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Gewalt gegen Muslime: Exodus in Burma

APViele Dörfer in Burma sind zerstört, Tausende Menschen auf der Flucht: Wieder kämpfen Buddhisten gegen Muslime. Ein ganzes Volk sucht eine neue Heimat - und findet keine. Nach einem halben Jahrhundert Militärdiktatur muss das Land den Umgang mit seinen Minderheiten lernen.

Flüchtlinge in Burma: Tausende Rohingya fliehen vor der Gewalt - SPIEGEL ONLINE
  1. #1

    Kann man nicht verstehen, …

    … das jemand was gegen Muslime. Wo die Muslime doch so friedfertig und anderen Religionen gegenüber so tolerant sind.
  2. #2

    Hasnain Kazim, der aus dem nur wenige tausend Kilometer entfernten Islamabad, Hauptstadt der 'Islamischen Republik Pakistan', berichtet, kann uns ein differenziertes, aktuelles Bild der Lage geben? Ich glaube nicht.
  3. #3

    Rassismus

    Jeder anständige Mensch wird das Leid der Sinti und Roma in Osteuropa beklagen. Entsteht aber ein Zigeunerlager vor seiner Haustür, dann wird er sein Leid beklagen.
  4. #4

    Unakzeptable Bildunterschrift

    Insbesondere bei dem Bild 5, wo Flüchtlinge irgendwo durch flaches Wasser laufen, wird nur gesagt: "Viele in Burma sehen die Rohingya nicht als eigenständige ethnische Gruppe an, sondern schlicht als Einwanderer aus Bengalen, die nicht zu Burma gehörten." Das ist zwar richtig, gehört aber nicht an diese Stelle. Es müsste hier eine Ortsangabe gegeben werden, wo das Bild aufgenommen ist. Oh der Journalismus !
  5. #5

    Falsche 2. Überschrift und

    falsche Einleitung, da beide etwas suggerieren, das so sachlich falsch ist: Laut diesen Zeilen ist es ein rein religiöser Konflikt. Das stimmt aber nicht. Es ist ein Konflikt von 2 Völkern um Land und politischen Einfluss. Und das eine Volk ist deutlich stärker als das andere.
    Beispiel aus unseren Breiten: Der Kurden-Konflitk in der Türkei. Beide Völker sind muslimisch. Trotzdem ist es auch in dem Falle falsch zu schreiben: Gewalt gegen Muslime. Nur dass es offensichtlicher ist, dass die Religion da keine Rolle spielt.

    Nichts desto trotz ist es in allen diesen Fällen falsch, dass das überlegene Volk gegen das unterlegene Gewalt anwendet. Wohin soll so ein Volk ohne Land auch gehen? Im schlimmsten Falle führt das zu einem Bürgerkrieg oder zu einem Holocaust.
  6. #6

    Myanmar ist Myanmar

    Das hat jetzt zwar nichts mit dem eigentlichen Thema zu tun, aber eine Sache bleibt mir ein ewiges Rätsel. Bei Spiegel online wird immer von Burma gesprochen. Nun heißt aber Burma nicht mehr Burma sondern Myanmar. Ist das so schwer zu akzeptieren? In Berichten über den Iran spricht man doch auch nicht von Persien und bei Thailand wird auch nicht Siam als Ländername herangezogen. Warum ist das hier dann anders? Ich bin gespannt, wie lange sich das noch hält...
  7. #7

    Ein "Glaubensgemeinschaftsvolk" ohne Heimat, dass keiner haben will

    Nicht das erste "Volk", respektive Gemeinschaft, mit solchen Problemen, und, so ist zu befuerchten, nicht die letzte Gruppe mit ebengleichen Problemen.

    Aus den nun vom Spon wiederholten, abermaligen Berichten zu den Spannungen, oder sollte man besser sagen Verfolgungen, vermag ich nur nicht herauszulesen, wo denn die Ursachen der Spannungen und gewalttaetigen Verfolgungen herruehren.
    Alles was dazu berichtet bisher wurde, ist mehr als vage und mehr Vermutung denn recherchiertes Material.

    In welchem Umfang bemueht sich die UN bereits um Loesungsansaetze und Hilfen vor Ort? Wieviele Menschen der Minderheit koennen in anderen musl.Laendern umsiedeln oder dauerhaft aufgenommen werden, und was laeuft hierzu bereits?

    Und, Zunahmen von Gewalt der einen gegenueber der anderen -insb.-Weltanschaungsgruppe, bisweilen Ethnie, und egal auf welchem Kontinent, scheinen, mit der Zunahme der Weltbevoelkerung, zuzunehmen.
    Hat dies letzlich seine Ursachen in Ressourcenverknappungen?
  8. #8

    Wo bleibt der westliche Aufschrei?

    Wo bleibt der Protest der EU? Wo bleiben die Drohungen der Nato? Wo bleibt Frankreich? Wo bleibt die Intervention? Es geht denen nicht um Menschenrechte, es geht ihnen um Öl, Macht, strategische Vorteile. Wo man das nicht erreichen kann, besteht kein Interesse an der Rettung von Minderheiten
  9. #9

    Mir fehlt noch ein bisschen mehr Hintergrundinformation.
    Myanmar hat über 100 ethnische Minderheiten. Auch viele Christen oder sonstige Religionen.
    Warum gibt es gerade mit den Rohinja so viele Probleme.
    Ist das allein grundloser Rassismus wie im Artikel behauptet, oder liegt es eventuell auch am Verhalten dieser Minderheit? Irgendwie dringt nicht wirklich viel konkretes bis zu uns durch.


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