Die Sozialdemokraten schaffen sich ein starkes Thema für die nächsten Wahlen. Vier SPD-geführte Länder fordern eine Wiedereinführung der Vermögensteuer, ein Gesetzentwurf soll bald in den Bundesrat eingebracht werden. Im Gespräch ist eine Abgabe von einem Prozent - für Betriebe und Privatpersonen.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...828418,00.html
Erstmal weiß ich jetzt gar nicht, was A mit B zu tun hat. Bankenrettung ist eine Sache (die man so oder so sehen kann), Vermögenssteuer eine andere. Und noch einmal - die Gutverdiener zahlen bereits (mehr) dafür, durch eben ihre hohen / höheren *Einkommen*steuern.
Was kommt als nächstes Argument`Abwrackprämie, Kinderfreibetrag, ...?
Nochmal: Steuern sind dafür da, die für das Gemeinwesen nötigen Ausgaben zu bezahlen. Dabei soll jeder nach seiner Leistungsfähigkeit bezahlen - und diese Leistungsfähigkeit richtet sich logischerweise nach den Einkommensverhältnissen, nicht danach wie sparsam oder konsumgeil (um mal etwas zu polarisieren) man ist.
Und wenn wir mal eine Notwendigkeit der Bankenrettung unterstellen, welche genau meinen sie? Die, dass gie gesamte WIrtschaft hätte einbrechen können? Da leidet jeder drunter, niedrig EInkommen naturgemäß noch mehr als die mit den höheren.
Oder denken SSie an den Fall, dass die Banken pleite gehen und das Geld futsch ist? Mal abgesehen davon dass es sowas wie Sicherungsfonds gibt (ja, das System kann auch crashen, aber dann haben wir ganz andere Probleme): Eher die Kleinverdiener Ließchen Müller und Co. wären dann betroffen. Große vermögen liegen eher weniger auf Sparbüchern, sondern sind investiert.
Aber um noch mal den wichtigsten Punkt zu nennen: Vermögenssteuer bedeutet bereits versteuertes Geld doppelt zu besteuern. Das ist zutiefst ungerecht.
Vermögenssteuer bedeutet, vernünftiges Haushalten / Sparen zu bestrafen und Geld-aus-dem-Fenster-werfen zu fordern. Das ist zutiefst ungerecht und nebenbei genau die Einstellung, durch die wir im deutschen Fiskus unsere Probleme haben.