APSchlechte Nachricht für Massen-Abmahner: Die Bundesregierung will Gebührengrenzen für Abmahnungen wegen Verstößen gegen das Urheberrecht im Internet durchsetzen. Doch es gibt Kritik aus den eigenen Reihen.
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0...828844,00.html
Das betrachte ich in den Rückfall zu einer Justiz, von der ich dachte, sie gibt es nicht mehr. Hier wird quasi ein D. Krings zu Zwangsarbeit verurteilt.
Bisher bestand seine Arbeit in der Vervielfältigung von vorgefertigten Texten der Abmahnungen, bei denen nur die Nahmen wechselten. Nun muss der Herr Dr. sich neue Opfer... äh Klienten suchen.
Das Leben ist ungerecht, ein Rechtsanwalt, der zwangsweise das Wort Recht, wieder neu lernen muss;o).
MfG. Rainer
Ja, er ist in einer großen Kanzlei Spezialist für Urheber- und Verlagsrecht.
Nicht gerade das, was er studiert hat, aber es ist ja offensichtlich sehr einträglich.
Rechtsanwalt: Baurecht, Immobilienrecht, Vergaberecht, Juristisches Projektmanagement - Anwälte - Kapellmann und Partner Rechtsanwälte
Seine Seite sagt:
Neben meiner Tätigkeit als Bundestagsabgeordneter (seit 2002) bin ich - in geringerem Unfange - noch als Rechtsanwalt in einer überörtlichen Kanzlei mit Stammsitz in Mönchengladbach tätig.
Der Internet nutzende (und finanzierende) Bürger ist jetzt über ein Jahrzehnt von Abmahnkanzleien, Telefonfallenstellern und GEMA Lobbyisten ausgenommen worden, ohne dass sich das Parlament gross gekümmert hätte.
Kaum erscheint die Piratenpartei tut sich was. Gelebte Demokratie.
@mak/dpa
Es geht nicht um das "Herunterladen", sondern das Hochladen. Die Urheberrechtsverletzungen betrifft hauptsächlich uploader, nicht downloader.
Für was, bitte schon, sollen solche Blutsauger 100 Euro bekommen? Für einen Serienbrief? Lachhaft. Aber besser als der heutige Zustand. Es wird Zeit, dass die Piraten das Kommando übernehmen und den geldgierigen Juristen den Marsch blasen.