Die Sozialdemokraten schaffen sich ein starkes Thema für die nächsten Wahlen. Vier SPD-geführte Länder fordern eine Wiedereinführung der Vermögensteuer, ein Gesetzentwurf soll bald in den Bundesrat eingebracht werden. Im Gespräch ist eine Abgabe von einem Prozent - für Betriebe und Privatpersonen.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...828418,00.html
möglicherweise sollten sie einmal die realität zur kenntnis nehmen:
14% Gewerbesteuer, Beispiel Münchern
16% Körperschaftsteuer
bei Entnahmen (für die welche nicht nur von Luft leben können)
25% Kapitalerstragsteuer (muss laut spd dringendauf 32% angehoben werden)
macht unterm strich ca. 48% ab dem ersten euro, die spd möchte daraus gern 53% machen.
als "sehr niedrig" würde ich das nicht unbedingt bezeichnen.
Eine Entlastung würde nur dann stattfinden, wenn die Steuerprogressionskurve dort, wo jetzt der Spitzensteuersatz von 42% anfängt, entzerrt würde. Davon ist aber nicht die Rede.
Mit anderen Worten: die SPD will zusätzliche Einnahmen generieren und eben nicht die Mittelschicht entlasten.
Ich hoffe, auch Sie werden dann bei Ihrer Steueveranlagung merken, dass Sie dasselbe bezahlen müssen, wie zuvor.
Wow, mit 700.000 Euro im Haus und 300.000 auf der hohen Kante, also insgesamt als Millionär zählt man heute also nur noch zur "gehobenen Mittelschicht". Witzig. Was ist man denn mit 5000 Euro netto Haushaltseinkommen so? Kurz vorm Prekariat? :-)
Dann käme auch mehr Geld in die Kassen. Die SPD als Partei
der Unterschicht hat wie die Oberschicht eine leistungsfeindliche
Einstellung. Sie wollen nur da kassieren, wo es möglichst
einfach mit geringem zusätzllichem Arbeitsaufwand möglich ist:
Bei den etwas besser Verdienenden bzw. etwas Vermögenderen.
Den Superreichen tun die nichts: Ein Schelm, der Böses
dabei denkt! Den Stress, sich mit Konzernen und Milliardären
anzulegen, das tun sich die sozialdemokratischen Warmduscher
nicht an.
Vermögen erbringt keine Leistung, weder Ihres noch meines.
Wenn Ihnen die 1% in Deutschland nicht gefallen, können Sie ja in die USA, Schweiz, Luxemburg oder sonstwohin flüchten, wo die Vermögenssteuer noch wesentlich höher liegt als diese 1% ... und die Erbschaftssteuer übrigens auch. Sie werden es schwer haben, in der OECD überhaupt ein Land zu finden, in dem es keine Vermögenssteuer gibt. Deutschland ist da eine der wenigen Ausnahmen.
mein Bester:
Vermögen müssen nicht "besser" verteilt, sondern zunächst erwirtschaftet werden. Diese Denke ist typisch für Sozialdemokraten und andere Linke. Die Verwechselung von Ursache und Wirkung.
Der zu verteilende Kuchen wird nämlich immer kleiner und somit wird mitnichten Wohlstand für alle geschaffen