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Gesetzentwurf für Betreuungsgeld: Kabinett beschließt Herdprämie

dapdZumindest dieser Streit ist bei Schwarz-Gelb nun beigelegt: Die Ministerrunde hat das Betreuungsgeld abgesegnet, das Eltern bekommen sollen, die ihre Kinder nicht in die Kita schicken. Außerdem billigte das Kabinett einen Gesetzentwurf zur privaten Pflegeversicherung.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...837227,00.html
  1. #330

    Allgemein bekanntes Problem

    Zitat von Bondurant Beitrag anzeigen
    ist nicht , dass deutsche Frauen so "böse" wären, dass sie lieber keine Kinder hätten. Der Punkt ist, dass sie nicht wissen warum eigentlich sie Kinder haben sollten. Darüber ist - aus gutem Grund - viel zu viel nachgedacht worden.
    übrigens, so schreibt ein Amerikaner über den angeblich beobachteten Geburtenrückgang im Iran (von 5,0 Kindern pro Frau auf 1,9)

    a nation that has faith in its future will bring new generations into the world, while a nation that has lost faith in itself will not trouble to do so.
    Und besser kann man für Deutschland die Sache gar nicht auf den Punkt bringen: wer hat denn hier Vertrauen in die Zukunft dieser Nation?
  2. #331

    Zitat von Bondurant Beitrag anzeigen
    denn in Frankreich ist es - ganz anders als in Deutschland - für Frauen eine Art gesellschaftlicher Auftrag, zwei Kinder zu haben. Und Erwerbsarbeit zu leisten. Das ist ein ganz anderer Konformitätsdruck als hierzulande.
    Also dass es in F einen Druck:

    Kinder für Frankreich gibt, glaub ich jetzt nicht.

    Zitat von Bondurant Beitrag anzeigen
    Darüber ist - aus gutem Grund - viel zu viel nachgedacht worden.
    Aber warum denkt „Frau“ denn in D darüber nach ?
    Weil sie in D genau weiss, mit „Beruf“ und „Kind“ gleichzeitig. wird’s ziemlich schwer.
    Und arbeiten wollen Frauen heute nun mal.
    Wenn "Frau" wie in F darüber aber gar nicht nachdenken muss ?

    Zitat von Bondurant Beitrag anzeigen
    wer hat denn hier Vertrauen in die Zukunft dieser Nation?
    Deutschland ist Moment ein Land, dass vor wirtschaftlicher Stärke kaum noch laufen kann.
    (Seit Einführung des Euro hat D Exporterlöse von ca. 800 Milliarden Euro erziehlt).

    D ist eines der wenigen Länder, in denen die Wirtschaft schneller wächst als die Schulden.
  3. #332

    So nicht

    Zitat von IB_31 Beitrag anzeigen
    Also dass es in F einen Druck:

    Kinder für Frankreich gibt, glaub ich jetzt nicht.
    aber wie mir glaubhaft versichert wurde, gibt es ein gesellschaftliches Klima, in dem von Frauen erwartet wird, Mutter und - erfolgreich - erwerbstätig zu sein. Beides soll vorzeigbar erledigt werden. Sonst gilt man schnell als faul. So was hilft natürlich bei der Geburtenrate.
  4. #333

    Klar ....

    Zitat von Bondurant Beitrag anzeigen
    aber wie mir glaubhaft versichert wurde, gibt es ein gesellschaftliches Klima, in dem von Frauen erwartet wird, Mutter und - erfolgreich - erwerbstätig zu sein. Beides soll vorzeigbar erledigt werden. Sonst gilt man schnell als faul. So was hilft natürlich bei der Geburtenrate.
    in Frankreich wollen Frauen arbeiten um unabhängig zu sein. Auch Kinder zu haben ist normal also widerspricht sich das ja nicht?

    Ehrlich gesagt stellt sich die Frage gar nicht. Eine Französin hat eben kein Problem damit, Berufstätig, Mutter von 3 Kinder und sexy zu sein.

    Den Kopf macht man sich nur in Deutschland....
  5. #334

    Zitat von rugall70 Beitrag anzeigen
    Ihr Vergleich sähe deshalb richtigerweise wie folgt aus: Der Staat unterhält öffentliche Bibliotheken. Wenn eine Gemeinde aber keine staatliche Bibliothek nutzt, sondern selbst mit privaten Mitteln eine errichtet, dann bekommt sie vom Staat dafür ein Fördergeld. Das ist doch so abwegig nicht, oder?
    Ihr Vergleich hinkt, denn die Gemeinde richtet dann ja überhaupt keine Bibliothek ein, sondern gibt den Eltern Geld, damit sich jeder ein einziges Buch für den eigenen Nutzen kauft, das dann kein anderer lesen kann.

    Seit über hundert Jahren schafft der Sozialstaat Synergien durch öffentliche Angebote um seinen Bürgern Schwimmbädern, Bibliotheken und Hochschulen zur Verfügung zu stellen, die der Einzelne privat niemals betreiben könnte.

    Nun geht der Zug wieder in die andere Richtung. Zurück zum Nachtwächterstaat ohne soziale Komponente. Der Bürger erhält eine Nichtbenutzungsprämie, damit er nicht merkt, was er verliert. Wie verrückt.








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