Forum


 

Gesetzesänderung: US-Regierung erkennt Cannabis als Medizin an

In einigen Staaten der USA bekommen Patienten zur Linderung von Symptomen Cannabis verschrieben. Eine rechtliche Grauzone: Bisher mussten sie die Verhaftung fürchten. Die US-Regierung lockert jetzt das Gesetz. Mariuanakonsumenten sollen strafrechtlich nicht mehr verfolgt werden.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...655908,00.html
  1. #30

    .

    Zitat von estragon001 Beitrag anzeigen
    Um es klar zu sagen, ich rauche kein Gras oder Shit mehr...
    Aber damals, als ich wegen meiner Leber am Abnippeln war (Prognose: "Sie haben noch 8-10 Wochen zu leben"), hab' ich mir von meinem lokalen Dealer ordentliche Mengen besorgt, und mich blöd gekifft, bin nicht mehr ins Krankenhaus gegangen, habe meine Blutwerte ignoriert. Warum sollte ich mir auch noch detailliert den Fortschritt.....
    Die medizinische Richtigkeit ihrer Aussage kann und will ich nicht bewerten. Dazu fehlt mir die Fachkenntniss. Über ihre Genesung kann man allerdings nur erfreut sein.

    Das Cannabis noch nicht zugelassen ist liegt zu 90 % an der konservativen Einstellung der politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Elite. Die können und wollen damit nichts zu tuhen haben. Die trinken lieber ihren Wein oder ihr Weizen und verkünden so kluge Aussagen wie "nach 2 Weizen kann man durchaus noch Autofahren."

    Die Gesetzte ignorieren tausende Kiffer pro Tag. Leider geht jeder dieser Konsumenten das Risiko ein kriminell zu werden. Daraus folgen Akteneinträge und weitere Nachteile. Ein kluger Richter (den Namen habe ich leider nicht mehr im Kopf) hat die Strafverfolgung mal ganz detailiert angeprangert und vorgerechnet, wieviel geld es den Staat kosten die Kleinkonsumenten strafrechtlich zu verfolgen. Ich meine, verbessert mich wenn ich falsch liege, dass es etwas um die 500 Millionen Euro waren. Dieses Geld + die Steuereinahmen des Staates beim legalisiertem Verkauf könnte man wirklich gut in andere Dinge stecken.

    Leider glaube ich nicht mehr wirklich an eine Legalisierung. Hätte die Schweiz letztes Jahr einer Legalisierung zugestimmt hätte das eventuell einen positiven Effekt auf Deutschland gehabt aber auch das wurde per Volksentscheid abgelehnt.
  2. #31

    Cannabis

    Zitat von frubi Beitrag anzeigen
    Die medizinische Richtigkeit ihrer Aussage kann und will ich nicht bewerten. Dazu fehlt mir die Fachkenntniss. Über ihre Genesung kann man allerdings nur erfreut sein.

    Das Cannabis noch nicht zugelassen ist liegt zu 90 % an der konservativen Einstellung der politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Elite. Die können und wollen damit nichts zu tuhen haben. Die trinken lieber ihren Wein oder ihr Weizen und....
    Ich weiß nicht wie viel das den deutschen Behörden pro Jahr kostet aber in Amerika sind es jährlich 12 Milliarden Dollar die für Gerichte, Gefängnisaufenthalt, Polizei, etc.
    verwendet werden. Der Steuerzahler wird dafür zur Kasse gebeten. Jede Menge Kohle, die man wirklich anderweitig verwenden könnte.
  3. #32

    Cannabis

    Zitat von frubi Beitrag anzeigen
    Den Gebrauch nicht aber die Herrausgabe (falls es legal werden sollte) kann man auf 21 Jahre ansetzen.
    Cannabis mit 12 % THC ist bestimmt nicht minderwertig. Die Züchter haben mitlerweile ein derart hohes Know-How das die mit Sicherheit sehr ....
    Tut mir leid frubi aber in Ihrem letzten Absatz kann ich Ihnen leider nicht zustimmen. Cannabis dürfen Sie bitte nie mit Alkohol vergleichen. Bitte....nie....
    So stone kann gar keiner sein auf Joints, egal wie viele oder wie hochprozentig das Cannabis auch sein mag, um es mit Alkohol zu vergleichen.
    Oder haben Sie schon mal einen Stoner gesehen der total zugedröhnt in einer Straßenecke liegt?
    Wenn ja, dann war es ein Stoner der gleichzeitig Alkohol zu sich genommen hat. Sehr schlechte Kombination dann.
    Gruss
  4. #33

    Canna

    Zitat von estragon001 Beitrag anzeigen
    Um es klar zu sagen, ich rauche kein Gras oder Shit mehr...
    Aber damals, als ich wegen meiner Leber am Abnippeln war (Prognose: "Sie haben noch 8-10 Wochen zu leben"), hab' ich mir von meinem lokalen Dealer ordentliche Mengen besorgt, und mich blöd gekifft, bin nicht mehr ins Krankenhaus gegangen, .....
    Freut mich wirklich sehr für Sie, daß es Ihnen wieder gut geht und Sie die Krankheit unter Kontrolle haben.
    Ich höre solche Erfolgserlebnise jeden Tag.
    Ja zum Glück gibt es inzwischen Millionen von Menschen auf der ganzen Welt die Ihr Glück selber in die Hand nehmen und wie Sie sagen, die Gesetze ignorieren. Dem Staat ist es Gott sei Dank nicht mehr möglich es unter Kontrolle zu halten. Wär ja noch schöner, allen ist es erlaubt sich kaputt zu saufen und die harmlosen Kiffer müssen in den Knast und der Steuerzahler muss die Spielchen der Politiker bezahlen.
  5. #34

    genau so ist es

    Zitat von hanfstaat Beitrag anzeigen
    Da beim Rauchen ein Großteil der wirksamen Bestandteile verloren geht und durch die hohe Verbrennungstemperatur u.a. die Atemwege geschädigt werden können, wäre es (wie in Rick Simpsons Film zu sehen) eher angebracht die Hanfprodukte mit der Nahrung aufzunehmen. Zum Beispiel Hasch-Öl http://de.wikipedia.org/wiki/Haschisch%C3%B6l zu essen oder durch Herstellung von Nahrungsmitteln (Hanf-Kekse, Butter, etc.) http://www.drogeninfo.de/files/essenfaq.html

    Auch durch einen sogenannten Vaporisierer, welcher den Hanf bei niedriger Temperatur verdampft, wird eine sichere Applikation gewährleistet. http://www.storz-bickel.com/verdampf...ngssystem.html oder http://www.aromed.com/de/aromed.html
    Da kann ich nur zustimmen. Sinn einer Legalisierung im Hinblick auf Krankenbehandlung etwa bei Schmerzpatienten, Morbus Crohn oder Krebs wäre ja nicht der, daß sich der normale Kiffer legal seine Joints reinknallen kann - das Rauchen mit oder ohne Tabak schädigt nachweislich die Lunge. Sinn wäre vielmehr, daß man auf Rezept in Apotheken entsprechende THChaltige Medikamente, etwa in Kapselform, erhielte.
    Daß man als Privatkonsument nicht nur rauchen muß, um in den THC-Genuß zu kommen, ist ja hinreichend bekannt und auf vielen Webseiten detailliert nachlesbar. Die meisten Cannabissüchtigen sind eben zuallererst auch Nikotinsüchtige, da die hauptsächliche Konsummform via Joint erfolgt. Ergo ist Tabak auch die Einstiegsdroge. Für diese Konsumenten sollte man ebenfalls mehr Freiräume schaffen, es ist m.E. widersinnig, daß Alkohol in den meisten europäischen Ländern gesellschaftlich völlig akzeptiert ist trotz der unzähligen Folgetoten, aber Cannabis nicht. Bei einer Einführung eines Alkoholstrafrechts analog zum Cannabisstrafrecht gäbe es garantiert etliche Volksaufstände.
    Hoffen wir mal auf unser neugewähltes Parlament! Bislang sieht es mit entsprechenden 'Geständnissen' der Politiker ja sehr mau aus, was statistisch betrachtet gar nicht sein kann - da tippe ich mal auf 10%, die schon mal... und so, ne?
  6. #35

    Bleibt alles anders...

    Zitat von krezz
    (...)
    Hoffen wir mal auf unser neugewähltes Parlament!
    Vergessen Sie es. Das Thema ist bei allen "Volksparteien" längst durch.

    Aus Wikipedia:
    Dronabinol ist teil-synthetisch produziertes Tetrahydrocannabinol. In Deutschland wird es von den Unternehmen Bionorica Ethics und THC Pharm produziert. Dronabinol-haltige Fertigarzneimittel sind bisher in Deutschland nicht zugelassen. In den USA sowie Kanada gibt es unter dem Handelsnamen Marinol® Fertigarzneimittel in Kapselform, die gemäß § 73 Abs. 3 AMG importiert werden können. Meistens wird jedoch Dronabinol als Rezeptursubstanz für Dronabinol-Kapseln oder ölige Dronabinol-Tropfen verschrieben.[5] Ein synthetisches Analogon ist Benzopyranoperidin (Nabitan, Nabutam).
    Und wieso "Hanf aus der Apotheke"? Damit die Pharmaindustrie - in deren Portfolio Hanf sicherlich nicht passt - kräftig verdienen kann?
    Ausserdem: mit Alkohol läuft der "Laden brd" doch wie geschmiert, oder?
  7. #36

    Re:

    Zitat von Alibert Beitrag anzeigen
    Vergessen Sie es. Das Thema ist bei allen "Volksparteien" längst durch.
    Aus Wikipedia:
    Und wieso "Hanf aus der Apotheke"? Damit die Pharmaindustrie - in deren Portfolio Hanf sicherlich nicht passt - kräftig verdienen kann?
    Ausserdem: mit Alkohol läuft der "Laden brd" doch wie geschmiert, oder?
    nicht "Hanf aus der Apotheke", sondern THChaltige Medikamente aus der Apotheke, zur medizinischen Therapie nämlich. Darum dreht sich auch der Ursprungsartikel. Die Pharmaindustrie soll ruhig ihr Scherflein verdienen, da habe ich nichts dagegen, solange die Produkte ordentlich getestet und vom BGA freigegeben wurden. Besser als dass die Betroffenen zu irgendwelchen dubiosen Dealern gehen müssen, die gestrecktes Zeug verkaufen, oder?
  8. #37

    Eli Lilly Cannabis; Sativex

    Eli Lilly Cannabis: http://www.bonkersinstitute.org/meds...ycannabis.html

    BBC Horizon: A Look At Medicinal Cannabis & Sativex: http://www.youtube.com/watch?v=g2gqoU2w_rY

    Bisher ist nur ein Patent bekannt, Sativex von GW Pharmaceuticals "zur begleitenden Behandlung von neuropathischen Schmerzen bei Patienten mit multipler Sklerose [...] Der Extrakt enthält standardisierte Mengen der beiden Drogen Tetrahydrocannabinol (THC) und Cannabidiol (CBD)":

    Sativex®: Cannabis-Mundspray in Kanada im Handel
    http://www.medknowledge.de/neu/2005/...29-sativex.htm

    Aerzteblatt: http://www.aerzteblatt.de/nachrichte...r_Sklerose.htm

    Sativex® is GW's lead cannabinoid pharmaceutical product,
    administered as an oral spray which is absorbed by the patient’s mouth. - http://www.gwpharma.co.uk/sativex.asp
  9. #38

    canna

    Zitat von krezz Beitrag anzeigen
    Da kann ich nur zustimmen. Sinn einer Legalisierung im Hinblick auf Krankenbehandlung etwa bei Schmerzpatienten, Morbus Crohn oder Krebs wäre ja nicht der, daß sich der normale Kiffer legal seine Joints reinknallen kann - das Rauchen mit oder ohne Tabak schädigt nachweislich die Lunge. Sinn.....
    Tabak ist nicht die Einstiegsdroge zu Cannabis, tut mir leid, da muss ich Sie enttäuschen. Das ist das erste mal, dass ich so etwas zu hören bekomme aber die Menschen in Deutschland sind um es simple auszudrücken, nicht sehr aufgeklärt in Sachen Canna, das liegt aber natürlich an der schlechten Propaganda die ja heute noch vom Staat ausgeht.
    Joint=Heroin!? hi,hi.lol.....nichts gegen Sie aber die Ignoranz schreit zum Himmel....
    Es sind eigentlich nur Haschraucher die Tabak in Ihren Joint mischen, jeder der Cannabis raucht, scheut den Tabak wie der Teufel das Weihwasser.
    Und ja, jeder soll sich seine Joints `reinknallen` können und nein, Cannabis soll nicht von Apothekern verkauft werden, das ist wohl ein Witz.
    Ich stimme mit Ihnen überein, dass es einen Volksaufstand geben würde wenn ein Alkoholstrafrecht verhängt würde, weil die die Gesetzte machen, selber alle an der Flasche hängen, demnach selber alle Drogenabhängig sind, legal, versteht sich.
    Und nein, ich glaube auch nicht, dass wir mit der jetzigen Regierung irgendwo in die Nähe von Verständnis kommen.
    Wichtiger noch als die Legalisierung von Cannabis wäre die Freigabe für Heroinsüchtige, damit es endlich ein Ende für deren Tortur gibt.
    Gruss
  10. #39

    Canna

    Zitat von krezz Beitrag anzeigen
    nicht "Hanf aus der Apotheke", sondern THChaltige Medikamente aus der Apotheke, zur medizinischen Therapie nämlich. Darum dreht sich auch der Ursprungsartikel. Die Pharmaindustrie soll ruhig ihr Scherflein verdienen, da habe ich nichts dagegen, solange die Produkte ordentlich getestet und vom BGA freigegeben wurden. Besser als dass die Betroffenen zu irgendwelchen dubiosen Dealern gehen müssen, die gestrecktes Zeug verkaufen, oder?
    Sysop hat hier was vergessen zu erwähnen,
    in den U.S.A. verkaufen die sogenannten `caregiver` oder auch coops genannt, das Cannabis an die Leute die eine med card haben.
    Das heißt, jeder Cannabis Anbauer, der Patienten hat, kann das Cannabis selber anbauen und dann an die Kranken verkaufen.
    Apotheken verkaufen kein Cannabis.
    Das Geld bleibt beim sogenannten Dealer= caregiver und die Steuer kriegt der Staat.








TOP



TOP