt mit harmlosen Pfefferspray und evtl. Wasserwerfern mit Maschinenpistolen und Schießbefehl ausgestattet.
    Nachdem so eine Horde von Fußballfans *ich lach mich tot* der Meinung war meiner Cousine das Baby aus dem Leib zu prügeln weil sie nicht schnell genug von der Strasse kam und sie dank dieser Fußballfans auch keine Kinder mehr haben wird und der DFB mit dem Spruch: Kollateralschaden gekommen ist, ist Fußball für mich Dreck. Und wenn man dann noch bedenkt, wie sich die Fußballfans in Bahn und Bus aufführen und das teilweise schon in der Mittagszeit wo noch Kinder unterwegs sind, dann könnte ich Amok laufen.
    Und das ist alles selbst erlebt. Und kommt mir nicht mit: Das sind keine echten Fußballfans oder Das ist nur eine Minderheit. Das ist mir völlig scheißegal, das ist das was ich sehe und ich erlebe. Und zwar IMMER.
    Es gibt nicht "die" Fußballfans, so wenig wie es "die" Männer ider "die" Frauen oder sonst ein "die" gibt. Allerdings gibt es zugegebenermaßen unter Fußballfans - wie auch in anderen Gruppen - einige Id***.

    Das, was Ihre Cousine passiert ist, ist schrecklich und zur Antwort des DFB fällt mir wirklich gar nichts ein - das macht einfach sprachlos.

    Trotzdem läßt sich nicht bestreiten, daß Millionen von Menschen über die Saison hin einfach nur friedlich Fußball gucken und ich wüßte ehlich gesagt nicht, wie ich meinem mittlerweile 14jährigen Neffen, den ich mitnehme, seit er sieben ist, erklären könnte, warum die Polizei mit Maschinenpistolen rumläuft. Die Polizisten sehen sowieso teilweise schon ziemlich martialisch aus.
  6. #15

    Zitat von kyriae Beitrag anzeigen
    würden die Vereine sämtliche Kosten übernehmen MÜSSEN ...
    Die Kosten tragen schon jetzt alle Fans, nämlich in Form von Steuern.

    Die Polizei ist schließlich nicht nur dazu da, um im TV Verkehrs- und Alkoholkontrollen durchzuführen.

    Evtl kommt aber nun ein Modell, bei dem die Polizei pro Einsatz bezahlt wird. Dann dürfen Demonstranten für Einsätze zahlen, genau so wie der kontrollierte Autofahrer, bei dem die Polizei ob des 'wir haben da so einen Verdacht...' für Ordnung sorgt. Der Autofahrer ist ja eindeutig der Verursacher des Verdachtes.
  7. #16

    @philos-arnhem heute, 19:06 Uhr
    wo in meiner post habe ich gesagt alle Ultras sind Gewalttäter? Nichtsdestotrotz sind Ultras einfach Dummköpfe die nicht in Stadien sein sollten. Ultras erzeugen eine unsichere gewaltbereite Atmosphäre die dann von Gewalttätern genutzt werden kann. Das und deren Selbstüberschätzung reichen mir um sie aus den Stadien zu verbannen. Nur weil die Ultras mal für gemeinnützige Zwecke sammeln macht das die Gruppe als Ganzes nicht erträglich oder unschädlich.
  8. #17

    alles in relationen sehen

    manche leute sollten sich hier wirklich mal angucken, dass die verletztenzahlen gegen null gehen. das soll nicht entschuldigen, dass es gewalt gibt. jede gewalt ist gewalt zu viel. am vatertag vor 2 wochen sind mehrere menschen gestorben. kriegen die auch fußfesseln? da mussten in berlin zig kinder mitansehen, wie der eine von denen auf die gleise fällt. da sind leute fürs leben geschädigt. und die kneipenschlägereien, die gewalt auf schützenfesten und oktoberfest: das ist erheblich höher. deshalb alkverbot auf dem oktoberfest? moment, wie viele verkehrstote gibt es pro jahr, wo leute andere zuhauf gefährden? aber in einem land, in dem der bund katholischer ärzte homosexuelle heilen darf, ohne dass denen massenhaft die approbation entzogen wird, haben relationen keine chance. da kommt maischberger und redet von "taliban des fußballs" und verunglimpft unwidersprochen die opfer der taliban. unfassbar.
  9. #18

    @Andimark. Ich frage michh allerdings wie Sie zu der Feststellung kommen, dass Ultras eine "unsichere, gewaltbereite Atmospähre" verursachen... Sie sind meist schwarz angezogen... ok, da müsste man auch Priester aus der Kirche verweisen... Sie treten gerne "en bloc" auf... dann dürfte es keine Demonstrationen mehr geben...
    Ich weiß, das Auftreten vieler Ultragruppierungen ist ein wenig martialisch... dennoch sind es im allgemeinen genausowenig Dummköpfe, sondern auch da ist es ein Querschnitt der Gesellschaft. Von Studenten bis Hauptschüler alles dabei...
    Aber ich will ihnen ihre Vorurteile ja nicht nehmen...
    Bei manchen Ultrabewegungen sind die Grenzen durchaus schwimmend, ich denke da an die Suptras aus Rostock oder die Ultras Frankfurt, die gerne mal negativ auffallen.
    Darf ich noch kurz fragen woher Sie ihre Informationen über die Fussball(sub)kultur nehmen?
  10. #19

    Es tut mir leid,

    um Herrn Dembowski, der hier einen an sich ganz unhysterischen
    Artikel unterbringen durfte.

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Gewalt in und um Fußballstadien nimmt zu. Stimmt nicht, sagt Fan-Forscher <i>Gerd Dembowski</i>. Es ist nur häufiger Thema in der Öffentlichkeit. Politiker geraten dadurch unter Druck und diskutieren fragwürdige Maßnahmen. Dabei wäre Dialog der richtige Weg.

    Politiker diskutieren Maßnahmen wegen Gewalt im Fußball - SPIEGEL ONLINE
    Leider machen dann solche Sätze:
    "Die Hooliganbewegung war immer auf den Sitzplätzen zu finden, um sich als "Elite" vom "Pöbel" auf den Stehplätzen abzusetzen."

    Fragen nach den 18 Jahren in "Fanszenen" zwecks Glaubwürdigkeit, doch nötig.

    Was soll denn eine Solche "Bewegung" gewesen sein ?
    Ich muß zugeben das es noch ältere Filme auf youtube zu bestaunen gibt, in denen "Nachwende Hooligans" zu sehen sind die "Hooligans" skandieren. Das war aber nie eine "Bewegung" und in dem Fall, lassen wir eine historische Einzigartigkeit der Situation auch noch zu, eine sehr viel mehr auf Ahnungen bestehende und an sich falsch verstandene, oder nicht näher bekannte Situation, als Vorlage zur Addaption.
    "Hooligans" zu skandieren, ist wie "Fußball" in einem Stadion zu singen.
    Das machte niemand.


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