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Gesetzentwurf: SPD-Länder wollen Vermögensteuer wiederbeleben

Die Sozialdemokraten schaffen sich ein starkes Thema für die nächsten Wahlen. Vier SPD-geführte Länder fordern eine Wiedereinführung der Vermögensteuer, ein Gesetzentwurf soll bald in den Bundesrat eingebracht werden. Im Gespräch ist eine Abgabe von einem Prozent - für Betriebe und Privatpersonen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...828418,00.html
  1. #60

    Hallo?

    Zitat von msiefert Beitrag anzeigen
    Ein sehr guter Vorschlag. Damit ist die SPD für mich wieder wählbar. Bei der sozialen Kälte heutzutage ist die Vermögenssteuer überfällig.
    Wenn Sie mir mal bitte kurz "soziale Kälte" definieren könnten?
    Sollte die s. K. tatsächlich exitieren, inwiefern kann sie durch eine Vermögenssteuer reduziert werden?
  2. #61

    Zitat von Rodelkönig Beitrag anzeigen
    Gerade Firmen/Unternehmen werden in Deutschland im OECD-Vergleich sehr niedrig besteuert.
    möglicherweise sollten sie einmal die realität zur kenntnis nehmen:

    14% Gewerbesteuer, Beispiel Münchern
    16% Körperschaftsteuer

    bei Entnahmen (für die welche nicht nur von Luft leben können)
    25% Kapitalerstragsteuer (muss laut spd dringendauf 32% angehoben werden)

    macht unterm strich ca. 48% ab dem ersten euro, die spd möchte daraus gern 53% machen.

    als "sehr niedrig" würde ich das nicht unbedingt bezeichnen.
  3. #62

    Was ist reich?

    Zitat von nick115 Beitrag anzeigen
    Auch die Anhebung des Spitzensteuersatzes ist zu fordern, da hier auch die Mittelschicht nicht weiter belastet wird. Jeder darunter fällt, gehört nicht mehr zu Mittelschicht, sondern zu Oberschicht!
    Mit ca. 52.000 Euro (ab da zahlt man nämlich als Lediger den Spitzensteuersatz) gehört man also schon zur Oberschicht?
    Was für ein Unsinn!
  4. #63

    Entlastung der Mittelschicht?

    Zitat von Rodelkönig Beitrag anzeigen
    .....Auch der Vorschlag, den Spitzensteuersatz der Einkommenssteuer auf 49% zu erhöhen und ihn dafür aber erst ab 100.000€ greifen zu lassen, statt wie bisher schon bei weniger als 60.000€ ist begrüßenswert. Das entlastet die normal bis gut verdienenden Angestellten (Ingenieure, gut verdienende Facharbeiter, Wissenschaftler, usw. usf.), da die dann aus dem Spitzensteuersatz rauskommen, und verteilt die Last mehr auf die wirklich gut Verdienenden. Damit ist im Grunde allen geholfen, vor allem der immer viel beschworenen Mittelschicht.....
    Eine Entlastung würde nur dann stattfinden, wenn die Steuerprogressionskurve dort, wo jetzt der Spitzensteuersatz von 42% anfängt, entzerrt würde. Davon ist aber nicht die Rede.
    Mit anderen Worten: die SPD will zusätzliche Einnahmen generieren und eben nicht die Mittelschicht entlasten.

    Ich hoffe, auch Sie werden dann bei Ihrer Steueveranlagung merken, dass Sie dasselbe bezahlen müssen, wie zuvor.
  5. #64

    Wow, mit 700.000 Euro im Haus und 300.000 auf der hohen Kante, also insgesamt als Millionär zählt man heute also nur noch zur "gehobenen Mittelschicht". Witzig. Was ist man denn mit 5000 Euro netto Haushaltseinkommen so? Kurz vorm Prekariat? :-)
  6. #65

    Noch besser wäre es die obersten 1% der Vermögenden mit 2% zu besteuern!

    Zitat von sappelkopp Beitrag anzeigen
    ... Ab zwei Millionen......ist doch OK.
    ... Wer viel hat, soll auch viel an die Gemeinschaft zurückgeben
    ... - wobei ein Prozent sehr moderat ist.
    ... Das ist nicht mehr als fair.
    Dann käme auch mehr Geld in die Kassen. Die SPD als Partei
    der Unterschicht hat wie die Oberschicht eine leistungsfeindliche
    Einstellung. Sie wollen nur da kassieren, wo es möglichst
    einfach mit geringem zusätzllichem Arbeitsaufwand möglich ist:
    Bei den etwas besser Verdienenden bzw. etwas Vermögenderen.
    Den Superreichen tun die nichts: Ein Schelm, der Böses
    dabei denkt! Den Stress, sich mit Konzernen und Milliardären
    anzulegen, das tun sich die sozialdemokratischen Warmduscher
    nicht an.
  7. #66

    Das ist sehr gut zu

    Zitat von elwu Beitrag anzeigen
    gibt es selbst in den USA, Luxemburg und der Schweiz, um nur einige sicherlich nicht im Ruch der Reichenfeindlichkeit stehende Länder zu nennen.

    Es ist neben sehr vielen inhaltlichen Gründen auch von daher schwer akzeptabel, dass sie in Deutschland abgeschafft wurde, von der letzten Kohl-Regierung.
    verstehen, denn es wurden nur Barschaften erfaßt, keine Immobilien, Bilder, Oldtimer etc. Das hat das Bundesverfassungsgericht angemahnt und abgeschafft wurde die Vermögenssteuer einvernehmlich. Aber Ihnen war der Begriff "Kohl" vermutlich eh wichtiger.
  8. #67

    Zitat von hjm Beitrag anzeigen
    Das letzte, was wir in diesem Abzockerstaat gebrauchen können, ist noch eine neue Steuer, und dann auch noch eine auf schon doppelt und dreifach versteuertes Vermögen. Aber bitte, wenn der Staat auch noch den letzten, der hier Leistung bringt und Arbeitsplätze schafft, vergraulen will, bitte sehr.
    Vermögen erbringt keine Leistung, weder Ihres noch meines.
    Wenn Ihnen die 1% in Deutschland nicht gefallen, können Sie ja in die USA, Schweiz, Luxemburg oder sonstwohin flüchten, wo die Vermögenssteuer noch wesentlich höher liegt als diese 1% ... und die Erbschaftssteuer übrigens auch. Sie werden es schwer haben, in der OECD überhaupt ein Land zu finden, in dem es keine Vermögenssteuer gibt. Deutschland ist da eine der wenigen Ausnahmen.
  9. #68

    Sie sind auf dem Holzweg

    Zitat von warndtbewohner Beitrag anzeigen
    das ist wahre sozialdemokratische Politik. Endlich scheint die SPD zu ihren Wurzeln zurückzuwollen und dabei ist sie auch auf dem richtigen Weg. Geht doch endlich mal ran an die großen Vermögen und holt das Geld da wo es ist!!!Ein Weg zu mehr Wohlstand für alle letztendlich. Geld ist genug da, es muß nur anderst verteilt werden....
    mein Bester:

    Vermögen müssen nicht "besser" verteilt, sondern zunächst erwirtschaftet werden. Diese Denke ist typisch für Sozialdemokraten und andere Linke. Die Verwechselung von Ursache und Wirkung.

    Der zu verteilende Kuchen wird nämlich immer kleiner und somit wird mitnichten Wohlstand für alle geschaffen
  10. #69

    Zitat von fleischwurstfachvorleger Beitrag anzeigen
    Die letzten 20 Jahre hat eine Umverteilung des Vermögens von Unten nach Oben stattgefunden.

    Normale Arbeitnehmer müssen mit Gehaltseinbußen (Netto) leben, während Oben die Einnahmen, vor allen Dingen aus Kapialvermögen, immer mehr wachsen. - Aber selbst dann will man "Oben", bis auf wenige Ausnahmen, nichts abgeben.
    Die Gier ist schon ein seltsames Ding.
    Momentan regiert ja Schwarz-Gelb und die beschenken eben lieber Hoteliers und Apotheker statt den normalen Arbeitnehmer.
    Systemrelevante Banken müssen mit Steuergeldern gestützt werden, Geld welches an anderer Stelle fehlt.

    Kindergärten wollen aber gebaut und erhalten werden - woher nehmen wenn nicht stehlen? - Man muss es sich da holen, wo viel Geld vorhanden ist. - Bei den Reichen! Und die werden ja bei 1 % zusätzlicher Abgabe nicht gerade enteignet.
    Aber Sie als alter (und letzter) FDP-Wähler müssen da natürlich reflexhaft gegenhalten und verhindern, daß der Kommunismus siegt.
    ihre propaganda die sie vermutlich direkt von sarah wagenknecht haben, hilft da auch nicht weiter. falsches wird nicht richtig, auch wenn man es 100fach wiederholt.








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