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Getöteter US-Teenager: Erst schießen, dann fragen

AFPDer Fall des erschossenen schwarzen US-Teenagers Trayvon Martin, 17, wird immer mehr zum Politikum. Tausende fordern die Festnahme des Todesschützen, Aktivisten rufen Präsident Obama zum Handeln auf. Die wahre Schuld aber liegt bei Amerikas "Notwehr-Gesetzen".

http://www.spiegel.de/panorama/justi...823219,00.html
  1. #1

    Inzwischen habe ich den Verdacht ...

    ...

    das es sicherer ist seinen Urlaub in Afghanistan zu verbringen als in den USA.

    Begründung:

    - Die Anzahl religiöser Spinner ist in etwa gleich
    - Die Bewaffnung der Bevölkerung in Amerika ist leicht höher
    - In Afghanistan pauckt einen bei Problemen mit den einheimischen im extremfall die BW raus
    - In Amerika kommt noch deren "Polizei" und schießt zusätzlich auf einen.
  2. #2

    ---

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Fall des erschossenen schwarzen US-Teenagers Trayvon Martin, 17, wird immer mehr zum Politikum. Tausende fordern die Festnahme des Todesschützen, Aktivisten rufen Präsident Obama zum Handeln auf. Die wahre Schuld aber liegt bei Amerikas "Notwehr-Gesetzen".

    Getöteter US-Teenager: Erst schießen, dann fragen - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Panorama
    Aber auch hier wird es wieder jemanden geben, der es Amerika-bashing nennen wird, wenn man es wagt, Kritik zu üben. Ich zitiere in solchen Fällen immer gerne Volker Pispers:

    "Wir sollen nicht in oberflächlichen Antiamerikanismus verfallen - aber meiner ist gar nicht oberflächlich!"

    Ein Land, das die Selbstjustiz zulässt (und nichts anderes ist dieses Selbstverteidigungsgesetz wenn man es großzuügig auslegt), kannb einfach nicht als westlich aufgeklärt bezeichnet werden.
  3. #3

    Einstweilige Erschießung

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Fall des erschossenen schwarzen US-Teenagers Trayvon Martin, 17, wird immer mehr zum Politikum. Tausende fordern die Festnahme des Todesschützen, Aktivisten rufen Präsident Obama zum Handeln auf. Die wahre Schuld aber liegt bei Amerikas "Notwehr-Gesetzen".

    Getöteter US-Teenager: Erst schießen, dann fragen - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Panorama
    Na in Deutschland gerät gegenüber dem Bürger / der Bürgerin ja sogar der übermächtige Staat ziemlich schnell in eine "Notwehrsituation" / "Nothilfesituation"*, von Amts wegen im Amt sozusagen:
    Tod im Jobcenter: "Bevor ich etwas sagen konnte, hat sie geschossen" - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Panorama
    * s.a. Eisenberg oder all die erschossenen RentnerInnen, die die Polizei immer wieder mit Besenstielen bedrohen.
  4. #4

    erbärmliche gesetzgebung

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Fall des erschossenen schwarzen US-Teenagers Trayvon Martin, 17, wird immer mehr zum Politikum. Tausende fordern die Festnahme des Todesschützen, Aktivisten rufen Präsident Obama zum Handeln auf. Die wahre Schuld aber liegt bei Amerikas "Notwehr-Gesetzen".

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    das wirklich schlimme ist doch, nach den gleichen gesetzen hätter trayvon den mörder erschießen dürfen. und dann wäre er heute in der todeszelle, weil er schwarz ist.

    ein land, das lynchjustiz erlaubt, wenn keine zeugen da sind, hat sich längst aus den reihen der zivilisation verabschiedet. selbst die wandalen und die hunnen hatten bessere gesetze.
  5. #5

    das opfer hätte das gesetz anwenden sollen...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Fall des erschossenen schwarzen US-Teenagers Trayvon Martin, 17, wird immer mehr zum Politikum. Tausende fordern die Festnahme des Todesschützen, Aktivisten rufen Präsident Obama zum Handeln auf. Die wahre Schuld aber liegt bei Amerikas "Notwehr-Gesetzen".

    Getöteter US-Teenager: Erst schießen, dann fragen - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Panorama
    das wirklich schlimme ist doch, nach den gleichen gesetzen hätter trayvon den mörder erschießen dürfen. und dann wäre er heute in der todeszelle, weil er schwarz ist.

    ein land, das lynchjustiz erlaubt, wenn keine zeugen da sind, hat sich längst aus den reihen der zivilisation verabschiedet. selbst die wandalen und die hunnen hatten bessere gesetze.
  6. #6

    Scheinheiligkeit

    Schon merkwürdig dass sich Amerika als selbsternannte Weltpolizei und Verteidiger von Freiheit und Demokratie verstehen und auf der anderen Seite Gesetzte erlassen die dies in Frage stellen und jedem das Recht einräumen jemanden zu erschießen.
    Heisst das dann im Umkehrschluss dass es eigentlich gar keine Terroristen in Amerika gibt, da Ihnen die Amerikaner nur verdächtig vorkommen und sie sich nur selbst verteidigen?
    Was für ein unglaublicher Wahnsinn, der meiner Meinung nach in keinster Weise mehr etwas mit Rechtsstaatlichkeit zu tun hat, sondern die erste Stufe zur Lynchjustiz und Anarchie ist.
  7. #7

    Mein Vater hat mir damals, als wir noch in den USA lebten, gesagt

    "Wenn du jemanden erschießt (keine Ahnung warum, Waffen gab es bei uns nicht und keiner von uns hatte einen Waffenschein und Interesse daran), dann zerre seine Leiche über deine Türschwelle. Dann kannst du behaupten er wäre eingebrochen und du hast aus Notwehr gehandelt."

    Damals haben wir darüber gescherzt, leider handelt es sich dabie um blutigen Ernst.
    Diese Cowboy Mentalität bei vielen Amerikanern (High Noon auf offener Straße, Law of the Land, ich bin das Gesetz) kostet jedes Jahr vielen Menschen das Leben. Es spricht nichts für das Recht zu jeder Zeit eine Waffe tragen zu dürfen.
    - Die Zahl der Gewaltverbrechen sinkt nicht, sie steigt.
    - Der Glaube seine Familie beschützen zu müssen ist quatsch. Statistisch ist es wahrscheinlicher dass man sich selbst oder Familienmitglieder mit der Waffe verletzt oder der Einbrecher sich die Waffe schnappt und den Besitzer damit tötet.
    - Bewaffnung von Highschool Dropouts und Rednecks endet immer übel.
    - Wer meint auf offener Straße Verbrecher zur Strecke bringen zu können gefährdet nicht nur sich sondern auch andere.

    F*CK GUNS - YouTube
  8. #8

    .

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Fall des erschossenen schwarzen US-Teenagers Trayvon Martin, 17, wird immer mehr zum Politikum. Tausende fordern die Festnahme des Todesschützen, Aktivisten rufen Präsident Obama zum Handeln auf. Die wahre Schuld aber liegt bei Amerikas "Notwehr-Gesetzen".

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    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Selbst in moderaten Staaten wie New York und Kalifornien erlaubt die Rechtslage den Notwehr-Schuss in den eigenen vier Wänden.
    sieh an... wenn selbst staaten mit einer sehr restriktiven auslegung des waffenrechts (wartezeit, nur gewissen pistolen zugelassen, erlaubnis zum erwerb noetig) den notwehr schuss in den eigenen 4 waenden (!) zulassen, dann kann man kaum von "selbst" schreiben. viele europaeische staaten haben da aehnliche regelungen. wenn notwehr nicht im eigenen haus gilt, wo gilt sie dann?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Gesetze sind die reinste Erscheinungsform des NRA-Mantras vom freien Waffenbesitz für alle Amerikaner. Dank der Schießlobby sind die Restriktionen immer weiter gelockert worden.
    Guter witz. leider nicht wahr. dem autor scheinen das "brady bill" aus der clinton zeit kein begriff. wie gesagt: in den 80ern und anfang der 90er war es DEUTLICH einfacher eine waffe zu kaufen als heute...

    heute wird ein bundesstaatlicher background check beim kauf durchgefuehrt (vom gun show loop hole leider abgesehen) und der kaeufer muss fuer handguns 21 jahre alt sein. saemtliche unterlagen muessen mit seriennummern fuer 10 jahre archiviert werden, so dass die bundesbehoerde nachpruefen kann.
    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Mit am einfachsten ist der Kauf einer Waffe in Florida. Fast eine halbe Million Menschen haben dort eine Schießlizenz, darunter, wie die Zeitung "Sun-Sentinel" 2007 herausfand, 1400 verurteilte Straftäter. Einer der Waffenbesitzer ist Zimmerman, der Martin mit einer 9mm-Pistole erschoss, die er legal bei sich führte.
    schon wieder.... der kauf (!) einer waffe (erwerb) hat nichts mit dem tragen (!) einer waffe ("schiesslizenz") zu tun. davon abgesehen ist der erwerb von waffen in den meisten bundesstaaten aehnlich "einfach". lediglich ein paar bundesstaaten haben die staatlichen auflagen weiter verschaerft. sind aber wie gesagt verschiedene dinge.
    der autor sollte aufhoeren den waffenerwerb zu vermischen mit den gesetzen zum tragen von waffen und zur notwehr ausserhalb der eigenen 4 waende. letztere sind lasch und florida und beduerfen vermutlich einer verbesserung... der waffenerwerb hingegen hat damit nichts zu tun und haette auch diesen fall nicht verhindern koennen. es sei denn man verbietet den kompletten besitz von waffen in privathand. und das wil die mehrheit der amerikaner nicht. davon abgesehen waere es unmoeglich rund 200 mio privatwaffen einzuziehen... das wuerde mehrere jahrzehnte dauern...
  9. #9

    Amerika

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Fall des erschossenen schwarzen US-Teenagers Trayvon Martin, 17, wird immer mehr zum Politikum. Tausende fordern die Festnahme des Todesschützen, Aktivisten rufen Präsident Obama zum Handeln auf. Die wahre Schuld aber liegt bei Amerikas "Notwehr-Gesetzen".

    Getöteter US-Teenager: Erst schießen, dann fragen - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Panorama
    ein rassistisches Land. Wo bleibt der Aufschrei des "WESTEN"? Wenn so etwas in Russland passiert dann wird die ganze Maschinerie Russian Bashing angeleiert. Und die Amerikaner gehen herum in der Welt und spielen den Saubermann. Wie bekl**** ist das?


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