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Gesetzliche Krankenversicherung: Immer mehr Versicherte schulden Kassen Beiträge

DPADie Zahl der Bürger ohne Krankenversicherung sinkt - doch die scheinbar positive Entwicklung hat auch ihre Kehrseite: Immer mehr Versicherte können ihre Beiträge nicht zahlen. Einem Zeitungsbericht zufolge stiegen die Außenstände in einem Jahr um 55 Prozent.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...851114,00.html
  1. #1

    ...............

    Karte wie bei einer Bankkarte sofort erst eimmal ungültig machen, für die Handygebühren haben die Leute nämlich immer noch Geld.
  2. #2

    Warum macht man es nicht wie Dänemark

    Dort ist zwar die Mehrwertsteuer bei 25 %, aber hieraus wird die Krankenversicherung aller Bürger finanziert! Bei uns wird neben der Mehrwertsteuer von 19 % ein Beitrag von 15 % für die Gesundheitsversorgung fällig.
  3. #3

    Das verstehe ich nicht

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Zahl der Bürger ohne Krankenversicherung sinkt - doch die scheinbar positive Entwicklung hat auch ihre Kehrseite: Immer mehr Versicherte können ihre Beiträge nicht zahlen. Einem Zeitungsbericht zufolge stiegen die Außenstände in einem Jahr um 55 Prozent.

    Beitragsschulden bei gesetzlichen Krankenkassen um 55 Prozent erhöht - SPIEGEL ONLINE
    Wenn man jemanden zwingt Geld auszugeben das er nicht hat, bekommt er es dann nicht durch Zauberhand auf das Konto? Und Strafaufschläge weil man etwas nicht bezahlen kann sind doch auch toll, dadurch hat man doch automatisch das Geld, oder?


    Scheinbar hat niemand unseren Politikern erklärt das die hohen durchschnittlichen Einkommen von Selbstständigen keinesfalls das vorhandene Minimum darstellen. Liegt vermutlich auch daran das diese Damen und Herren eher mit Ma..... verkehren als mit mir.
  4. #4

    Falsche Überschrift?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Zahl der Bürger ohne Krankenversicherung sinkt - doch die scheinbar positive Entwicklung hat auch ihre Kehrseite: Immer mehr Versicherte können ihre Beiträge nicht zahlen. Einem Zeitungsbericht zufolge stiegen die Außenstände in einem Jahr um 55 Prozent.

    Beitragsschulden bei gesetzlichen Krankenkassen um 55 Prozent erhöht - SPIEGEL ONLINE
    Wenn die Arbeitgeber 300 Mio schulden, die Versicherten aber nur 227 Mio., dann sollte das doch wohl heißen:
    "Immer mehr Arbeitgeber schulden Kassen Beiträge für ihre Beschäftigten" - oder?
  5. #5

    Selbständige über den Tisch gezogen

    Ich bin freiwillig Mitglied in der gesetzlichen Krankenversicherung. Als Selbständiger werde ich automatisch mit dem Höchstbeitrag belastet. Verdiene ich weniger als die Beitragsbemessungsgrenze muss ich das der Krankenversicherung durch meinen Steuerbescheid nachweisen.
    Überzahlte Beiträge bekomme ich nicht zurück. Verdiene ich dann mehr als erwartet fordert die Krankenversicherung den Beitrag rückwirkend nach. Da ist es kein Wunder, wenn sich bei Selbständigen Beitragsschulden ansammeln.
  6. #6

    Entlastung für Selbstständige sollte dann aber aus Steuergeldern

    bezahlt werden, denn dann wird der Spaß nicht nur von Arbeitnehmern unter der Beitragsbemessungsgrenze bezahlt, sondern auch von Architekten, Anwälten und Finanzberatern.
  7. #7

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Zahl der Bürger ohne Krankenversicherung sinkt - doch die scheinbar positive Entwicklung hat auch ihre Kehrseite: Immer mehr Versicherte können ihre Beiträge nicht zahlen. Einem Zeitungsbericht zufolge stiegen die Außenstände in einem Jahr um 55 Prozent.

    Beitragsschulden bei gesetzlichen Krankenkassen um 55 Prozent erhöht - SPIEGEL ONLINE
    Die Krankenkassenbeiträge von ALG I und II - Empfängern werden vom Staat entrichtet. Wie kann es dann sein, dass Arbeitslose bei den Zahlungen säumig werden? Die Zusatzleistungen der Arge sind das letzte, was eingestellt wird. Da muss sich ein Arbeitsloser schon extrem arbeitsunwillig zeigen. Das durfte eigentlich nur ein winziger Prozentsatz sein.
  8. #8

    optional

    "Zahlungsprobleme" heisst es da ganz euphemistisch.. die harte Wirklichkeit heisst das da gepfändet wird auf Teufel komm raus, sogar der Zoll muss zur Unterstützung bei den Pfändungen mithelfen. Es häufen sich mit Mahngebühren, Verzugszinsen, Inkassogebühren, Strafzahlungen usw. immense Schulden an die letztlich in die Privatinsolvenz und den Bezug von ALG II/ H4 zwingen.
    Unsere idiotischen Bürokratenpolitiker begreifen einfach nicht, das man auch mit Zwang nicht vorhandenes Geld nicht aus der Luft zaubern kann. Genauso wenig wie man mit Zwang und Druck nicht vorhandene Arbeitsplätze erzeugen kann. Dieses ganze ordnungspolitische Denken gehört auf den Müll.
    Was helfen würde wäre eine bezahlbare Minimalkrankenversicherung bei der man, wenn die Zeiten ganz schlecht sind, auch mal auf eigenes Risiko (dann nur noch Notfallversorgung) bis zu einem Jahr aussetzen kann ohne rauszufliegen.
    Viele Kleinselbsständige verdienen immerhin ihren Lebensunterhalt und müssen nicht die Allgemeinheit belasten mit Bezug von H4, wenn die könnten würden Sie sicher gerne einen gutbezahlten Job annehmen, nur das das leider utopisch ist wenn man z.b. 55 ist und die letzten zwanzig Jahre einen Kiosk betrieben hat oder ähnliches..
  9. #9

    Kein Wunder

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Zahl der Bürger ohne Krankenversicherung sinkt - doch die scheinbar positive Entwicklung hat auch ihre Kehrseite: Immer mehr Versicherte können ihre Beiträge nicht zahlen. Einem Zeitungsbericht zufolge stiegen die Außenstände in einem Jahr um 55 Prozent.

    Beitragsschulden bei gesetzlichen Krankenkassen um 55 Prozent erhöht - SPIEGEL ONLINE
    Ich kenne alleine 2 Fälle die bis heute nicht krankenversichert sind, weil sie sich die absurden Strafzahlungen nicht leisten können. Nämlich einfach in die Kasse zurück geht nicht, für jeden Monat in dem man nicht versichert war muss man Strafzahlungen leisten und da kommen schnell ein paar Tausend Euro zusammen.








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