Das Thema des Artikels war doch:
"...Der Konzern Universal Music Group (UMG) sorgte in den USA dafür, dass der "Mega Song" von Googles Videoportal YouTube verschwand. ... ...MegaUpload klagte in den Vereinigten Staaten gegen die Sperrung des Werbeclips, man sei von allen auftretenden Künstlern autorisiert, deren Zitate zu nutzen, heißt es in einer Erklärung. Als Beleg präsentierte die Firma eine Vereinbarung mit dem Rapper Will.i.am. Nun ist das Werbevideo auf einmal wieder online bei YouTube...."
Das würde also überspitzt bedeuten, dass ein Label/Plattenfirma ein von mir produziertes Video von einer Onlineplattform löschen/sperren/zensieren kann, weil ich einem befreundetten Musiker (oder "...angeblichen Star...") bebeten habe, ein oder zwei Zeilen MEINES geistigen Eigentums zu zitieren (in diesem Video) und dieser zufällig bei diesem Label/Plattenfirma unter Vertrag steht. Also erst richten, dann anklagen.
Aber nun zu Ihren Thesen:
...gibt es keine Neuproduktionen mehr, wäre der Kreislauf wieder geschlossen. Kein Angebot - keine Nachfrage.
...habe Sie dafür ernsthafte Zahlen, dass "...mindestens 50% der wirtschaftlichen Ausfälle auf die Internetfilesharer..." zurückzuführen sind? Meiner Meinung nach ist ein erheblicher Teil der wirtschaftlichen Ausfälle darauf zurückzuführen, dass die Film- & Musikindustrie nicht mit den Kommunikationemöglichen schrittgehalten hat. Sie habe sich zu lange auf ihren Lorbeeren ausgeruht und haben schlicht den Anschluss verschlafen. Abgesehen davon wäre in diesem Zusammenhang mal interessant zu erfahren, aus welchen Ländern hauptsächlich die Downloads erfolgen.
Sind es zum Bsp. Länder, in denen Medieninhalte erst monate später oder gar nicht verfügbar sind (wegen staatlichen zensuren)???
...hier würde ich eher Missmanagement anführen, wenn der örtliche Cateringdienst von nur einem Abnehmer abhängig ist.
[Es regen sich doch auch alle auf, wenn Deutschland den Export stärkt aber den eignen Binnenmarkt vernachlässigt => quasi nur ein Standbein besitzt]
...ich denke schon, dass diess Firma auch hier Steuern zahlen würde, wenn die Gesetzeslage solche Firmen nicht verbieten würde [Bsp.: Kino.to] Vllt würden sich auch dadurch neue Arbeitsplätze und Steuereinnahmen eröffnen (wenn ich jetzt mal "ums Eck" denken soll).

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