APBei neuen anti-amerikanischen Protesten in Afghanistan sind US-Soldaten verletzt worden. Nach Polizeiangaben warfen Teilnehmer einer Demonstration gegen die Koran-Verbrennungen einen Sprengsatz auf ein Nato-Camp in der Provinz Kunduz.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...817663,00.html
es wird wahrscheinlich noch einige tote Soldaten geben bis man das Land verlassen hat. Leider muss man feststellen das die Opfer umsonst waren. Durch vollkommen realitätsferne Ziele hat man in Afghanistan nicht nur viele Soldaten nn den Tod geschickt sondern auch sehr viele Mittel verschwendet. Man hätte vielleicht sogar etwas mehr erreichen können mit weniger Mittel wenn man sich Ziele gesetzt hätte die realistische gewesen wären. Doch dazu hätte man sich mit Afghanistan beschäftigen müssen, und nicht probieren dürfen irgend etwas von außen in Afghanistan nachzubauen, was gar nicht in das Land passt.
Wenn das nur mal das einzige wäre, was in der Gegend verloren ist. Der gesunde Menschenverstand scheint denen total abhanden gekommen zu sein. Mal ehrlich, welcher Christ würde wegen einer Bibelverbrennung so ausrasten?
Zeit denen Lebewohl zu sagen und sie ihrem Schicksal zu überlassen.
Ich schätze nicht das es nur an der Koranverbrennung war, das war lediglich der Tropfen der das Fass zum überlaufen brachte. Ständig starben Zivilisten in Afghanistan durch Aktionen der Taliban und der Nato. Ich denke das dürfte an den Menschen dort nicht spurlos vorbeigegangen sein. Außerdem sind die Menschen dort Arm und Armut kann ein Flucht in den Glauben bedingen. Vergessen ist wohl kaum das mit den Tanklastern oder verschiedensten Drohnenangriffen. Ich kann zumindest nicht erwarten das die Menschen dort nicht gegen die 'Besatzer' vorgehen. Das wird wohl der Anfang eines schnellen Rückzugs sein und eine Niederlage für die die diesen Krieg wollten oder ein medialer und bluter Kriegszug der die Demonstranten dort durchwegs als militant darstellen wird und die unschuldige Soldaten töten werden. Aber letztenden muss der Westen sich zurückziehen.
Aber ich will auch nochmal eine kleine VT einwerfen. Vielleicht war das ganze beabsichtigt, um sich aus Afghanistan zurückziehen zu können, damit wieder mehr Kräfte und Finanzmittel frei werden. D.h. um auf anderen Schauplätzen eingreifen zu können. Aber das halte ich für abwegig.
Zitat von martin-gott@gmx.de:"es wird wahrscheinlich noch einige tote Soldaten geben bis man das Land verlassen hat. Leider muss man feststellen das die Opfer umsonst waren. Durch vollkommen realitätsferne Ziele hat man in Afghanistan nicht nur viele Soldaten nn den Tod geschickt sondern auch sehr viele Mittel verschwendet. Man hätte vielleicht sogar etwas mehr erreichen können mit weniger Mittel wenn man sich Ziele gesetzt hätte die realistische gewesen wären. Doch dazu hätte man sich mit Afghanistan beschäftigen müssen, und nicht probieren dürfen irgend etwas von außen in Afghanistan nachzubauen, was gar nicht in das Land passt."
Nach fast vergessenem Vietnamkrieg, unlängst der unseligen Irakkatastrophe und dem andauerndem Krieg in Afghanistan ,zündeln westliche Politniks und Militärs schon am nächsten Brandherd, dem Iran.
Wer sich empört, dass IMMER MEHR AFGHANEN die ausländischen "Helfer" zum Teufel wünschen, dem ist nicht zu helfen.
Die Arroganz großer Teile der westlichen Politiker und Militärs, hinter denen die Rüstungs-und Rohstoffgiganten stecken, sie sind des Wurzels Übel auf dem Erdenrund.
Und die Rolle Religionen aller Art bleiben in diesen Konflikten auch umstritten.
Das Dilemma der amerikanischen Soldaten zeigte sich schon im Irak:
Sie benahmen sich wie der sprichwörtliche Elefant im Pozellanladen.
Kein Gespühr für Anstand oder Moral.
Väter wurden im Beisein ihrer Kinder angeschrien, erniedrigt, geschlagen und verhöhnt. Das schafft Todfeinde.
Auf tote Gegner wurde uriniert und Abu Ghraib braucht man erst garnicht zu bemühen.
Die Engländer hatten weit weniger selbstgemachte Probleme, weil sie sich zivilisierter aufführten.
In Afghanistan ist es nicht viel anders mit den US- Boys.
Selbst der Dümmste wird doch wohl verstehen, daß man nicht einfach Koranbücher verbrennt, daß dies gegen den Glauben der Afghanen geht und sich daraus Probleme entwickeln werden.
Es liegt an der Schlichtheit der amerikanischen Soldaten, daß sie sich nicht in die Mentalität des besetzten Landes hineindenken können- und das führt immer wieder zu Schwierigkeiten.