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Gesetzentwurf: Regierung will Wartezeiten für Kassenpatienten verkürzen

Wer zum Facharzt muss, wartet oft wochenlang auf einen Termin - vor allem, wenn er nicht privat versichert ist. Nach SPIEGEL-Informationen will Gesundheitsminister Daniel Bahr die Diskriminierung nun stoppen - per Gesetzentwurf.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...784272,00.html
  1. #90

    Märchenland?

    Zitat von fuzzi-vom-dienst Beitrag anzeigen
    Lieber Mitforist!

    Bleiben Sie doch bitte beim Thema. Auch wenn Sie kein Arzt sind, würde das von mir Gesagte voll zutreffen. Wenn Sie 50 % der Gesamtzeit einer Woche arbeiten und dann über 60.000 verdienen, besteht doch kein Grund zum Jammern ;-))
    Reduzieren Sie Ihre Arbeitszeit, teilen Sie Arbeit und Einkommen mit einem Anderen, LEBEN Sie und es bleibt Ihnen dann immer noch genug zum Leben übrig. Es gibt genügend Vollakademiker aus sämtlichen Bereichen, die nicht nennenswert weniger als Sie arbeiten, aber nur die Hälfte verdienen.

    Im übrigen war der von mir aus dem SPIEGEL-Bericht genannte Landarzt nur ein Beispiel gewesen; aber das haben Sie offensichtlich nicht verstanden.

    Es gibt da den alten deutschen Spruch: "Je mehr er hat, je mehr er will". Vielleicht sollten Sie sich schon mal darauf vorbereiten, einstmals als der reichste Mann auf dem Friedhof zu gelten - nur : Was haben Sie dann davon?

    Schönen Abend noch!
    Schönen Dauerurlaub in Utopia wünsche ich dann noch. Was immer Sie so rauchen, rauchen Sie mehr davon, es kann nur bunter werden!

    Woher kommen in Ihrem Beispiel die Ärzte, die die ARBEIT machen, wenn die Krankenhausbesatzung auf halbe Kraft geht?

    Woher kommt das Pflegepersonal, dass diese unterstützt?

    Wer zahlt die Mehrkosten? Die GKVen? Die selben, die letztes Jahr Zusatzbeiträge von ihren Versicherten nehmen mussten und gleichzeitig die Punktwerte senkten?

    Ach und übrigens wird der Arztberuf, wenn er wirklich nur 60.000 Bruttoverdienst als Perspektive hat, wohl lediglich Hardcoreidealisten anlocken - jeder selbständige Handwerker kann das locker verdienen und beginnt damit 10 Jahre früher im Leben!

    Für Sie scheint aber all das ja nicht so wichtig zu sein, Hauptsache, Sie kommen entspannt durchs Leben, right?

    Also immer schön easy bleiben und keinen Stress machen. Und wenn es mit dem Job nix wird, kein Thema - ich finanzier' Sie gerne mit, da ich Fan der Solidargemeinschaft bin (nicht mal gelogen, übrigens). Aber wenn Sie dann die Güte hätten, das echte Leben mit den wirklichen Problemen von Menschen gestalten zu lassen, die Antworten auf die oben genannten Fragen suchen, ja?
    Danke!
  2. #91

    heisse Luft

    Zitat von fuzzi-vom-dienst Beitrag anzeigen
    Liebe Mitforisten!
    Jetzt melden sich vermehrt Mediziner zu Wort, um hier auf hohem Niveau das Jammern in die Öffentlichkeit zu tragen. Liebe medizinische Mitforisten, machen Sie sich doch bitte nicht lächerlich.
    Die Einkommen freiberuflicher deutscher .....
    Nennen Sie Ross und Reiter. Liefern Sie Zahlen.

    Wie kommen Sie auf das "doppelte" von vergleichbaren Berufen? Vergleichen Sie den angestellten Ingenieur mit dem niedergelassenen Arzt oder dann doch lieber Äpfel mit Äpfeln und nehmen den selbständigen Bauing., den Chef vom Architekturbüro, den niedergelassenen Anwalt.... Naja und was die Verantwortung betrifft - da kann man sicher streiten!
  3. #92

    Hilf Dir selbst, sonst hilft Dir keiner...

    Zitat von BeitragszahlerwiderWillen Beitrag anzeigen
    Wieso sollten sich gesetzlich Versicherte, die bereits viel mehr als privat Versicherte monatlich an Beitrag zahlen. für alles, was sie in Anspruch nehmen, auch noch zusätzlich versichern???
    Damit Sie, wenn Sie krank werden, sich die medizinische Versorgung leisten können, die Ihnen wirklich hilft. Die Leistungen der GKV wurden vor allem in den letzten 20 Jahren so weit abgespeckt, dass die GKVs mtl. ca. 3.000 Euro (oder mehr) in Rechnung stellen müssten, um die Leistungen der PKVs erbringen zu können.

    Zusatzversicherungen gibt es für kleines Geld; sogar separat für die 3 Leistungsbausteine der ambulanten, stationären und zahnärztlichen Behandlung.
  4. #93

    Sehen Sie: aus diesem Grund haben wir in unserer

    Zitat von czarpeter Beitrag anzeigen
    Was soll der Unsinn, ja viele Aerzte insbesondere Fachaerzte, verdienen nur knapp ueber ALG II oder? Immer dieser Unfug, dass Aerzte kurz vor dem Bankrott stehen. Das tun nur Aerzte, die sich dumme Steuersparmodelle .....
    Praxis die Kassenzulassung abgegeben: für insg. 20 Euro in Quartal solche Mißgünslinge wie Sie bis zu 10 Mal sehen zu müssen. Es muss nicht sein.
  5. #94

    Jammern ist Mode

    Zitat von Halodri73 Beitrag anzeigen
    Schönen Dauerurlaub in Utopia wünsche ich dann noch. Was immer Sie so rauchen, rauchen Sie mehr davon, es kann nur bunter werden!

    Woher kommen in Ihrem Beispiel.....
    Lieber Mitforist!

    Wie vielen in diesen Foren fehlt offenbar auch Ihnen die Vorstellungsmöglichkeit, dass andere Leute (auch) "richtig" arbeiten bzw. gearbeitet haben und trotz vollakademischer Ausbildung und verantwortungsvoller Tätigkeit eben KEINE 60.000 Mäuse p.a. nach Hause schleppen durften. Ich bin mit bald 70 schon eine Zeitlang aus dem Job raus. Aber schon vor 50 Jahren haben zwei meiner Klassenkamerade das Medizinstudium NUR deswegen gewählt, weil man sich da "dumm und dusselig verdienen kann". Das hat damals gestimmt und stimmt - mit Abstrichen - auch heute noch. Der eine von den beiden hatte sich übrigens erst zum Medizinstudium entschlossen, als er in E-Technik kläglich gescheitert war. Für Medizin hats noch gereicht. Der Sohn meines aktuellen Hausarztes hat kürzlich sein Jurastudium geschmissen, um auf Medizin umzusatteln, "weil man da besser verdient als ein Arzt". Der Papi kauft alle zwei Jahre ein Haus oder zumindest eine Eigentumswohnung und erklärt stolz, dass er jedem seiner vier Kinder jeden Monat 800,- EUR zuwendet! Wäre er nicht so arm, so könnten das ja locker 1.000,- sein - Ironie -

    Der Vergleich mit dem Handwerker hinkt ganz gewaltig, aber das interessiert Sie nicht weiter. Lassen wir das, Sie gehören offensichtlich zu den unbelehrbaren Raffern, die NIE genug haben und dann auf dem berühmten hohen Niveau jammern, dass man geneigt ist, das Portmonnaie rauszuholen, um Ihnen ein paar Kreuzer in den hingehaltenen McDonalds-Becher zu werfen.

    Stellen Sie sich doch mal eine Woche ans Fließband bei OPEL und vergleichen Sie diesen Job mit dem eines Arztes, der für lächerliche 60.000 p.a. nicht arbeiten will. Machts wenigstens jetzt "klick" bei Ihnen? Nein? OK, dann gehaben Sie sich wohl, ich hab heute ein bissel was am Haus zu reparieren.
  6. #95

    xxxxxxxxxxxxx will keinen Titel xxxxxxxxxx

    Zitat von Halodri73 Beitrag anzeigen
    Nennen Sie Ross und Reiter. Liefern Sie Zahlen.

    Wie kommen Sie auf das "doppelte" von vergleichbaren Berufen? Vergleichen Sie den angestellten Ingenieur mit dem niedergelassenen Arzt oder dann doch lieber Äpfel mit Äpfeln und nehmen den selbständigen Bauing., den Chef vom Architekturbüro, den niedergelassenen Anwalt.... Naja und was die Verantwortung betrifft - da kann man sicher streiten!
    "Gegen Dummheit" (und Borniertheit) kämpfen Götter selbst vergebens"
    "Getroffener Wau-Wau bellt"
    Schönen Tag noch!
  7. #96

    Sehen Sie: vor 50 Jahren, da war es gut.

    Zitat von fuzzi-vom-dienst Beitrag anzeigen
    Lieber Mitforist!

    Wie vielen in diesen Foren fehlt offenbar auch Ihnen die Vorstellungsmöglichkeit, dass andere Leute (auch) "richtig" arbeiten bzw. gearbeitet haben und trotz vollakademischer Ausbildung und verantwortungsvoller Tätigkeit eben KEINE......
    Allerdings waren vor 50 Jahren auch "normale" Familien imstande mit einem Gehalt auszukommen. Nun haben wir jetzt das Jahr 2011: ein niedergelassener Arzt verdient wischen 2000 und 6000 im Monat (dass er lange gelernt hat, schreibe ich nicht - so etwas zählt in einer Zeit nicht, in der ein Banker nach 3 Jahren Studium 20000 monatlich verdienen kann). Ausgenommen natürlich die operativ Tätigen: sie verdienen zu viel, aber nur deswegen, weil jeder Patient glaubt jeden Unsinn operativ beheben zu können.
  8. #97

    ...

    Hört, hört:

    [B]Krankenkassen haben 2,4 Milliarden Euro Überschuss
    [/[B]

    Damit wäre doch eine Bakschischprämie für die Wartezeitenverkürzung möglich ?
  9. #98

    Also ich fasse zusammen..

    Zitat von fuzzi-vom-dienst Beitrag anzeigen
    Lieber Mitforist!

    Wie vielen in diesen Foren fehlt offenbar auch Ihnen die Vorstellungsmöglichkeit, dass andere Leute (auch) "richtig" arbeiten bzw. gearbeitet haben und trotz vollakademischer Ausbildung und verantwortungsvoller Tätigkeit eben KEINE 60.000 Mäuse p.a. nach Hause schleppen durften. Ich bin mit bald 70 schon eine Zeitlang aus dem Job raus. Aber schon vor 50 Jahren haben zwei meiner Klassenkamerade das Medizinstudium NUR deswegen gewählt, weil man sich da "dumm und dusselig verdienen kann". Das hat damals gestimmt und stimmt - mit Abstrichen - auch heute noch. Der eine von den beiden hatte sich übrigens erst zum Medizinstudium entschlossen, als er in E-Technik kläglich gescheitert war. Für Medizin hats noch gereicht. Der Sohn meines aktuellen Hausarztes hat kürzlich sein Jurastudium geschmissen, um auf Medizin umzusatteln, "weil man da besser verdient als ein Arzt". Der Papi kauft alle zwei Jahre ein Haus oder zumindest eine Eigentumswohnung und erklärt stolz, dass er jedem seiner vier Kinder jeden Monat 800,- EUR zuwendet! Wäre er nicht so arm, so könnten das ja locker 1.000,- sein - Ironie -

    Der Vergleich mit dem Handwerker hinkt ganz gewaltig, aber das interessiert Sie nicht weiter. Lassen wir das, Sie gehören offensichtlich zu den unbelehrbaren Raffern, die NIE genug haben und dann auf dem berühmten hohen Niveau jammern, dass man geneigt ist, das Portmonnaie rauszuholen, um Ihnen ein paar Kreuzer in den hingehaltenen McDonalds-Becher zu werfen.

    Stellen Sie sich doch mal eine Woche ans Fließband bei OPEL und vergleichen Sie diesen Job mit dem eines Arztes, der für lächerliche 60.000 p.a. nicht arbeiten will. Machts wenigstens jetzt "klick" bei Ihnen? Nein? OK, dann gehaben Sie sich wohl, ich hab heute ein bissel was am Haus zu reparieren.
    Sie sind offenbar wirklich schon so lange aus dem Job heraus, dass Sie die Grundsätze akademischen Arbeitens vergessen haben.

    Sie schließen von 2 Fällen aus Ihrem Bekanntenkreis des Jahres 1962 ( ca. ) und eines Beispiels von "heute" auf die Motivation aller Medizinstudenten von heute.
    Sehr akademisch!
    :-)
    Und dass es immer noch zu wenig Ärzte in D. gibt erklärten Sie doch gleich womit nochmal?? Ah ja, gar nicht.

    Und Sie vergleichen wirklich den Schrauber am Band bei Opel mit einem Arzt.

    Wirklich.

    Ich würde mal sagen, dass sich damit die Diskussion erledigt hat.
  10. #99

    Die Einführung der Budgetierung

    (ich denke, es war Seehofer als Bundesgesundheitsminister) ist einfach eine Mengenbegrenzung = Rationierung. Das heißt, der Arzt kennt sein maximales Einkommen in Euro für die Kassenpatienten. Diese Summe teilt er durch die Behandlungen nach seiner Erfahrung und erhält dann die maximal möglichen (bezahlten) Termine im Quartal. Die teilt er nun noch passend auf die Tage auf und arbeitet dieses ab. Sind diese Termine aufgebraucht, ist er noch so nett, Notfälle trotzdem zu behandeln, auch wenn er dies nicht vergütet erhält, sondern quasi ein richtiges Minus erwirtschaftet - er muss ja Personal + Gerät + Material dafür weiterhin bezahlen.
    Die Untersuchungen (auch die offiziellen) belegen eindeutig, dass es bei akuten Problemen keine Unterschiede zwischen Kassen- und Privatpatienten gibt!
    Aber die restliche Zeit (nach den kalkulierten Kassenterminen) nutzt er eben nach seinen persönlichen Interessen: Radfahren oder Golfen, mit den Kindern spielen oder in den Biergarten, Privatpatienten behandeln oder weiterbilden... Wer will ihm vorschreiben, wie er in seine Freizeit verbringt??
    Also reiner Populismus, der an den wirklichen Problemen (Patienten-Selbstverantwortung, Prophylaxe, keine Entlohnung von Qualität, kein Wettbewerb, immens steigender technischer Fortschritt führt zu steigenden Kosten, usw. usf.) völlig vorbei geht!








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