Getöteter US-Botschafter: Laxe Security begünstigte Attentat in Bengasi

REUTERSDer Tod des US-Botschafters in Libyen sorgte weltweit für Entsetzen. Nun werden Zweifel an den Sicherheitsmaßnahmen in Bengasi laut. Diese hätten nicht den US-Standards entsprochen. Laut "New York Times" sollten lokale Einheiten für Schutz sorgen - angeblich aus Kostengründen.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-858862.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Tod des US-Botschafters in Libyen sorgte weltweit für Entsetzen. Nun werden Zweifel an den Sicherheitsmaßnahmen in Bengasi laut. Diese hätten nicht den US-Standards entsprochen. Laut "New York Times" sollten lokale Einheiten für Schutz sorgen - angeblich aus Kostengründen.

    Toter Botschafter: Laxe Sicherheitsmaßnahmen vor Anschlag in Bengasi - SPIEGEL ONLINE

    Ca. eine Woche vor dem "Angriff" auf die Bengasi Botschaft wurde in den USA die Reisewarnung für Südlibyen auf ganz Libyen ausgeweitet.

    Es gab vor der Botschaft keine Demos gegen den ominösen Film.


    Es ist unwahrscheinlich dass die Islamisten und Al Kaida Banden jetzt schon die Hand abhacken die sie in Libyen und Syrien noch füttert.

    Es bleiben folglich nur 2 Möglichkeiten.

    1. Es war der grüne Widerstand den in Libyen jeder unter dem Namen "Tahloob" (arabisch: Gaddafi Loyalisten) kennt.
    Jeder weiß das die im Untergrund arbeiten und seit Monaten einen Verräter nach dem Anderen eliminieren.
    Wenn die Meldungen russischer Quellen stimmen dann wurde aktuell Jalil von den Tahloob erwischt.

    2. "False Flag" - dafür gibt es eine Reihe von Gründen auf die ich jetzt nicht näher eingehe.
  2. #2

    Zitat von Ernst August Beitrag anzeigen
    Ca. eine Woche vor dem "Angriff" auf die Bengasi Botschaft wurde in den USA die Reisewarnung für Südlibyen auf ganz Libyen ausgeweitet.

    Es gab vor der Botschaft keine Demos gegen den ominösen Film.


    Es ist unwahrscheinlich dass die Islamisten und Al Kaida Banden jetzt schon die Hand abhacken die sie in Libyen und Syrien noch füttert.

    Es bleiben folglich nur 2 Möglichkeiten.

    1. Es war der grüne Widerstand den in Libyen jeder unter dem Namen "Tahloob" (arabisch: Gaddafi Loyalisten) kennt.
    Jeder weiß das die im Untergrund arbeiten und seit Monaten einen Verräter nach dem Anderen eliminieren.
    Wenn die Meldungen russischer Quellen stimmen dann wurde aktuell Jalil von den Tahloob erwischt.

    2. "False Flag" - dafür gibt es eine Reihe von Gründen auf die ich jetzt nicht näher eingehe.


    1. das es noch anhänger gaddafis gibt, hat glaub ich, nie ernsthaft irgend jemand bestritten und das die sich nicht mit der niederlage abfinden wollen, ist ja irgendwo klar.aber was sollte es ihnen bringen ein ausländisches konsulat anzugreifen? es handelt sich bei denen um ewiggestrige, ihr feind ist die regierung. und bei russischen meldungen wäre ich ganz vorsichtig.
    und wenn sie die morde an diversen offizieren in und um benghasi meinen, dafür werden in anderen quellen gruppierungen wie die ansar-al sharia verantwortlich gemacht. im osten war gaddafi vehaßt, warum sollten seine anhänger dort operieren?

    2. klar die cia greifen ihr eigenes konsulat an und nehmen den tod es botschafters in kauf. wie abstrus ist das denn?
  3. #3

    Geldmangel im State Department

    Die amerikanische Politik, hier vor allem der Kongreß, setzt eher auf das Pentagon als auf die Diplomatie, die als zu "weich" gilt. Das drückt sich dann in Mittelkürzungen für Frau Clinton aus.
  4. #4

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Tod des US-Botschafters in Libyen sorgte weltweit für Entsetzen. Nun werden Zweifel an den Sicherheitsmaßnahmen in Bengasi laut. Diese hätten nicht den US-Standards entsprochen. Laut "New York Times" sollten lokale Einheiten für Schutz sorgen - angeblich aus Kostengründen.

    Toter Botschafter: Laxe Sicherheitsmaßnahmen vor Anschlag in Bengasi - SPIEGEL ONLINE
    diese ganze geschichte leuchtet mir nicht ein.

    angeblich gibt es weltweit "kampf gegen den terror".
    was dazu führt das alte omis die als flugpassagier eine nagelfeile mit sich führen bis aufs blut schikaniert werden.

    aber eine us-botschaft in einem hochrisiko-land bleibt an einem 11.9. ohne professionellen schutz ?
  5. #5

    ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Tod des US-Botschafters in Libyen sorgte weltweit für Entsetzen. Nun werden Zweifel an den Sicherheitsmaßnahmen in Bengasi laut. Diese hätten nicht den US-Standards entsprochen. Laut "New York Times" sollten lokale Einheiten für Schutz sorgen - angeblich aus Kostengründen.

    Toter Botschafter: Laxe Sicherheitsmaßnahmen vor Anschlag in Bengasi - SPIEGEL ONLINE
    Es sieht eher nach einer üblichen Fehleinschätzung aus. Die USA dachten doch, weil sie beim Sturz geholfen haben seien alle Verfehlungen der letzten Jahre vergessen und vergeben worden und alle Libyer seien nun Freunde der USA. Etwa so wie bei einem kitschigen Westernfilm wo ein Gangster nur 1 Gute Tat vollbringen muss und alles was zuvor war, ward ihm verziehen. Aber wieviele Oppositionelle hatte die CIA im Aussland gefasst und Ghadaffi ausgeliefert um im Krieg gegen den Terror an Informationen zu gelangen? Im richtigen Leben vergessen die Menschen nur langsam und es braucht mehr als eine Gute Tat um das was der Westen in den letzten 50-100 Jahre dort unten getan hatte, vergessen zu machen.
  6. #6

    benghazi

    Zitat von ein anderer Beitrag anzeigen
    Es sieht eher nach einer üblichen Fehleinschätzung aus. Die USA dachten doch, weil sie beim Sturz geholfen haben seien alle Verfehlungen der letzten Jahre vergessen und vergeben worden und alle Libyer seien nun Freunde der USA. Etwa so wie bei einem kitschigen Westernfilm wo ein Gangster nur 1 Gute Tat vollbringen muss und alles was zuvor war, ward ihm verziehen. Aber wieviele Oppositionelle hatte die CIA im Aussland gefasst und Ghadaffi ausgeliefert um im Krieg gegen den Terror an Informationen zu gelangen? Im richtigen Leben vergessen die Menschen nur langsam und es braucht mehr als eine Gute Tat um das was der Westen in den letzten 50-100 Jahre dort unten getan hatte, vergessen zu machen.
    Man darf nicht vergessen,dass unter Gaddafi USA Feind Nr. 1 waren. Hass auf USA herrscht immer noch in Libyen und das hat man am 11.9.2012 in Benghazi gesehen. Überhaupt glaube ich nicht,dass die Mehrheit der Libyer für die "Befreiung" dankbar sind,man hat zwar den Despoten Gaddafi gestürzt aber den Menschen geht es immer schlechter und schlechter,früher gab es Benzin für 8 cent und kostenlose Med.Versorgung,man hatte wunderschöne Städte und jeder hatte das Recht auf eine Wohnung,so war es in der Verfassung verankert...all das ist weg aber dafür tausende Milizen und Millionen Waffen...