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Gespaltene Linke: Warum die Genossen nicht nach der Macht greifen

DPADie Mehrheit wählt links, doch an der Regierung sind die anderen. Wenn die SPD mehr sein will als Juniorpartner in einer Großen Koalition, muss sie das gespaltene linke Lager einen und an die Macht führen. Nur eines fehlt den Genossen dazu - das nötige Quäntchen Machiavellismus.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...823875,00.html
  1. #140

    Reichensteuer der CDU

    Zitat von derweise Beitrag anzeigen
    Das stimmt eindeutig nicht!: die Union hat Deutschland aus dem Nichts aufgebaut und hatte Ende der 60er ein fast schuldenfreies Land übergeben. Dann kam die SPD und den Schlamassel haben wir heute.
    Da hatten wir aber auch noch die Reichen Besteuerung von sage und schreibe 95% und das war die CDU.
  2. #141

    Falsch

    Zitat von Heimatloserlinker Beitrag anzeigen
    Falsch! Wer Merkel will, muss DIE LINKEN wählen!
    Das ist natürlich auch falsch. Egal wie gewählt wird, es wird eh wieder Frau Merkel.
  3. #142

    Lösung...

    Zitat von balestra Beitrag anzeigen
    dafür sollten wir ALLES tun, dass er auch erhalten bleibt, dass mit der eigenverantwortung ist zwar schön und gut, aber die wenigsten haben dazu noch die chance, ein eigenverantwortliches leben zu führen.
    mein cousin hat chemie studiert und fährt heute taxi.
    einer meiner kommilitonen ging als bankjurist zur dreba, heute befindet er sich mit 56 im vorgezogenen ruhestand. die eigenverantwortung wurde durch viele eingriffe in deutschland zurückgefahren und es können sich nur noch wenige in der oberschicht auf ein eigenverantwortliches leben freuen! der große rest wird abgezockt, ausgebeutet, verwaltet und zum stillhalten verdonnert!
    Wir haben eine soziale MARKTWIRTSCHAFT und hoffentlich da auch so. Auch vor 20 Jahren sind schon Akademiker Taxi gefahren. Was ist da neu?
  4. #143

    Zitat von Heimatloserlinker Beitrag anzeigen
    Sie haben unser wahlsystem nicht begriffen! Wenn die Linke im Landtag vertreten ist (auch ohne, dass diese anderen Parteien etwas "weggenommen" hätte), reicht es für Rot-Grün in der Regel nicht mehr zur absoluten Mehrheit der Mandate! Beweis: Saarland, NRW!

    Und wenn die Piraten auch noch in die Landtage oder in den Bundestag einziehen, geht nur noch Rot-Schwarz oder schwarz-Rot. Es sei denn, die CDU schafft die absolute Mehrheit. Eher unwahrscheinlich!
    das mit dem "begriffen" übersehe ich! jetzt schreiben sie aber seltsame dinge! nrw wird die linke kaum schaffen! hat auch mit merkel nichts zu tun!
    im saarland wurde lafo gewählt - ist ein sonderfall im westen! hat auch mit merkel nichts zu tun!
    merkel spielt lediglich bei der btw eine rolle!
    die fdp schwächelt ja bekanntermaßen, daher werden sich manche fdp-wähler gedanken machen, wen sie anstatt wählen! ich gehe davon aus, dass die eher die piraten oder die spd oder gar grün wählen, statt die dunkelrote linke!
    ich berichtige aber mein ursprüngliches post! wer merkel will, muss cducsu oder die spd wählen. ich glaube nicht, dass es für schwarz-grün reicht!
  5. #144

    Zitat von avantime2020 Beitrag anzeigen
    Wir haben eine soziale MARKTWIRTSCHAFT und hoffentlich da auch so. Auch vor 20 Jahren sind schon Akademiker Taxi gefahren. Was ist da neu?
    da ist nichts neu!
    nur vor 20 jahren haben nicht so viele "eigenverantwortung" gerufen und den sozialstaat verunglimpft! das war alles noch übersichtlicher, weniger global und weniger liberalisiert! damals wurde auch von niemanden gerufen "...spätrömische dekadenz ...."!
  6. #145

    Nein, vor 20 Jahren

    Zitat von balestra Beitrag anzeigen
    da ist nichts neu!
    nur vor 20 jahren haben nicht so viele "eigenverantwortung" gerufen und den sozialstaat verunglimpft! das war alles noch übersichtlicher, weniger global und weniger liberalisiert! damals wurde auch von niemanden gerufen "...spätrömische dekadenz ...."!
    ... war es normal Eigenverantwortung zu übernehmen. Aber ehrlich:
    Was ist denn heute "mehr liberalisiert"?
    Wer ruft denn "spätrömische Dekadenz"?
  7. #146

    Richtig so!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Mehrheit wählt links, doch an der Regierung sind die anderen. Wenn die SPD mehr sein will als Juniorpartner in einer Großen Koalition, muss sie das gespaltene linke Lager einen und an die Macht führen. Nur eines fehlt den Genossen dazu - das nötige Quäntchen Machiavellismus.

    Gespaltene Linke: Warum die Genossen nicht nach der*Macht greifen - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Blödsinn! Wozu regieren, wenn es auch so reichlich Diäten, Posten und Pöstchen gibt?! Das muß man ganz praktisch sehen. Die Probleme kann man eh kaum noch lösen und um sich ergebnislos in einem Regierungsjob aufzureiben, ist das Leben ja auch wirklich zu kurz und zu schade. Da bleibt man lieber in der Opposition krittelt ein bißchen rum, kassiert seine Poilteinnahmen und gut ist.

    Prima und weiter so zumindest die Linken/SPD haben das jetzt vollständig begriffen, wissen sie doch längst, dass das Geld, das nur verteilt werden muß, nicht erwirtschaftet wird, sondern bei den Kapitalisten und Steuerzahlern auf den Bäumen wächst.
  8. #147

    Zitat von avantime2020 Beitrag anzeigen
    ... war es normal Eigenverantwortung zu übernehmen. Aber ehrlich:
    Was ist denn heute "mehr liberalisiert"?
    Wer ruft denn "spätrömische Dekadenz"?
    mein letzter beitrag ist nicht erschienen! wegen der "liberalisierung" müssen sie googlen und wegen der "dekadenz" rate ich ihnen einmal über das politische leben des herrn westerwelle nachzudenken.
  9. #148

    Macht ohne Stress

    Macht wollen sie vermutlich schon gerne die ollen SPDler, aber wagen wollen sie nichts. WO man sich so bequem eingerichtet hat in der miefigen, gemütlichen "Mitte": Für eine große Koalition und ein paar hübsche Posten reicht es auch so immer, irgendwo und irgendwann.
    Die Schüchternheit der Linken nach der Macht zu greifen, im Vergleich zu den dreisten Herren von rechts, mag es geben.
    Aber da die SPD wohl nicht mehr ernsthaft links genannt werden kann, trifft die Diagnose nur bedingt. Den Meisten in der SPD wäre es wahrscheinlich am liebsten wenn sie nicht mal mehr formell links sein müssten, das ist denen vermutlich nur noch peinlich. Die sind derart etabliert an ihren Futtertrögen dass sie echte Linke als potentielle Gefahr, Schmuddelnder, usw. betrachten.
  10. #149

    Zitat von Heimatloserlinker Beitrag anzeigen
    Falsch! Wer Merkel will, muss DIE LINKEN wählen!
    Einverstanden. Ich werde jeden bürgerlichen Foristen an Sie verweisen, der mich noch einmal dafür kritisiert, dass ich das tue ;-)

    Aber im Ernst. Bei SO EINER sPD fällt es mir leicht, LINKE zu wählen, denn wenn die Alternative (neoliberale Politik mit) Merkel oder (neoliberale Politik mit einem) "Stone" lautet, kann man da nichts falsch machen. Wer von den beiden den Kanzlerdarsteller gibt, ist mir nun wirklich sowas von Wurscht.


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