Die Sozialdemokraten schaffen sich ein starkes Thema für die nächsten Wahlen. Vier SPD-geführte Länder fordern eine Wiedereinführung der Vermögensteuer, ein Gesetzentwurf soll bald in den Bundesrat eingebracht werden. Im Gespräch ist eine Abgabe von einem Prozent - für Betriebe und Privatpersonen.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...828418,00.html
Daran sieht man, daß das eine Nonsensforderung ist. Ein kleiner Laden auf dem Dorf ist ja auch so nicht mehr betreibbar. In diesen Betrieben arbeitet die Frau meist auf 400 euro mit und eine Pacht überweist sich der Ladenbesitzer in der Regel auch nicht. Die Abschreibungen für Handwerksleistungen kamen ja nicht ohne Grund. Die SPD brauchte den Begriff "Betriebe" als Headliner, genau wie die "Reichensteuer" als Signalbegriff für die teilweise doch etwas naive Basis in den Ortsvereinen, für die der kleine Elektriker noch der Kapitalist ist.
Profitiert haben die institutionellen Anleger, wie Lebensversicherer oder Fonds. Normalerweise hätten si baden gehen müssen aber Deutschland hat Interesse, daß es mehr als eine Großbank gibt. Die Rettung war OK aber die Rettungsgelder müßten zurück geführt werden. Stattdessen zahlen die, die ihr dispo überrissen haben. Das ist den Staat nur Recht. Es geht ja schon seit längerer Zeit um das Herunterfahren des Lebensstandarts der normalen Bürger.
Steuern erfinden und Steuern erhöhen ... und immer mehr Habenichtse applaudieren dazu. Was anderes kann die Politkaste auch nicht mehr. Visionen, Marktsensibilität, Anlageattraktivität - nichts kommt hierzu aus der deutschen Politik. Stattdessen "Sachzwänge", als "Rettungsschirme" kommunizierte "Erbsenzählerzockerei" und rette sein Geld wer kann... Armes, kaputtregiertes Deutschland - wehe Dir wenn auch dein Rating ins Rutschen kommt wird es eng.
Auch "Aufstockung" ist eine Transferleistung.
Diese Erkenntnis können Sie durch die Lektüre von wirtschaftswissenschaftlichen Fachbüchern gewinnen oder einfach ein Studium der BWL, VWL oder artverwandte absolvieren.
Aber in Deutschland glaubt ja jeder, er sei ein Experte, weil er den Wirtschaftsteil der BILD versteht...
Naja, es gibt ja auch bald wieder knapp 80 mio. Bundestrainer
hartz4 ist keine Transferleistung fürs "nicht arbeiten"!
informieren sie sich wer alles hartz 4 bezieht und warum!
Bei knapp 8 Millionen Beziehern aber nur knapp 3 Millionen "Nicht-Arbeitern" sollte selbst ihnen auffallen das ihre aussage nicht stimmen kann!
Bitte erst informieren, dann schreiben!
das Weltbild wonach alle h4-empfänger faule säcke sind ist überaltet!
Ich glaube eher sie verstehens nicht. Es ging die ganze Zeit darum, klarzustellen, das H4 eben nicht nur von "nicht-Abreitern" bezogen wird.
Auch Aufstocken mag eine Transferleistung sein, womit aber die These des Mitforisten fast belegt wäre das H4 defakto Mindestlohn bedeutet. Weil jeder Arbeitgeber sich ja darauf freuen kann das der Lohn der er nicht zahlen will, der Staat( also Sie, ich und andere) den Lohn aufstocken damit der Arbeitnehmer wenigstens genug zum überleben hat.
Also kommen sie bitte runter vom H4 - sind alles faule die es nicht besser verdient haben - trip und setzen sie sich einmal mit der realität in diesem Land aus!
Ichg bin zwar gerne solidarisch, aber sehe trotzdem nicht ein, dass ich ständig Krisen, die durch eine asoziale Wirtschaftspolitik oder völlig verfehlte Klientelpolitik (z.B. Finanzierung der Vereinigung), die nur wenigen Bürgern nutzt, mitbezahlen muß, während die Verursacher dieser Krisen sich auch noch an der Krisenbewältigung dumm und dämlich verdienen und das dusselige Volk dabei auch noch verhöhnen.
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Der Staat nimmt von mir, was er kriegen kann, solange ich jung, gesund und leistungsfähig bin. Sobald ich krank, alt bin und kein Gwinn aus meiner Arbeitskraft mehr gezogen werden kann, verweist mich derselbe Staat auf jene Eigenverantwortung, die er den Profiteuren des Systems nicht abzuverlangen wagt. Der Staat ist das Machtinstrument der herrschenden Klasse, habe ich als Kind gelernt, wobei ich seit 20 Jahren feststellen kann, nicht alles was ich damals gelernt habe, war unbedingt falsch.