Forum: Blogs
Gewalt gegen Castor-Gegner: Härter als die Polizei erlaubt
Prügel und rücksichtsloser Pferdeeinsatz gegen Demonstranten, unangemessener Gebrauch von Pfefferspray und Wasserwerfern: Die Polizei geht beim Castor-Einsatz hart gegen Widerständler vor. Grünen-Chefin Roth kritisierte die Maßnahmen scharf - die Einsatzleitung im Wendland wiegelt ab.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...800225,00.html
- #200 28.11.2011 11:56 von
- #201 28.11.2011 12:01 von Robert Rostock
- #202 28.11.2011 12:07 von
- #203 28.11.2011 12:11 von
---
"Bedauerliche Einzelfälle", my ass. Die Ausrede ist ja fast so innovativ wie "der Hund hat die Hausaufgaben gefressen". Das ist doch glasklar Teil einer aggressiveren Strategie, bei der man solche "Einzelfälle" halt in Kauf nimmt.
Besonders die "Pressearbeit" der Polizei ist dieses Jahr wirklich erstklassig... ;)
Genau, die sollen sich nicht so haben. Teleskopschlagstock, Pfefferspray, Leute niederreiten, das ist doch gar nichts. Früher, da hätte man... Und die früher hatten auch keinen Grund sich aufzuregen, schließlich hätte man ganz früher nicht bloß geprügelt, sondern gleich alle niedergeschossen bzw. -gesäbelt.
Ist doch beruhigend, dass es immer noch was schlimmeres gibt, woll?
Oh, da muss ich was verpasst haben. Wann war denn die Volksabstimmung über die "zivile" Nutzung der Atomkraft, oder über das Zwischen-/Endlager Gorleben?
Bei der Gelegenheit verkünde ich mal meine uneingeschränkte Solidarität mit allen Anti-Atomkraft-Aktivist_innen im Wendland!
(Zumindest solange das alles in etwa dem Rahmen bleibt, den man aus der Vergangenheit kennt.) - #204 28.11.2011 12:11 von
Geschwätz wie im AStA
Schon ziemlich gaga, was Sie hier von sich geben. Da habe ich zuletzt von einem AStA-Vorsitzenden gehört, der der Steuerhinterziehung überführt war und sich beschwerte, dass "StudentInnenvertreterInnen kriminalisiert werden".
Man kann nur für eine Straftat verurteilt werden, wenn man gegen ein zuvor bestehendes Gesetz verstoßen hat (wie viele der Demonstranten). Hier wird also niemand (im nachhinein) kriminalisiert. Aber vor dem Strafrecht müssen alle gleich sein -- auch alle jene Dunkelgrünen, die glauben, Sie hätten die Wahrheit für sich gepachtet. - #205 28.11.2011 12:11 von
- #206 28.11.2011 12:19 von wowo1963
- #207 28.11.2011 13:09 von
P
Toller Strang.
Da kommen die stramm Staatstragenden UNTERTANEN aus denn Kellern gekrochen. - #208 28.11.2011 13:09 von
Coiotes Kommentar:
Die Anzahl der verletzten Demonstranten wird in den Medien immer zusammen mit der Anzahl der verletzten Polizisten genannt. Selbstverständlich muss so etwas untersucht werden, und geklärt werden, ob eine verletzung billigend in kauf genommen wurde, oder gar vorsätzlich geschah. Sobald man der Polizei dabei nicht genau über die Schulter schaut, wird der Mangel der Kontrolle missbraucht, und es finden sich hier und da einige Polizisten, die vorsätzlich verletzen würden. Das garantiere ich Ihnen. Dass Menschen sehr schnell zu Sadisten werden, wenn man sie lässt, hat sich beispielsweise sehr deutlich in Abu Ghraib gezeigt.
- #209 28.11.2011 14:38 von
Keiner steht über dem Gesetz
In der Regel verhalten sich Demonstranten und Polizei bei Demonstrationen korrekt. Es gibt jedoch Ausnahmen - und zwar auf beiden Seiten.
Das im Video zu sehende Niederreiten einzelner Demonstranten (z. T. hinterrücks!) durch berittene Polizei, gehört nicht zu den Befugnissen der betreffenden Beamten und erfüllt den Straftatbestand der vorsätzlichen Körperverletzung.
Brutales Verhalten seitens Polizisten muss man als Demokrat genau so ablehnen, wie tätliche Angriffe von Demonstranten auf die Beamten. Völlig daneben und unprofessionell sind die hier zu lesenden Aufforderungen an die Polizei, härter vorzugehen, denn so kann die Lage unnötig eskalieren.
Die 'Gebt den Demonstranten Saures'-Rufer sollten sich verbal mäßigen und die Polizei ihre Arbeit machen lassen - die Mehrheit der Polizeibeamten weiß, wie das geht und braucht keine Ratschläge von Scharfmachern und Hasspredigern.
Die aktuellen Top-Themen

Antworten / Zitieren

