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Gesetzentwurf: SPD-Länder wollen Vermögensteuer wiederbeleben

Die Sozialdemokraten schaffen sich ein starkes Thema für die nächsten Wahlen. Vier SPD-geführte Länder fordern eine Wiedereinführung der Vermögensteuer, ein Gesetzentwurf soll bald in den Bundesrat eingebracht werden. Im Gespräch ist eine Abgabe von einem Prozent - für Betriebe und Privatpersonen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...828418,00.html
  1. #210

    Zitat von warndtbewohner Beitrag anzeigen
    ist doch Haarspalterei. Faktisch ein Mindestlohn und das wissen sie genau..
    Sie verstehen es wirklich nicht, oder? Kurios, kurios.
  2. #211

    Ich schon

    Zitat von lindenbast Beitrag anzeigen
    Sie verstehen es wirklich nicht, oder? Kurios, kurios.
    nur bei Ihnen scheint es da doch ein bischen zu klemmen....
  3. #212

    Zitat von Halodri73 Beitrag anzeigen
    Auch "Aufstockung" ist eine Transferleistung.
    In gewisser Weise schon, aber zunächst einmal an der Arbeitgeber, dem so gestattet wird, Rohstoff (in Gestalt von menschlicher Arbeitsleistung) unter Gestehungspreis (dem Existenzminimum) einzukaufen.
  4. #213

    Zitat von james-100 Beitrag anzeigen
    Ich finde es immer bedauerlicher, das die Banken und somit die großen Vermögen gerettet wurden. In Ihren Augen ist es daher sicherlich nur gerecht, wenn die Niedrigst-, Gering- und Normalberdiener sowie die Rentner und Transferempfänger dafür bluten. Ist es wirklich so schlimm, mal darüber nachzudenken, das die ganzen Bankenrettungspakete, die den Vermögenden nutzen, auch von diesen Profiteuren finanzieren lässt? Warum sollen dafür die Normalbürger zahlen?
    Erstmal weiß ich jetzt gar nicht, was A mit B zu tun hat. Bankenrettung ist eine Sache (die man so oder so sehen kann), Vermögenssteuer eine andere. Und noch einmal - die Gutverdiener zahlen bereits (mehr) dafür, durch eben ihre hohen / höheren *Einkommen*steuern.
    Was kommt als nächstes Argument`Abwrackprämie, Kinderfreibetrag, ...?
    Nochmal: Steuern sind dafür da, die für das Gemeinwesen nötigen Ausgaben zu bezahlen. Dabei soll jeder nach seiner Leistungsfähigkeit bezahlen - und diese Leistungsfähigkeit richtet sich logischerweise nach den Einkommensverhältnissen, nicht danach wie sparsam oder konsumgeil (um mal etwas zu polarisieren) man ist.

    Und wenn wir mal eine Notwendigkeit der Bankenrettung unterstellen, welche genau meinen sie? Die, dass gie gesamte WIrtschaft hätte einbrechen können? Da leidet jeder drunter, niedrig EInkommen naturgemäß noch mehr als die mit den höheren.
    Oder denken SSie an den Fall, dass die Banken pleite gehen und das Geld futsch ist? Mal abgesehen davon dass es sowas wie Sicherungsfonds gibt (ja, das System kann auch crashen, aber dann haben wir ganz andere Probleme): Eher die Kleinverdiener Ließchen Müller und Co. wären dann betroffen. Große vermögen liegen eher weniger auf Sparbüchern, sondern sind investiert.

    Aber um noch mal den wichtigsten Punkt zu nennen: Vermögenssteuer bedeutet bereits versteuertes Geld doppelt zu besteuern. Das ist zutiefst ungerecht.

    Vermögenssteuer bedeutet, vernünftiges Haushalten / Sparen zu bestrafen und Geld-aus-dem-Fenster-werfen zu fordern. Das ist zutiefst ungerecht und nebenbei genau die Einstellung, durch die wir im deutschen Fiskus unsere Probleme haben.


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