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Gesundheitsstudie DEGS: So krank ist Deutschland

DPAEs ist die größte Studie dieser Art seit 1998. Das Robert Koch-Institut hat Tausende Bundesbürger untersucht. Deutschlands wichtigster Gesundheitsreport offenbart: Übergewicht, Diabetes und Depressionen nehmen zu. Gleichzeitig treiben immer mehr Menschen Sport. Das lässt hoffen.

http://www.spiegel.de/gesundheit/dia...838454,00.html
  1. #110

    Sprachverhunzung

    Zum Glück hat die neue Studie wenigstens wieder einen akzeptablen Namen. Der "Bundesgesundheitssurvey" stellte ja eine kolossale Sprachverunglimpfung dar, einen Schrecken der beliebig mit deutschen Begriffen vermengten Anglizismen. Zusammengesetzte Hauptwörter mit Anglizismen - grauenvoll.
  2. #111

    Kapputt

    Der völlig irrste Anglizismus lautet jetzt green care, eine sog. Heilmethode bei Krankheiten. Hieß früher auf deutsch "Natur" lol Lustig übrigens, dass die ganzen degenerierten Menschen Sport , also die Lebensvorraussetzung BEwegung , als Übel empfinden. Oder Äpfel. Dabei weiß jeder Sportler, dass das gößte Übel der Fernseher ist und nicht der Sport, der zu den natürlichen Glücksgefühlen führt, so wie Sex. Die Menschen sind schon so kapputt konditioniert worden, dass sie die einfachsten Dinge nicht mehr checken.
  3. #112

    Rohdaten?

    Weiß eventuell einer der Leser oder der Leserinnen hier, ob und wenn ja wo es möglich ist, an Rohdaten solcher Studien zu kommen? Ich würde gerne für einen Statistikkurs mal größere Datenbanken verwenden, in denen anonymisierte Patientendaten von einigen tausend Menschen enthalten sind.
  4. #113

    Kein Wunder:

    Zitat von mundi Beitrag anzeigen
    Da bereits über 300 Kliniken in Deutschland wegen Insolvenz schließen müssen, kann die Lage mit der Gesundheit so schlecht nicht sein.
    Das liegt daran, dass zuviele BWLer in Pharmafirmen und Krankenhausfirmen und Krankenkassen und auch der Politik aktiv sind... Die Rendite war bisher zu schlecht, zuviel Konkurrenz, das verdirbt die Preise...
  5. #114

    Man kann vieles Gegensteuern!!

    Die meisten leidenden Personen leiden an den Grundtugenden des Lebens. Die Fettleibigkeit ist nicht von ungefähr – Maßlosen Essen und Trinken von Billigsäften mit hohem Zuckergehalt und das in Mengen über das Maß hinaus. Alle Folgekrankheiten entstehen hieraus. Die Depressionsleiden hängen mit den übermäßigen Süchten zusammen. Volkskrankheiten des immer mehr, des immer größeren ist die Ursache und liegt in der Eigenschuld. Sie merken gar nicht in welchen Süchten sie leben. Man kann der Gesellschaft die Schuld geben, aber die eigenen Grundsätze und Tugenden liegen bei mir selbst. Es geht nur, wenn Du selbst zu Dir finden kannst. Es ist sehr schwierig von außen her, der Midlife-Crisis und den Gesellschaftssüchten und den Folgekrankheiten entgegen zu wirken. Die Psychologische Seite kann zwar helfen, aber die Hilfe bricht dann zusammen - wenn der Betroffene den Therapeuten oder Arzt vernachlässigt. Ein weiteres Problem ist die Abhängigkeit zur Person des Therapeuten. Wenn ein kleines Hilfsangebot vom Patienten wirkt und er dann alleine gelassen wird aus welchen Gründen auch immer, wird das Symptom noch stabiler. Es kann nur geschehen, wenn der Patient sein eigens Bewusstsein stärkt – es geht nur durch die eigene Überzeugung und Lernleistung.
  6. #115

    Augen auf

    Das ist leider ein Irrtum. Die Menschen sind systematisch fehlkonditioniert durch Fehlinformation und können keine Bewußtsein entwickeln, weil es nicht medial geschaffen wird. Man braucht auch keine Datenerhebung und Fernsteuerung aus dem Internet, sondern braucht sich nur mal die Menschen auf der Strasse anzuschauen. Nur noch Zombies. Übergewicht ist da noch das kleinste Problem. Nur degenerierte unglückliche sinnentleerte ferngesteuerte kranke Menschen, die ihr Funktionsdiktat erfüllen. Die Menschen sind nur noch auf der Flucht und nachts in Scheinwelten. Systematisch vereinzelte Menschen einer Trennkultur, deren soziales Kapital verschwindet. Glück wird systematisch verhindert und jede Großfamilie in Indien ist glücklicher als degenerierte egomanische Menschen in Shoppingmalls.
  7. #116

    Risiko auf Kosten der Gesundheit

    Zitat von Zephira Beitrag anzeigen
    Es gibt keine "ungesunde Nahrung". Zucker und Fette sind sogar lebenswichtig! Die Dosis macht das Gift, und was die richtige Dosis ist kann nur im Rahmen von Gesamternährung und Gesamtverbrauch entschieden werden. Ich brauche keinen Staat, der mir unter einem weiteren Vorwand das Geld aus der Tasche zieht, bloß weil andere Leute sich einen Dreck um ihre Gesundheit scheren.
    Nun,um abkassieren des Staates ,z.b. weil die Krankenkassen,Rentenkasse oder die EU Kasse leer sind ,geht es mir auch nicht,sondern das die MWST auf Lebensmittel auch bis zu 19% hoch gehen kann,wenn bestimmte Inhaltsstoffe wie Fette / Zucker je nach % Anteil enthalten sind.

    Warum sollten bestimmte Wurstwaren oder Süßigkeiten übermäßig Fett oder Zucker enthalten?

    Warum bezahlt man für gesunde dazu lebensnotwendige Lebensmittel überhaupt eine MWST ?

    da wirds schnell mal Zeit etwas zu ändern.Das Dinge endlich den Wert bekommen,den Sie auch verdienen.

    Ich vermute das die bisherigen Politiker,es ihren Lobbys und Interessenverbände eben nicht zu muten wollten,das Sie gesunde Lebensmittel herstellen,nur aus purer Gier,Profit und Habsucht.
  8. #117

    Viel gravierender

    Zitat von capitain_future Beitrag anzeigen
    Nun,um abkassieren des Staates ,z.b. weil die Krankenkassen,Rentenkasse oder die EU Kasse leer sind ,geht es mir auch nicht,sondern das die MWST auf Lebensmittel auch bis zu 19% hoch gehen kann,wenn bestimmte Inhaltsstoffe wie Fette / Zucker je nach % Anteil enthalten sind.

    Warum sollten bestimmte Wurstwaren oder Süßigkeiten übermäßig Fett oder Zucker enthalten?

    Warum bezahlt man für gesunde dazu lebensnotwendige Lebensmittel überhaupt eine MWST ?

    da wirds schnell mal Zeit etwas zu ändern.Das Dinge endlich den Wert bekommen,den Sie auch verdienen.

    Ich vermute das die bisherigen Politiker,es ihren Lobbys und Interessenverbände eben nicht zu muten wollten,das Sie gesunde Lebensmittel herstellen,nur aus purer Gier,Profit und Habsucht.
    finde ich die Tatsache, dass sämtliche Güter immer und zu jeder Zeit in fast unbegrenzter Menge verfügbar sein sollen. Das kann gar nicht gut gehen.
    Insofern sehe ich das auch so, dass sich hierüber der Wert bestimmter Nahrungsmittel sozusagen entwertet hat.
    Fleisch zum Beispiel: Wir essen definitv zuviel davon, es ist ein Wahnsinns Co2 Erzeuger, im Falle von Rindfleisch katastrophal, und es ist zu billig...Das gilt für alle Fleischsorten. Doppelte Preise und den halben Bedarf, dass wäre sicher nicht schlimm.
    Mangelnde Aufklärung und mangelndes Interesse tun ihr übriges. Die meisten kaufen einfach lieber Masse statt Klasse und das hat seinen gesellschaftlichen und gesundheitlichen Preis.
  9. #118

    Zitat von manni-two Beitrag anzeigen
    ich weise auf einen Versuch mit Mäusen hin, 1. Gruppe viel Bewegung viel Nahrung, 2. Gruppe wenig Bewegung wenig Nahrung - die werden 30% älter, das Problem ist also nicht zu wenig "Sport" sondern zu viel "Fressen".

    Sehr schoen wie hier Dinge einfach so pauschalisiert werden. Wie waere es denn wenn man korrekterweise noch ein Gruppe 3 untersucht: viel Nahrung wenig Bewegung und eine Gruppe 4 wenig Nahrung viel Bewegung. Und dann schauen Sie bitte noch einmal genau hin. Es ist schon lange bewiesen, dass Tiere die bei Minimaldiaet gehalten werden, laenger leben. Aber koennen wir so etwas einfach auf den Menschen uebertragen? NEIN! Also seien Sie bitte vorsichtig mit Ihren Einwuerfen.
  10. #119

    Zitat von mundi Beitrag anzeigen
    Da bereits über 300 Kliniken in Deutschland wegen Insolvenz schließen müssen, kann die Lage mit der Gesundheit so schlecht nicht sein.

    Diese Sichtweise ist ein bißchen kurzsichtig, wenn man überlegt, dass die Fallzahlen durchschnittlich steigen, aber die Liegedauer gleichzeitig sinkt.
    Die "Lage mit der Gesundheit" wie Sie es nennen verändert sich wieder einmal. Beobachtet man die Makrotrends in Bezug auf Gesundheit/Krankheit, erkennt man, dass zunehmend "neue" Krankheitsbilder wie z.B chronisch-degenerative Krankenheiten gehäuft vorkommen.
    Die Schließung der Krankenhäuser hat also weniger etwas damit zu tun, dass die Gesellschaft angeblich immer gesünder wird, vielmehr hängt es damit zusammen, dass sich die Gesundheitspolitik verändern muss und auf die steigenden Kosten z.B. mit neuen Abrechnungssystemen reagieren muss.








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