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Gesundheitsstudie DEGS: So krank ist Deutschland

DPAEs ist die größte Studie dieser Art seit 1998. Das Robert Koch-Institut hat Tausende Bundesbürger untersucht. Deutschlands wichtigster Gesundheitsreport offenbart: Übergewicht, Diabetes und Depressionen nehmen zu. Gleichzeitig treiben immer mehr Menschen Sport. Das lässt hoffen.

http://www.spiegel.de/gesundheit/dia...838454,00.html
  1. #70

    Zitat von A. Tetzlaff Beitrag anzeigen
    Wer BMI (Body-Mass-Index) als Referenz zieht, darf einfach nicht ernst genommen werden
    Die übliche Ausrede von Couchpotatoes. Kennt man auch von selbstverschuldeten Übergewichtigen, die zur Verteidigung auf seltene genetische Erkrankungen verweisen, welche sie gar nicht haben!

    Natürlich ist der BMI für die Anwendung auf Extremsportler ungeeignet, genauso wie man Hochbegabte nicht mit gewöhnlichen IQ-Tests präzise untersuchen kann. Taugt bloß dummerweise nicht als Ausflucht für Leute, die alles andere als zur Elite der Bevölkerung gehören.

    Das Argument "Der Test zeigt, ich bin unterdurchschnittlich? Kann nicht sein, ich muss so überdurchschnittlich sein, dass er mich falsch diagnostiziert" hat nichts mit Wissenschaft zu tun, sondern allein mit Eitelkeit.
  2. #71

    BMI sagt nur wenig aus.

    Zitat von Zephira Beitrag anzeigen
    So etwas kann nur von jemandem ohne jede medizinische Bildung kommen...
    Ohne Angaben wie z.B. über den Körperfettanteil sagt der BMI aber überhaupt nichts darüber aus, wie gesund jemand lebt oder wie sportlich er ist. Geschweige denn, ob jemand Übergewicht hat.
    Es gibt Leistungssportler (Footballspieler, Eishockeyspieler etc.). die sind keine 1,90 groß, wiegen aber 100 Kilo oder sogar etwas mehr.Da kommt dann ein BMI eines vermeintlich übergewichtigen Menschen bei raus, der aber definitiv nicht zu viel wiegt.Muskeln sind nun mal schwer.

    Gab`es nicht kürzlich sogar so einen Fall in Deutschland oder einem Nachbarland, wo ein sehr athletischer Polizist dazu verdonnert wurde abzunehmen?

    Ich hab`gerade leider keinen Link.
  3. #72

    So ist es,

    Zitat von deegee Beitrag anzeigen
    Wichtig beim Anstieg von Diabetes ist, dass seit 1998 auch die Werte für die Diagnostizierung gesenkt wurden.
    Man hat also heute Diabetes, obwohl man es laut den Grenzwerten 1998 noch nicht hatte.
    und es wird darüber nachgedacht, die Werte weiter zu senken. Das gibt auf einen Schlag Millionen von "neuen" Diabeteskranken, denen dann nach Standardtherapie Medikamente verordnet werden. Das gleiche gilt übrigens auch für Cholesterinwerte.

    Und da das ja die Mentalität ist....Pille rein, und alles ist gut. Den Kopf gebrauchen....Fehlanzeige, denn gerade in dem Bereich kann man auch ohne Medikamente eine Menge erreichen, aber das ist deutlich unbequemer, als Pillen nehmen.
  4. #73

    irgendwas stimmt doch da nicht

    lt. Artikel sind 80 % der erwachsenen Männer übergewichtig ...
    mit einem BMI zwischen 25 und x...
    mal abgesehen davon, dass der BMI eine bescheuerte Größe ist im übergewicht zu messen ...
    sooooo viele sind es nicht. Und es müssen auch nicht alle Wahnsinns-Muskelberge mit sich rumschleppen, um auf einen BMI von 25 zu kommen (das sind bei einem 1,75 m großen mann gerade mal 76,5 kg )
    mal abgesehen davon, dass Menschen mit einem leichten Übergewicht auch noch die längste Lebenserwartung haben.
    Was Psychische Erkrankungen angeht. dass man eine so lukrative Erkrankung wie das berühmte Burn-Out-Syndrom inzwischen öfter diagnostiziert muss nicht mit einer Verschlechterung der Gesundheit der Bevölkerung verbunden sein.
  5. #74

    Zitat von Ostwestfale Beitrag anzeigen
    Ohne Angaben wie z.B. über den Körperfettanteil sagt der BMI aber überhaupt nichts darüber aus, wie gesund jemand lebt oder wie sportlich er ist. Geschweige denn, ob jemand Übergewicht hat.
    Natürlich sagt er etwas darüber aus. Die Wahrheit ist sogar viel schlimmer: Der BMI unterschätzt Übergewicht massiv, weil er darauf ausgerichtet ist, möglichst wenige falsch positive Treffer zu melden, was auf Kosten vieler falsch negativer Treffer geht. Heißt im Klartext: Wenn man speziell das Körperfett untersucht, stellt man fest, dass die wenigsten Menschen mit einem hohen BMI Athleten sind, dass aber viele mit einem akzeptablen BMI trotzdem zu fett sind.

    Daher ist es gleich doppelt absurd, wenn Sportverweigerer zur ihrer Verteidigung anführen, dass der BMI ungerecht gegenüber Leistungssportlern sei.
  6. #75

    Brot und Chaos

    @pseudo-emanze
    Genau, weder Gesundheit noch Wirtschaft noch sonstwas verschlechtert sich, es wird immer alles besser. Glückliche Menschen wohin das Auge reicht, die Rente ist sicher, der Euro sowieso und keiner niemand hat die Absichtl eine
    Mauer zu errichten... Deutschland hat Holland geschlagen und das ist ja eh die Hauptsache, oder?
  7. #76

    Der Preis macht die Musik

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Es ist die größte Studie dieser Art seit 1998. Das Robert Koch-Institut hat Tausende Bundesbürger untersucht. Deutschlands wichtigster Gesundheitsreport offenbart: Übergewicht, Diabetes und Depressionen nehmen zu. Gleichzeitig treiben immer mehr Menschen Sport. Das lässt hoffen.

    RKI Gesundheitsstudie DEGS: So gesund leben die Deutschen - SPIEGEL ONLINE
    Durch eine MWSt Steuern Reform ,also nicht dieses 7% und 19 % Zweiklassen System auf Lebensmittel ,würden viele Verbraucher und Hersteller von ungesunder Nahrung und Konsumgegenstände undenken.

    Es wäre durch den Barcode,kein Thema fleixible Mehrwertsteuersätze auf ungesunde Nahrung und Getränke zu vergeben.Der Barcode ist übrigends auf den meisten Produkte schon drauf.

    Wo ist eigentlich das Problem für den Gesetzgeber,das der
    Zucker,Fettgehalt und Nutzen nicht per
    könnten per Steuer gesteuert werden kann ? ist dafür die MWST nicht da ? Oder dient Sie nur zum abkassieren?

    Wo soll da dass Problem sein,eben Lobbys und Hersteller mal kräftig auf die Füße zu treten,dass ihre Produkte keine Krankenheiten auslösen ?

    Neue MWST Sätze-so einfach:
    Eine unabhändige Expertenkommission ins Leben zu rufen,die jährlich Produkte überprüft,sollte wohl kein Thema sein.
    Ebenso ein Staat der dann nach Gegebenheiten die MWST neu bestimmt z.b. da die Krankenversicherungssysteme noch bezahlt werden müßten

    Pro Gesundheit=reduzierten MWST:
    Natürliche Produkte wie Eier,Tee,Gewürze,Brot,Obst,Gemüse,Milch,Fisch oder Joghurtprodukte oder fett und zuckerreduzierte Getränke und Produkte sollten damit weniger MWST zahlen.Und allen Hersteller zeigen was wir wollen.

    Und besonders Dickmacher sollten einen erhöhten MWST Satz bezahlen z.b. Bier.

    Neue MWST auf Fleisch ab 10% aufwärs:
    Die Hersteller von Fleisch und Wurst sollten dann eben auf die Gesundheit ihre Tiere und ihre Verbraucher mehr achten.
    Damit ihre Produkte nicht so einfach in die Tonne landen,sondern schnell verkauft werden.

    Übergewicht?
    Nebenbei ist es auch im Interesse der Krankenversicherung das die Menschen sich gesund ernähren,wobei eigentlich ein 5 Jahres Durch-Check zur Pflicht werden sollte,sonst würde ich jeden schnell die Beträge erhöhen wegen den persönlichen Risiko der Erkrankungsgefahr.

    Wo ein Wille ist,ist auch die Möglichkeit schnell die Gesundheit ihre Bürger zu erhöhen.
  8. #77

    Zitat von E.Cartman Beitrag anzeigen
    (...), 10% Depressionen bedeuten, dass der Begriff anscheinend viel liberaler verwendet wird als ich dachte.
    ...oder dass eine solche Erkrankung meist sorgfältig von den Betroffenen verschleiert wird.

    In Frankreich sind es übriges 21% (lt. WHO), die in ihrer Lebensspanne eine schwere depressive Episode erleiden.
  9. #78

    Binsenweisheiten

    Zitat von Zephira Beitrag anzeigen
    Wenn man speziell das Körperfett untersucht, stellt man fest, dass die wenigsten Menschen mit einem hohen BMI Athleten sind, dass aber viele mit einem akzeptablen BMI trotzdem zu fett sind.
    Haben Sie auch noch was anderes drauf außer Binsenweisheiten?
    Natürlich sind die wenigsten Menschen mit einem hohen BMI Athleten, schließlich ist der Anteil der Leistungssportler unter der Gesamtbevölkerung doch eher gering..

    Und was die zweite Aussage über die "zu fetten Menschen" angeht ist das Ihre persönliche Sichtweise. Das kann man auch anders sehen.


    Zitat von Zephira Beitrag anzeigen
    Daher ist es gleich doppelt absurd, wenn Sportverweigerer zur ihrer Verteidigung anführen, dass der BMI ungerecht gegenüber Leistungssportlern sei.
    Sie haben mich zwar nicht direkt angesprochen, aber ich reagiere trotzdem mal:

    Ich habe momentan ein paar Kilos zu viel auf den Rippen, aber treibe trotzdem regelmäßig Sport.Früher bin ich auch regelmäßig Rennrad gefahren. Um Sie auf dem Rad abzuhängen sollte es aber im Normalfall auch heute noch locker ausreichen ^^
  10. #79

    Homo Sapiens 1.0

    Die Medien tragen eine große Mitschuld. Ich kann mich an keinen Artikel erinnern,der die Menschen aufklärt, dass der Knochenbau des Menschen für eine Bewegung von ca
    30 Kilometern am Tag konstruiert ist und nicht für 10 Stunden Computerarbeit. Nirgendwo steht geschrieben, dass Sport kein Hobby und Luxus für den Menschen, sondern seine alternativlose biologische
    Leistungsvorraussetzung, übrigens auch für das phisiologische Gehirn, dass klare Gedanken nur über Bewegung mit einem geleerten Kurzzeitgedächtnis erzeugen kann. Ein Schelm, der einen Zusammenhang mit unbeweglichen Politikern ziehen würde...


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