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Gewalt in Afghanistan: Sieben Verletzte bei Anschlag auf US-Stützpunkt
APBei neuen anti-amerikanischen Protesten in Afghanistan sind US-Soldaten verletzt worden. Nach Polizeiangaben warfen Teilnehmer einer Demonstration gegen die Koran-Verbrennungen einen Sprengsatz auf ein Nato-Camp in der Provinz Kunduz.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...817663,00.html
- #10 26.02.2012 17:55 von
Heinz-und-Kunz #5
SSgt.Frank Wuterich (USMC) wurde angeklagt des 13-fachen Mordes an unbewaffneten irakischen Zivilisten in Haditha, insges. wurden 24 Zivilisten (einschl. Frauen und Kinder) von der Wuterich-Einheit "in one of the worst incidents of violence against Iraqi civilians by US troops" ermordet.
Die Verbrechen wurden im Irak gegen Irakis begangen, der sog. Prozess fand in den USA vor einem US-Gericht statt.
Der Held Wuterich sass keinen einzigen Tag in Haft und wurde am Freitag, 17. Feb. 2012, ehrenhaft aus dem USMC entlassen.
Soviel zu 'in den USA bekommen sie einen fairen Prozess' - wenn es Ihnen so mit der US-Fairness noch nicht reicht, lesen Sie mal ueber den Massenmoerder Olt. William Calley nach. Auch hier wurde das Verbrechen
(~500 Ermordete Zivilisten!) in Vietnam an Vietnamesen begangen, der "faire" Prozess fand in den USA statt! - #11 26.02.2012 18:03 von
Faß zum überlaufen gebracht?
- #12 26.02.2012 18:29 von
Na, na!
Aus welchem anderen Grund sollte denn eine so große Nation wie die amerikanische den Weltgerichtshof in Den Haag nicht anerkennen?
Das hat glasklar seine Gründe darin, daß man rechtschaffende Prozesse fürchtet, die amerikanische Missetaten aufdecken würden und die Heuchelei über Demokratie und Recht und Freiheit über den Haufen werfen würde. - #13 26.02.2012 18:48 von
Alles Quatsch
Die US-Truppen sind nicht das Problem. Ich erinnere an Lord Mountbatten:"Afghanistan ist das Cockpit Asiens". Und genauso ist es. Afghanistan ist umgeben von Staaten großer Begierlichkeiten, hevorzuheben besonders Iran, Pakistan und Indien. Iran wird zunehmend seiner außenpolitischen Bewegungsmöglichkeiten beraubt (Syrien), Pakistan begreift Afghanistan immer noch als strategisches Rückzugsgebiet gegen einen vermeintlichen Feind Indien und die Inder versuchen den Pakistanern über die Entwicklungshilfe, sie sind größter asiatischer Geber, den Rang abzulaufen.
Es ist ja nicht die "Bevölkerung", die da auf die Strasse geht, sondern es ist der Bodensatz einer demographisch stetig steigenden Anzahl junger Männer, die ohne Ausbildung und arbeitslos, den Rattenfängern aus Teheran und Islamabad hinterherlaufen. Im übrigen hat die Regierung Karzai ihr übriges in Bezug auf Korruption und mangelnde Rechtssicherheit getan, sie diesen Kreisen in die Arme zu treiben. Aus der Sicht des einfachen afghanischen Bauerns haben die Taliban in den Neunzigern immerhin eins garantiert: Rechtssicherheit, und zwar nicht nur in dem uns bekannten islamischen Strafrecht, sondern vor allem in zivilrechtlichen Angelegenheiten. Wenn man der NATO etwas vorwerfen kann, dann ist es nicht von Anfang an auf die Ältestenräte, sondern auf korrupte Funktionäre gesetzt zu haben. Das hier ist jetzt Teil der Ernte. - #14 26.02.2012 19:25 von
....
Wenn die Iraner richtig mies drauf wären, dann hätten sie schon zu Ungunsten der westlichen Truppen die Situation in Afghanistan ohne großen Aufwand zusätzlich destabilisieren können, z.B. durch die restriktive Rückführung von Tausenden afghanischer Flüchtlinge, militärische Unterstützung der Mudschaheddin... Und nicht zu vergessen den wäre der Drogentrafik aus Afghanistan über das iranische Territorium, bis jetzt haben die Perser versucht ihn zu bekämpfen und nach Möglichkeiten zu stören, sie könnten aber den frei gewähren, was für den Westen auch nicht vom Vorteil wäre...
Also, Iraner nützen Afghanistan noch lange nicht im vollen Umfang, um dem Westen eins auszuwischen....
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