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Gesetzentwurf: Maximal 100 Euro für Erstabmahnung im Internet

APSchlechte Nachricht für Massen-Abmahner: Die Bundesregierung will Gebührengrenzen für Abmahnungen wegen Verstößen gegen das Urheberrecht im Internet durchsetzen. Doch es gibt Kritik aus den eigenen Reihen.

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0...828844,00.html
  1. #10

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Schlechte Nachricht für Massen-Abmahner: Die Bundesregierung will Gebührengrenzen für Abmahnungen wegen Verstößen gegen das Urheberrecht im Internet durchsetzen. Doch es gibt Kritik aus den eigenen Reihen.

    Gesetzentwurf: Maximal 100 Euro für Erstabmahnung im Internet - SPIEGEL ONLINE
    Ein guter Anfang, wobei selbst €100 zu viel sind wenn man von den wirren Internetgesetzen in DE ausgeht welche von den Raubrittern 2.0 und Wegelagerern 2.0 gnadenlos ausgenuetzt werden.
  2. #11

    Zitat von schlummi1 Beitrag anzeigen
    Dr. Günter Krings, der dagegen ist, ist rechtsanwalt, klar er will sich und seinen kollegen diese sichere einnahmequelle erhalten. So ist die politik in D halt.
    Das betrachte ich in den Rückfall zu einer Justiz, von der ich dachte, sie gibt es nicht mehr. Hier wird quasi ein D. Krings zu Zwangsarbeit verurteilt.

    Bisher bestand seine Arbeit in der Vervielfältigung von vorgefertigten Texten der Abmahnungen, bei denen nur die Nahmen wechselten. Nun muss der Herr Dr. sich neue Opfer... äh Klienten suchen.

    Das Leben ist ungerecht, ein Rechtsanwalt, der zwangsweise das Wort Recht, wieder neu lernen muss;o).

    MfG. Rainer
  3. #12

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Schlechte Nachricht für Massen-Abmahner: Die Bundesregierung will Gebührengrenzen für Abmahnungen wegen Verstößen gegen das Urheberrecht im Internet durchsetzen. Doch es gibt Kritik aus den eigenen Reihen.

    Gesetzentwurf: Maximal 100 Euro für Erstabmahnung im Internet - SPIEGEL ONLINE
    Was ändert der gesetzlich festgelegte Höchstbetrag, der ja auch nur für die Erstabmahnung gilt, außer dass die Firma entweder die Schlagzahl erhöht? Der Betrag ist noch immer viel zu hoch, dass er Missbrauch verhindert.
  4. #13

    in geringerem Unfange

    Zitat von schlummi1 Beitrag anzeigen
    Dr. Günter Krings, der dagegen ist, ist rechtsanwalt, klar er will sich und seinen kollegen diese sichere einnahmequelle erhalten. So ist die politik in D halt.
    Ja, er ist in einer großen Kanzlei Spezialist für Urheber- und Verlagsrecht.

    Nicht gerade das, was er studiert hat, aber es ist ja offensichtlich sehr einträglich.

    Rechtsanwalt: Baurecht, Immobilienrecht, Vergaberecht, Juristisches Projektmanagement - Anwälte - Kapellmann und Partner Rechtsanwälte

    Seine Seite sagt:
    Neben meiner Tätigkeit als Bundestagsabgeordneter (seit 2002) bin ich - in geringerem Unfange - noch als Rechtsanwalt in einer überörtlichen Kanzlei mit Stammsitz in Mönchengladbach tätig.
  5. #14

    Es ist noch viel schlimmer

    Zitat von schlummi1 Beitrag anzeigen
    Dr. Günter Krings, der dagegen ist, ist rechtsanwalt, klar er will sich und seinen kollegen diese sichere einnahmequelle erhalten. So ist die politik in D halt.
    Herr Krings ist bekennender Lobbyist der Musikindustrie und sieht seine Felle davon schwimmen.
  6. #15

    Danke an die Piraten

    Der Internet nutzende (und finanzierende) Bürger ist jetzt über ein Jahrzehnt von Abmahnkanzleien, Telefonfallenstellern und GEMA Lobbyisten ausgenommen worden, ohne dass sich das Parlament gross gekümmert hätte.

    Kaum erscheint die Piratenpartei tut sich was. Gelebte Demokratie.
  7. #16

    @mak/dpa
    Es geht nicht um das "Herunterladen", sondern das Hochladen. Die Urheberrechtsverletzungen betrifft hauptsächlich uploader, nicht downloader.
  8. #17

    Für was, bitte schon, sollen solche Blutsauger 100 Euro bekommen? Für einen Serienbrief? Lachhaft. Aber besser als der heutige Zustand. Es wird Zeit, dass die Piraten das Kommando übernehmen und den geldgierigen Juristen den Marsch blasen.
  9. #18

    Es ist richtig...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Schlechte Nachricht für Massen-Abmahner: Die Bundesregierung will Gebührengrenzen für Abmahnungen wegen Verstößen gegen das Urheberrecht im Internet durchsetzen. Doch es gibt Kritik aus den eigenen Reihen.

    Gesetzentwurf: Maximal 100 Euro für Erstabmahnung im Internet - SPIEGEL ONLINE
    ...wenn wir als Verbraucher vor der Abzockerbande geschützt werden. Natürlich dürfen Urheberrechtsverletzungen nicht sein, aber muss ein Anwalt daran verdienen? Falschparken darf auch nicht sein, aber der Opa der die Leute vor seinem Haus aufschreibt, kassiert ja auch nicht.
  10. #19

    Zitat von Exilschorsch Beitrag anzeigen
    Der Internet nutzende (und finanzierende) Bürger ist jetzt über ein Jahrzehnt von Abmahnkanzleien, Telefonfallenstellern und GEMA Lobbyisten ausgenommen worden, ohne dass sich das Parlament gross gekümmert hätte.

    Kaum erscheint die Piratenpartei tut sich was. Gelebte Demokratie.
    ja, komisch, also gibt es demokratie noch, oder?


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