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Gesetzentwurf: SPD-Länder wollen Vermögensteuer wiederbeleben

Die Sozialdemokraten schaffen sich ein starkes Thema für die nächsten Wahlen. Vier SPD-geführte Länder fordern eine Wiedereinführung der Vermögensteuer, ein Gesetzentwurf soll bald in den Bundesrat eingebracht werden. Im Gespräch ist eine Abgabe von einem Prozent - für Betriebe und Privatpersonen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...828418,00.html
  1. #80

    Bravo!

    Zitat von casparman Beitrag anzeigen
    ... Gerne investiere ich dann in den Kindergarten nebenan oder zahle meinem Nachbarn ganz privat mehr Rente, weil er sein Leben lang hart gearbeitet hat, so wie ich! Aber diesen völlig verblödeten Geldverschwendern in Berlin gebe ich keinen Cent, da schaffe ich mein Geld lieber woanders hin!
    Sehe ich genauso. Bleibt nur noch anzufügen, dass, wer heute jung und gut ausgebildet ist, sowieso auswandern sollte.
  2. #81

    Oberschicht?

    Zitat von nick115 Beitrag anzeigen
    Auch als Nicht-SPDler finde ich die Idee gut! als normaler Arbeitnehmer wird man in 99 % aller Fälle eh nie diese Bereiche erreichen, sodass hier wirklich die Mittelschicht nicht gemolken wird. Die eingeführte Abgeltungsteuer macht nämlich genau das.

    Auch die Anhebung des Spitzensteuersatzes ist zu fordern, da hier auch die Mittelschicht nicht weiter belastet wird. Jeder darunter fällt, gehört nicht mehr zu Mittelschicht, sondern zu Oberschicht!
    Der Spitzensteuersatz greift derzeit 52.882 € Jahreseinkommen. Oberschicht? Sie müssen verstehen, dass die Politik immer gerne Oberschicht, oder noch primitiver: Reiche, sagt, damit Leute wie Sie zustimmen. Am Ende werden die Steuern aber für breite Bevölkerungsschichten erhöht. Nur dann rechnent es sich nämlich für den Staat.
  3. #82

    [QUOTE=olafs.;10043603]
    Zitat von sappelkopp Beitrag anzeigen
    ...ist doch OK. Wer viel hat, soll auch viel an die Gemeinschaft zurückgeben -wobei ein Prozent sehr moderat ist. Das ist nicht mehr als fair.[

    So etwas kann nur jemand sagen, der nicht zwischen Vermögen und Einkommen unterscheidet und meint, dass 1%bei Vermögen wenig sind, weil es ja auch bei Einkommen wenig wäre. Bei einer Vermögenssteuer müssen einen Zugewinn abführen, den Sie möglicherweise gar .....
    für argumente sie diese geldverteiler nicth zugänglich- die werden ihren guten beitrag gleich ignorieren.
  4. #83

    Zitat von panzerknacker51 Beitrag anzeigen
    1. ein Instrument aus der marxistischen Mottenkiste,
    Ich glaube, die Politiker und Regierungen in USA, Schweiz, Luxemburg und parkatisch allen anderen OECD-Ländern werden es Ihnen übel nehmen, wenn Sie sie alle als Marxisten bezeichnen.

    Zitat von panzerknacker51 Beitrag anzeigen
    2. derzeit nicht mehrheitsfähig,
    Gesellschaftlich schon absolut mehrheitsfähig, nur parteipolitisch zur Zeit nicht. Deswegen wird es ja auch im Wahlkampf thematisiert.

    Zitat von panzerknacker51 Beitrag anzeigen
    3. auch nach 2013 nicht durchsetzbar (große Koalition),
    Könnte sein, aber vielleicht findet sich ja in den Verhandlungen mit der CDU ein Kompromiss, für den sie bereit ist zuzustimmen ... wobei der größte Teil der typischen CDU-Wählerschaft und selbst der größte Teil der Mitglieder tendenziell eine Vermögenssteuer befürwortet. Die Parteispitze sieht aber wie in den anderen Blockparteien auch wahrscheinlich viele Dinge anders als ihre eigene Basis und nimmt auf die Basis sowieso keine Rücksicht mehr.
  5. #84

    Lange Rede, kurzer Sinn

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Sozialdemokraten schaffen sich ein starkes Thema für die nächsten Wahlen. Vier SPD-geführte Länder fordern eine Wiedereinführung der Vermögensteuer, ein Gesetzentwurf soll bald in den Bundesrat eingebracht werden. Im Gespräch ist eine Abgabe von einem Prozent - für Betriebe und Privatpersonen.

    Gesetzentwurf: SPD-Länder wollen Vermögensteuer wiederbeleben - SPIEGEL ONLINE
    "Abgabe" ?
    Wegnahme oder Enteignung wäre die zutreffendere Bezeichnung.

    Und zu dieser Enteignung muß man fairerweise doch auch noch die kalte Enteignung durch die von den Sozen gewollte Inflation (Stichwort Eurobonds ) addieren (= hinzurechnen )
  6. #85

    Stimmt!

    Zitat von tercerapodo@web.de Beitrag anzeigen
    Meine Konklusion: eine weitere populistische Verzweiflungstat der SPD!
    Vermögensteuer klingt logisch, ist aber praktisch nicht gerecht einzutreiben: Woher will der Staat von der Edelküche und dem extrem hochwertigen Mobiliar des Hauses wissen, was sind Schmuck und Antiquitäten wert, wenn sie sich schon seit Jahrzehnten im Familienbesitz befinden? Wie bewertet man den Oldtimer, ohne ihn schätzen zu lassen usw.? Aber Vermögensteuer nur auf Bankkonten, WP-Depots und das Grundstück laden zur Umgehung und Steuervermeidung ein. Zumal man wegen der Grundsteuer noch auf eine Doppelbesteuerung verweisen könnte.

    Ganz bizarr wird es aber, wenn Unternehmen ebenfalls Vermögensteuer zahlen müssen. Das wäre auch ordnungspolitisch falsch, treibt es doch die Unternehmen geradezu in die Arme der Banken und dazu, sich permanent mit Krediten zu finanzieren. Sollte nicht gerade die SPD ein Interesse an soliden und solventen Betrieben haben, die auch mal eine Konjunkturdelle aus den eigenen Rücklagen aushalten können, ohne gleich mit Entlassungen reagieren zu müssen, weil sonst die Pleite droht?

    Ich bin davon überzeugt, dass die Wirtschafts- und Steuerexperten der SPD um diese gravierenden Nachteile wissen – und deshalb die Vermögensteuer so NIEMALS kommen wird.

    Bleibt also die Forderung als rein politische Finte. Nicht drauf reinfallen!

    Cleverer wäre gewesen sich voll auf die Erbschaftsteuer zu stürzen und diese als „nachholende Vermögensteuer“ zu begreifen – also mit ordentlichen Steuersätzen oberhalb nicht zu hoher Freibeträge. Beim Tod des Steuerpflichtigen eine „Abschlussbilanz“, die wirklich alles erfasst und hieraus die Steuern in der juristischen Sekunde des Übergangs auf die Erben.

    Vermögensteuer zu fordern ist reine Schaufensterpolitik - Populismus pur
  7. #86

    Zitat von Xircusmaximus Beitrag anzeigen
    .
    sind Armut und Reichtum gleichermaßen. Ersteres für die große Mehrheit, letzteres für eine schwindende Minderheit. ein Arbeitsplatz der den Arbeitenden den Lebensunterhalt nicht einbringt, ist kein Gewinn sondern ganz objektiv eine Form von Sklaverei.
    Wollen wir wetten, dass Sie nicht wissen wie hoch das Durchschnittseinkommen in Deutschland ist?

    Zitat von Xircusmaximus Beitrag anzeigen
    Ansonsten ist es immer wieder erstaunlich wie man den Leuten, das Schrumpfen Ihrer Einkommen, das Streichen Ihrer sozialen Ansprüche, die allgemeine Verschlechterung der Lebensverhältnisse der großen mehrheit als wirtschaftlichen erfolg verkaufen kann. Vom Titel eines Exportweltmeisters Deutschland, kann sich die große Mehrheit nämlich nix kaufen.
    Schon vergessen? Es waren die Gewerkschaften, die gefordert haben, lieber mehr Menschen in Arbeit zu bringen, als die Löhne für den Einzelnen zu erhöhen. Genau das ist die letzten Jahre passiert. Die Arbeitslosigkeit ist dabei deutlich zurückgegangen. Sehr gut.

    Seit einiger Zeit gehen auch die Löhne wieder nach oben. Bei Ihnen nicht? Dann ist das persönliches Pech.
  8. #87

    Das ist doch egal.

    Zitat von Diskutant_EF Beitrag anzeigen
    Dafür sind die Einkommensteuern dort auch niedriger.
    Das ist doch egal. Die Rosinen müssen rausgepickt werden. mich wundert das noch kein Politiker gesagt hat, dass in einigen Ländern die Mwst. 25 % beträgt, und wir diese auch einführen müssen.
  9. #88

    Die SPD will ja auch keinen Wohlstnad schaffen

    Zitat von Eluis Beitrag anzeigen
    mein Bester:

    Vermögen müssen nicht "besser" verteilt, sondern zunächst erwirtschaftet werden. Diese Denke ist typisch für Sozialdemokraten und andere Linke. Die Verwechselung von Ursache und Wirkung.

    Der zu verteilende Kuchen wird nämlich immer kleiner und somit wird mitnichten Wohlstand für alle geschaffen
    sondern "Gerechtigkeit" - koste es, was es wolle (also auch dann, wenn selbst die Armen nacher weniger haben, als zuvor)
  10. #89

    Wie kommen Sie

    Zitat von sappelkopp Beitrag anzeigen
    ...ist doch OK. Wer viel hat, soll auch viel an die Gemeinschaft zurückgeben -wobei ein Prozent sehr moderat ist. Das ist nicht mehr als fair.
    auf den Begriff zurückgeben? Haben die Leute das jemandem weggenommen? Wenn ja, wem?

    Wie auch immer - Deutschland ist und bleibt DER Staat der Neider und Missgünstigen...

    In Sachen Kapitalertragsteuer - auch da verblödet die SPD das Volk. Nachweislich werden die Gewinne doppelt besteuert und die Höhe der Steuer übersteigt den persönlichen Steuersatz der allermeisten Arbeitnehmer erheblich. Macht sich aber gut einen Effektiven Steuersatz von 25% + Soli + Körperschaftssteuer mit dem Grenzsteuersatz zu vergleichen, von dem der Deutsche Michel glaubt, den würde er zahlen. Besonders lächerlich übrigens vor dem Hintergrund, dass die Hälfte aller Haushalte ohnehin keine Steuern zahlt....

    So sind sie halt die Linken - immer an die Kohle anderer ran wollen um die eigene Klientel zu beglücken.








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