Das Kartellrecht kann aber nicht davor schützen, wenn aus 5 Anbietern aufgrund des nachfragemonopols der AOK bzw. der Markt- und Preissitution, plötzlich nur noch 1 oder 2 werden, was in einzelnen Bereichen bereits der Fall ist. Übrigens ist Deutschland (auch Europa)noch immer einer der gößten Produktionsstandorte, dies ist nur bei dem billigen Generiak anders, die werden - zum Teil für alle Hersteller gemeinsam- in irgendwelchen Küchen in Südostasien zusammengerührt
Die meisten Rabattverträge laufen aber 12 Monate, häufig sind irgendwelche Produkte nicht lieferbar und werden ersetzt, wnn sie wieder lieferbar sind, wird wieder umgestellt. Glauben Sie wirkich, es trägt zur Compliance bei, wenn die 65 jährige Oma heute kleine grüne und morgen runde gelbe Tabletten bekommt, wobei sie von der einen 1 und von der anderen aber 1,5 Tabletten nehmen muß um auf die gleiche Wirkstoffmenge zu kommen???
QUOTE=Neuer Debattierer;11994586]
Probleme entstehen, wenn der Hersteller zu spät bekannt gibt, dass er Produktionsschwierigkeiten hat - unabhängig davon, ob die Impfstoffe von Krankenkassen ausgeschrieben worden sind oder, wie es Ihnen offensichtlich lieber ist, die Pharmahersteller unter sich ausmachen, wie viel sie produzieren wollen, und dann auch noch selbst den Preis festlegen.[/QUOTE]
Gerade im Impfstoffbereich kommt es immer wieder vor, daß ganze Chargen wegen irgendwelcher Probleme unmittelbar vor Auslieferung durch das Paul-Ehrlich Institut aus dem Verkehr gezogen werden und der Hersteller dann teilweise lieferunfähig ist.
Aufgrund des nicht vollständig beherrschbaren Produktionsprozesses kann kein Hersteller eine Liefergarantie übernehmen.
Da die Produktion 3-5 Monate dauert ist auch keine Nachproduktion möglich, zumal die Produktionsanlagen ab einem gewissen Zeitpunkt zur Belieferung der südlichen Halbkugel blockiert sind.
Ich habe nichts dagegen, wenn die Kassen vernünftige Preise vorgeben, aber es bringt nichts, wenn der letzte Cent herausgequetscht wird und man dann ohne Impfstoffe dasteht, weil man nur einen Hersteller berücksichtigt hat. Dies Methode fördert zudem, wie oben schon gesagt, die Monopolisierung

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