Gewalt gegen Rohingya: Burma verjagt ein ganzes Volk

APDie Welt feiert das Ende der Militärdiktatur in Burma und investiert im Land. Doch für das jahrzehntelang unterdrückte Volk der Rohingya hat sich nichts verbessert: Seit Wochen tobt ein blutiger Kampf, mehr als Hunderttausend Menschen sind auf der Flucht. Aber sie wissen nicht, wohin.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...845017,00.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Welt feiert das Ende der Militärdiktatur in Burma und investiert im Land. Doch für das jahrzehntelang unterdrückte Volk der Rohingya hat sich nichts verbessert: Seit Wochen tobt ein blutiger Kampf, mehr als Hunderttausend Menschen sind auf der Flucht. Aber sie wissen nicht, wohin.

    Burma: Gewalt gegen die Minderheit der Rohingya - SPIEGEL ONLINE
    Der extreme Islamismus hat dafür gesorgt, dass Muslime überall dort, wo sie nicht die Mehrheit stellen, als die Parias des neuen Jahrtausends gelten. Auf die brutale Art wie im Artikel beschrieben, oder auf subtilere Arten, wie in D betrieben.

    Nein, versteht mich nicht falsch, ich befürworte das nicht. ABER! Man kann ein Poblem nicht angehen, wenn man es nicht einmal auszusprechen wagt.
  2. #2

    Abrechnung nach Jahrhunderten

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Welt feiert das Ende der Militärdiktatur in Burma und investiert im Land. Doch für das jahrzehntelang unterdrückte Volk der Rohingya hat sich nichts verbessert: Seit Wochen tobt ein blutiger Kampf, mehr als Hunderttausend Menschen sind auf der Flucht. Aber sie wissen nicht, wohin.

    Burma: Gewalt gegen die Minderheit der Rohingya - SPIEGEL ONLINE
    Die Vorfahren liessen sich nicht nieder sondern kamen als Eroberer d.h. sie verdrängten die damals in diesem Gebiet lebenden Menschen.
    das wird jetzt wie in Indien auch geschehen rückgängig gemacht. Mir tut es um jeden einzelnen Menschen leid aber ich habe auch ein gewisses Verständnis für die Einheimischen die sich nach Jahrhúnderten der Besetzung gegen die damaligen Besatzer zur Wehr setzen.
    Es können sich in einem doch sehr religiös geprägtem Staat nicht 2 Religionen die Vorherrschaft sichern - da muss früher oder später eine weichen.
  3. #3

    Frontstaat?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Welt feiert das Ende der Militärdiktatur in Burma und investiert im Land. Doch für das jahrzehntelang unterdrückte Volk der Rohingya hat sich nichts verbessert: Seit Wochen tobt ein blutiger Kampf, mehr als Hunderttausend Menschen sind auf der Flucht. Aber sie wissen nicht, wohin.

    Burma: Gewalt gegen die Minderheit der Rohingya - SPIEGEL ONLINE
    Das ist wieder so ein Thema, zu dem sich zu äußern eine Menge Diplomatie erforderlich ist, sofern der Beitrag eine Chance auf Veröffentlichung haben soll.
    Beitrag #1 macht es richtig, es wird nur von "Eroberung" geschrieben – vom wem, weshalb, Fehlanzeige. Würde man deutlicher werden und das Kind beim Namen nennen, könnte man sagen, dass im Westen ein großer islamischer Staat existiert (Bangladesh), mit deutlichen Reislamisierungstendenzen (auch in Richtung Indien, weshalb hier eine harte Grenze existiert), da will Burma einfach verhindern, dass ein islamischer Frontstaat als Unruheherd an seiner Westgrenze entsteht. Negativstes Beispiel: Kaschmir, ein ewiger Konfliktherd auf indischem Boden. Leider stellt SPON nur den "Leidens- und Opferpfad" der geschundenen Rohingya dar, was die Hintergründe trefflich kaschiert.
  4. #4

    Weich

    Zitat von ede1103 Beitrag anzeigen
    Die Vorfahren liessen sich nicht nieder sondern kamen als Eroberer d.h. sie verdrängten die damals in diesem Gebiet lebenden Menschen.
    das wird jetzt wie in Indien auch geschehen rückgängig gemacht. Mir tut es um jeden einzelnen Menschen leid aber ich habe auch ein gewisses Verständnis für die Einheimischen die sich nach Jahrhúnderten der Besetzung gegen die damaligen Besatzer zur Wehr setzen.
    Es können sich in einem doch sehr religiös geprägtem Staat nicht 2 Religionen die Vorherrschaft sichern - da muss früher oder später eine weichen.
    Na, wie wäre es denn, wenn beide Religionen weichen würden? Mal ganz verwegen gedacht. Das dieses ständige "Dein Grund für Blitze ist blöder als meiner" Gefasel für Morde herhalten kann ist ein gänzlich untragbarer Zustand. Gerade als ich mich mit der weitestgehend gottlosen Religion des Buddhismus halbwegs anfreunden konnte, kommen wieder Eiferer daher und töten im Namen eben dieser Religion.

    Religion ist eine viel zu gefährliche Waffe, als das man sie der Menschheit überlassen dürfte.
  5. #5

    verständlich

    dass sich die eigentlich einheimische Kultur gegen diese fremde wehrt. Denn wenn sie sich nicht rechtzeitig gegen diesen fremden Einfluss wehren, geht es ihnen ähnlich wie den Philippinen, Thailand,,, oder sogar Serbien, wo eine muslimische Minderheit ( die lokal die Mehrheit hat) auf Unabhängigkeit drängt, und im Fall von Serbien sogar geschafft hat.
  6. #6

    Toll...

    Zitat von ede1103 Beitrag anzeigen
    Die Vorfahren liessen sich nicht nieder sondern kamen als Eroberer d.h. sie verdrängten die damals in diesem Gebiet lebenden Menschen.
    das wird jetzt wie in Indien auch geschehen rückgängig gemacht. Mir tut es um jeden einzelnen Menschen leid aber ich habe auch ein gewisses Verständnis für die Einheimischen die sich nach Jahrhúnderten der Besetzung gegen die damaligen Besatzer zur Wehr setzen.
    Es können sich in einem doch sehr religiös geprägtem Staat nicht 2 Religionen die Vorherrschaft sichern - da muss früher oder später eine weichen.
    ...und was ein Schmus ! Wir sollten vielleicht in Europa auch einige jahrhundert alte Auseinandersetzungen regeln, da wäre was los !
  7. #7

    Schwieriges Thema

    War selbst vor einigen Jahren in Rakhine. Die Rohingya treten dort ziemlich aggressiv auf, habe es selbst erlebt.
    Auch viele Terroranschläge werden von den Rohingya ausgeführt. Der radikale Islam der Rohingya lässt nicht nur schwerlich in Rakhine integrieren.
  8. #8

    Myanmar

    "Burma" gibt es schon lange nicht mehr. Weshalb wird hier weiterhin die ungültige Bezeichnung aus der (britischen) Kolonialzeit verwendet? Seit 1989 heisst das Land Myanmar, amtlich Republik der Union Myanmar.

    Es gibt dort mehrere ethnische Gruppierungen, Die Rohingya (Muslime) stellen ca. 4,5% der Bevölkerung. Die Menschen in Burma sind mit sehr großer Mehrheit (87,2%) friedliche Buddhisten.
    Welche politischen Absichten werden mit der unausgewogenen Darstellung dieses Artikels verfolgt? Hoffentlich fängt hier nicht die nächste (Kriegs-/ Terror-)Propaganda an.
  9. #9

    .

    Zitat von DMenakker Beitrag anzeigen
    Der extreme Islamismus hat dafür gesorgt, dass Muslime überall dort, wo sie nicht die Mehrheit stellen, als die Parias des neuen Jahrtausends gelten. Auf die brutale Art wie im Artikel beschrieben, oder auf subtilere Arten, wie in D betrieben.

    Nein, versteht mich nicht falsch, ich befürworte das nicht. ABER! Man kann ein Poblem nicht angehen, wenn man es nicht einmal auszusprechen wagt.
    Ich hab es gerade gewagt anzusprechen, nur wurde ich von Sysop zensiert.
    Diese sehr friedliebende Religion wird leider in ziemlich vielen Weltgegenden verkannt.
    Vielleicht hab ich mich jetzt "richtig" ausgedrückt...
    Ma' Salama