AFP/YouTubeAmnesty International zeichnet ein dramatisches Bild der Lage in Syrien. Die Menschenrechtsorganisation belegt schwerste Verbrechen an Zivilisten durch die Assad-Milizen. Der Gruppe liegen die Namen von mehr als 10.000 getöteten Syrern vor.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...838704,00.html
Antwort zu "Zur Besänftigung von Russland und China?
Wohl kaum. Beide Staaten haben sich gegen das Libyen- Modell zu verhindern versucht und es mit dem Annan-Plan auch erreicht.
Antwort zu " Alle wissen, dass diese solange weiterkaempfen bis das Regime faellt."
Und jeder fürchtet die Konsequenzen.
Ich wiederhole: Der Friedensplan ist die einzige Lösung, die auf dem Tisch des UNSC liegt. Er ist eine keine Hoffnung, aber die einzige.
Wer torpediert ihn: alle die in "tot reden", alle die Waffen liefern, alle die Stimmung machen für eine Intervention.
Wenn Sie kein Libyen 2.0 wollen, dann denken Sie bitte nach. Auch ich habe 99% Argumente, die ein kriegerische Intervention begründen.
"Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind."
Albert Einstein, Deutscher Physiker und Nobelpreisträger
Der Bericht untersucht nach eigenem Verständnis die Tataen der Regierungstruppen, Überschrift: "DELIBERATE KILLINGS AND OTHER ABUSES BY SYRIA’S ARMED FORCES", also will eindeutig kein Gesamtbild der Lage in Syrien abgeben. Warum sie nun genau dies bem Bericht an sich vorwerfen kann ich nicht verstehen.
Ja dieser Artikel ist ein selbstgerechtes Geschwurbel Assads. Aber was wollen sie mit ihrer Aussage sagen. Assad bezieht sich mit seinen Aussagen zu den Mikroben eindeutig auf die Vergangenheit - und das zu einer Zeit in der der aarabische Frühling in Ägypten im vollen Lauf war. Wann kommt es denn zum wirklichen Ausbrich der Krankheit? Wenn die Selbstheilungskräfte des Körpers aktiv werden.
Das heisst nicht das Assad ein guter Kerl ist - die Ereignisse beweisen in Bezug auf Skrupelosigkeit eher das Gegenteil, aber ihre Darstellung des Zitats ist auch deneben.
Lieber Gott, was für eine heilige Einfalt. Man misst Bashar an seinen Taten, nicht an seinen von PR Agenturen eingefädelten Interviews in US-amerikanischen Zeitschriften. Siehe SPON vom 12. Juni:
Syrien: Assad ließ Image in Medien in USA mit PR-Agentur aufpolieren - SPIEGEL ONLINE
Dann fangen Sie mal an sich von der Denkweise zu lösen, dass Waffen und Kampf per se ein Übel sind. Egal ob man sie einem Agressor gibt, oder jemand, der sich wehrt. Wenn jemand auf der Straße wehrlos und grundlos zusammengetreten wird, verweigern Sie ihm dann auch den Knüppel, den Sie zufällig dabei haben?
Unsinn. Hunderttausende von Menschen wie in Ägyp0ten gehen nicht unter Einsatz ihres Lebens auf die Strasse weil sie eine kleine Gruppe dazu "anstiftet". Die Ursachen lagen in der Enttäuschung mit der alten Regierung.
Ob die Menschen nun unzufrieden waren, weil die alte Regierung korrupt war oder weil sie nicht fromm genug war ist eine andere Frage. Genau wie die Frage ob sie nun etwas Besseres bekommen.