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Gesetzentwurf: Regierung will Turbo-Börsenhandel ausbremsen

REUTERSComputer erteilen binnen Sekundenbruchteilen Hunderte von Kauf- und Verkaufsorders - diese superschnelle Form des Börsenhandels soll besser kontrolliert werden. Einen entsprechenden Gesetzentwurf hat das Kabinett beschlossen. Zudem sollen Riester-Verträge transparenter werden.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...-a-858057.html
  1. #1

    Selten so gelacht!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Computer erteilen binnen Sekundenbruchteilen Hunderte von Kauf- und Verkaufsorders - diese superschnelle Form des Börsenhandels soll besser kontrolliert werden. Einen entsprechenden Gesetzentwurf hat das Kabinett beschlossen. Zudem sollen Riester-Verträge transparenter werden.

    Gesetzentwurf: Regierung will Turbo-Börsenhandel ausbremsen - SPIEGEL ONLINE
    Oh SPON, habt ihr es noch nicht kapiert, was die Regierung beschließt ist das eine, was die Deutsche Bank und das übrige Organisierte Kapitalverbrechen macht ist was ganz anderes, die scheißen sich nämlich nicht im geringsten um das, was aus Berlin kommt, wenn dennüberhaupt was kommt.

    Die ganzen Merkel-Versprechungen aus den JAhren 2007 und 2008 sind ja immer noch genau das, nämlich Versprechungen, geschehen ist nix.

    Also SPON, endlich mal zur Kenntnis nehmen, nicht die Regierung sagt den Zockern und Heiße-Luft Verkäufern was diese tun sollen und was nicht, sondern es ist genau umgekehrt, deshalb hat sich ja absolut nichts geändert, außer daß das Organisierte Kapitalverbrechen jetzt freien Zugriff auf die Staats- und Steuerkassen hat, natürlich gesetzlich abgesichert.
  2. #2

    Ach, da schau her, es kann manipuliert werden.

    Klar, Herr Schäuble, da darf natürlich nicht zu viel reguliert werden, soweit kommt es noch, diesem treiben wohlmöglich noch ein Ende zu bereiten.
    Was wir brauchen, ist ein weltweites Spekulationsverbot auf alle Rohstoffe und nicht diese Pseudoregulierung.
    Aber: Zitat" Die Branche kritisiert, dadurch würde ihr Geschäftsmodell geschädigt."

    Ja hoffentlich, mindestens, eigentlich gehört es ganz verboten.

    Diese Psychopathen müssen das langsam mal kapieren!
  3. #3

    optional

    "Der Hochfrequenzhandel birgt aufgrund seiner Schnelligkeit Risiken"...
    Ich weiß nicht, ob wir uns hier Risiken leisten können!


    "Die Branche kritisiert, dadurch würde ihr Geschäftsmodell geschädigt"
    Diese Zockerei, die den Aktienindex aus unerklärlichen Gründen einbrechen lassen kann, ist ein Geschäftsmodell?

    "Wir brauchen leistungsstarke Finanzplätze in Deutschland, sonst hat die deutsche Wirtschaft keine Wachstumschancen"
    Ob diese Zockerei einen leistungsstarken Finanzplatz auszeichnet, bezweifel ich genauso, wie ich nicht glaube, dass diese Zockerei wichtig für die Wachstumschancen unserer Wirtschaft ist.
    Das hat mit realer Wirtschaft nichts mehr zu tun.
  4. #4

    Wenn ich das so lese...

    ...beschleicht mich das Gefühl diese ganze Giralgeld-Zinseszins-Schuldengeldschöpfungs-Blase noch schneller platzt als ich bisher angenommen habe. Dieses System ist doch mit nichts mehr zu rechtfertigen. Ausser einen enormen Schaden, für ganze Völker und die Welt hat dieses System nichts mehr zu bieten.
  5. #5

    gehört verboten!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Computer erteilen binnen Sekundenbruchteilen Hunderte von Kauf- und Verkaufsorders - diese superschnelle Form des Börsenhandels soll besser kontrolliert werden. Einen entsprechenden Gesetzentwurf hat das Kabinett beschlossen. Zudem sollen Riester-Verträge transparenter werden.

    Gesetzentwurf: Regierung will Turbo-Börsenhandel ausbremsen - SPIEGEL ONLINE
    Der Hochfrequenzhandel gehört verboten! Punkt Ende aus!
    Die Jungs auf'm Parkett sollten das wieder in die Hand nehmen...
  6. #6

    Wie trägt denn der

    sogenannte Hochfrequenzhandel mit allen möglichen Finanzkonstrukten zum realen Wirtschaftswachstum bei ? Wo liegt denn da die reale Wertschöpfung ? Schlage vor das in Zukunft nur noch das geschäftsmodell z.B. der VR Banken zulässing ist. Denen hat das ganze Finanzdisaster der letzten Jahre nichts anhaben können . Dank soliden Wirtschaftens - und das auch zum Nutzen Anteilsinhaber.
  7. #7

    Finanzplatzaufwertung

    Man soll doch auch endlich die Geldwäsche wieder erlauben, damit der Finanzplatz Deutschland aufgewertet werden kann. Mit dem Verbot wurde ja auch einigen anderen globalen "Unternehmungen" das Geschäftsmodell verhagelt.
  8. #8

    kein zurück mehr

    Da sollen also Geschäftsgeheimnisse offen-gelegt und Kursrutscher vermieden werden, die gar nicht mit dem Turbo- Handel zusammenhängen. Das Stops abgesammelt werden hat doch eher was mit Stopp-Loss der vielen Nutzer zu tun die automatisch verkaufen um nicht solch große Verluste zu erleiden, jeder macht das und es wäre auch unvernünftig das nicht zu tun. Viel wichtiger wäre es die einzelnen Finanzprodukte mal unter die Lupe zu nehmen und den Leerverkauf einzuschränken. Da wird wieder einmal der Wahlkampf eingeläutet und mit ihm kommen Ahnungslosigkeit und Unvermögen um die Meute zu beruhigen die die Stammtische beherrscht und noch weniger Plan hat. Ich bezweifle auch den Umfang des Turbohandels in DE. 40% scheinen maßlos übertrieben.
  9. #9

    Rechenmodelle offenlegen???

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Demnach müssen sich Betreiber und Nutzer künftig bei der Börsenaufsicht registrieren lassen und ihre Rechenmodelle offenlegen.
    In jedem Casino fliegt man im hohen Bogen raus, wenn man sich mit "Rechenmodellen" an den Roulette-Tisch setzt.

    Aber im Real-Life Casino namens Börse ist sowas natürlich erlaubt, man muss seine Rechenmodelle nur offenlegen. Na herzlichen Glückwunsch. So können große Player weiterhin Kurse durch große Transaktionen beeinflussen, um dann gleich danach die umgekehrte Transaktion zu höheren Kursen in einen Gewinn umwandeln:

    1) Aktie A hat Wert W
    2) Großer Ankauf von Aktie A führt zu steigendem Wert W+x wegen gestiegener Nachfrage
    3) Großer Verkauf der Aktie A zu Wert W+x, Wert danach egal
    4) Gewinn = Anzahl verkaufter Aktien A mal Kursänderung x

    Selbst wenn x nur 0,001 Ct ist - wenn man das ganze 100.000 mal am Tag mit 100.000 Aktien macht, kommt dabei einiges zusammen.

    Was hat denn diese Art von Hin- und Herschieberei noch mit der ursprünglichen Idee der Beteiligung and Unternehmen etc zu tun? Gar nix. Der ursprüngliche Gedanke war, sein Geld in ein Unternehmen zu investieren, das ein gutes Geschäftsmodell hat und Gewinne in Aussicht stellt. Das Unternehmen kann das investierte Geld für seine Geschäfte verwenden, und beteiligt den Investor am Gewinn, falls es einen gibt.

    Beim Hochfrequenzhandel kommt der Gewinn nicht mehr aus irgendwelchen Unternehmensprofiten, sondern es werden lediglich die Kleinanleger abgezockt, die ihre Börsenpapiere langfristig halten (im ursprünglichen Sinne der Idee Aktie), und sich wundern, warum am Ende nix dabei rausgekommen ist.

    Sowas gehört nicht kontrolliert sondern total verboten. Es sollte eine Mindesthaltefrist für alle Börsenpapiere geben.


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