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Gesetzentwurf für Betreuungsgeld: Kabinett beschließt Herdprämie

dapdZumindest dieser Streit ist bei Schwarz-Gelb nun beigelegt: Die Ministerrunde hat das Betreuungsgeld abgesegnet, das Eltern bekommen sollen, die ihre Kinder nicht in die Kita schicken. Außerdem billigte das Kabinett einen Gesetzentwurf zur privaten Pflegeversicherung.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...837227,00.html
  1. #220

    Echte Karrieristen...

    Zitat von Larnaveux Beitrag anzeigen
    Ich habe nur gesagt, Kinder sollen kein Anhängsel sein. Die zwei Karrieristen können, zur besseren Erläuterung, auch gerne gegen zwei egoistische Arbeitsverweigerer ausgetauscht werden, die mal für ein paar Stunden Ruhe zu Hause haben wollen ... Ich habe definitiv nichts Prinzipielles gegen berufstätige Eltern. Meine Frau arbeitet auch, und das ist gut so.
    ... haben keine Kinder!!! ;-)
  2. #221

    selber beigebracht

    Zitat von andreas13053 Beitrag anzeigen
    Was soll das denn werden? Hobbypsychologie und/oder Hobbypolitik"wissenschaft"?
    Ja, sieht so aus. Mit selbst aus der Fantasie hergeleiteten absurden Erkenntnissen.
  3. #222

    Freiheit und Verbote

    Zitat von Weißlicht Beitrag anzeigen
    ...Die Individualität des Menschen ist ein extrem hohes Gut, das in keiner Weise durch Gleichmacherei vernichtet werden darf.

    Ich würde, wie Sarah Palin, für ein Verbot der Verhütungsmittel für Frauen zwischen 16 und 35 plädieren.

    Und ich bin gegen jede Art des Sozialismus! Ich bin gegen Führer, gegen vorgegebene Denkrichtungen. Unterstellen Sie mir keinen Mist!
    Sie widersprechen sich selbst.
  4. #223

    "Herdprämie" - schlechtmachend

    Der Begriff „Herdprämie“ wird teils mit einer kritischen / pejorativen Konnotation verwendet; er hat sich in Politik und Medien durchgesetzt.[28] Der Begriff Herdprämie wurde 2007 Unwort des Jahres. Der Juryvorsitzende Horst Dieter Schlosser äußerte die Ansicht, es diffamiere Eltern, insbesondere Frauen, die ihre Kinder zu Hause erziehen.[29] (wikipedia)

    Aber sicher wird es auch Väter geben, die für ihre Kleinkinder den ganzen Tag am Herd stehen werden.
    Eltern, die noch rechnen können, werden zumindest zunehmend zu Exoten erklärt.

    Wie wird "Der Spiegel" demnächst die Ehe nennen? Ist sie nicht ebenfalls ein Hindernis, den Wohlstand der Gesellschaft mittels Billigstarbeit der Gattinnen der einzig wahren Arbeitskräfte voranzutreiben?
  5. #224

    Der ist nicht schlecht :-)

    Zitat von blackwildcat Beitrag anzeigen
    Echte Karrieristen ... haben keine Kinder!!! ;-)
    Hehe, so kann man das natürlich auch sehen. ;-)

    Wir sollten also mal Josef Ackermann mit einer Tochter, Hartmut Mehdorn mit drei Kindern oder Ferdinand Piëch mit zwölf Kindern mitteilen, dass sie niemals wirklich ehrgeizig eine Karriere verfolgten. Ich vermute, das wird mächtig an deren Ego kratzen.
    Zwei Frauen auf die Schnelle noch gefällig? Wie wäre es mit Kristina Schröder mit einem Kind oder Ursula von der Leyen mit deren sieben?

    Ich möchte ausdrücklich betonen, dass ich das Lebenswerk der einzelnen Personen hier nicht bewertet habe, nur ich weiß jetzt: Alles keine Karrieristen. ;-)
  6. #225

    Bezahlte Eltern?

    Zitat von zickezackehoihoihoi Beitrag anzeigen
    brauchen keine Bildung, sie brauchen Liebe und Zuneigung. Und die können Ihnen die Eltern am besten vermitteln. Lernen können die Kinder noch früh und lange genug. Wer sein Kind in die KITA schicken will, von mir aus. Aber wenn sich Eltern dafür entscheiden, die Kinder selbst zu 100% zu erziehen, dann sollen sie das bitte schön wertfrei auch dürfen. Und dieses "Zuhause" erziehen ist ja auch nur teilweise richtig. Es gibt ja auch andere Möglichkeiten, mit Gleichaltrigen in Kontakt zu kommen. Spielplatz, Schwimmbad, Krabbelgruppe,...
    Ja, ich stimme Ihnen zu, kleine Kinder brauchen Liebe und Zuneigung ihrer Eltern. Allerdings erschließt sich mir nicht, wieso sie keine Bildung brauchen sollten. Selbstverständlich brauchen kleine Kinder Bildung, z. B. in Form von sprachlichen Anregungen, Vorlesen, angeleiteten Spielen, Umwelterfahrungen, sozialen Kontakten etc. Diese Bildung kann sowohl im Elternhaus als auch in einer Kinderkrippe geleistet werden.

    Das Betreuungsgeld bietet jedoch keine Wahlfreiheit, sich für das eine oder andere Erziehungsmodell zu entscheiden, so lange es zu wenig Krippen gibt. Es ist eine ungerechte Sozialleistung, die noch nicht einmal jeder daheimgebliebene Mutter zusteht!

    Abgesehen davon erschließt sich mir absolut nicht, warum Eltern dafür bezahlt werden sollen, wenn sie in der glücklichen Lage sind, die o. g. Aufgaben bei ihren Kindern selber übernehmen zu können. Ist die Erziehung und Versorgung von Kindern nicht immer schon die ureigenste Aufgabe von Eltern gewesen?
  7. #226

    So kann man sich täuschen

    Hmmm, da dachte ich bei Ihrem letzten Beitrag, den ich eben schon zustimmend kommentiert habe, wir hätten eine Möglichkeit gefunden, sachlich zu argumentieren, aber hier trieft es ja schon wieder vor Zynismus und Boshaftigkeit. Schade eigentlich, da ich an sachbezogenden Diskussionen interessiert bin, aber Sie scheinen es zu brauchen, noch mal nachzuhacken, nicht wahr? Ich hoffe, dass es Ihnen gut tut und Sie sich wohlfühlen. ;-)

    Aber ich bin durchaus bereit, auf provokante Fragen zu antworten:

    Zitat von gazettenberg Beitrag anzeigen
    So wie Sie nicht leugnen werden, dass es etliche Väter gibt, die aus ebensolchem Egoismus das Kind gerne durch die zu Hause bleibende Ehefrau betreut wissen wollen, während sie selbst ihrer Arbeit nachgehen können.
    Entschuldigung, aber auf die Vorbereitung Ihrer später noch folgenden Spitze gegen mich muss ich einfach mal satirisch antworten: Sie haben Recht, es gibt solche Väter. Es soll übrigens, wurde mir gesagt, sogar Mütter geben, die sich ganz egoistisch Kinder machen lassen, um sich dann vom Mann (oder Männern) aushalten lassen. Das werden Sie ja wiederum nicht leugnen. ;-)

    Zitat von gazettenberg Beitrag anzeigen
    Sie selbst nehme ich davon ausdrücklich aus. Sicher haben Sie sich die mehrjährige Auszeit vom Job zwecks Vollzeit-Kinderbetreuung - eine frühzeitige KiTa-Betreuung schließen Sie ja aus - mit Ihrer Frau gerecht geteilt.
    Hübsch gebrüllt und Gift gespritzt, lieber Forist. Wirklich amüsant. Aber mal im Ernst: Meine Frau und ich haben, als wir an Nachwuchs dachten, auch die Möglichkeiten einer Kinderbetreuung besprochen. Aufgrund der Tatsache, dass ich zum Zeitpunkt der ersten Jahre unseres Nachwuchses deutlich mehr Geld als meine Frau verdiente und aufgrund der Tatsache, dass sie das große Glück hat, auf Basis eines geeigneten Arbeitsvertrages Teilzeit arbeiten zu können, haben wir uns entschieden, dass meine Frau für die ersten Jahre zu Hause bleibt. Auch wenn Sie das schmerzen wird: Es war eine gemeinsame Entscheidung, und ich habe niemals zu meiner Frau gesagt: Schatz, Du musst jetzt an den Herd!

    Ich gebe zu, dass die drei Jahre, die sie zu Hause war, nicht nur vollständig befriedigend für sie waren, und so haben wir alles unternommen, dass sie seitdem - anfangs auch mit Hilfe einer schon erwähnten Kita - Schritt für Schritt mehr und mehr zur Vollbeschäftigung zurückgekehrt ist.

    Übrigens habe ich in früheren Jahren zunächst deutlich weniger als meine Frau verdient. Wie wäre es dann gelaufen? Wir werden es nicht wissen, und ich kann es nicht sagen, aber vielleicht hätte ich die Jahre freigemacht.

    Und noch etwas ganz beiläufig: Nirgendwo habe ich eine frühe Kita-Betreuung kategorisch ausgeschlossen, so wie Sie es behaupten. Die Kita, in der ich mich engagiere, baut derzeit die Krippenplätze sogar aus. Worauf ich hinaus will - und ich schrieb es Ihnen bereits - ist, dass ich den teilweise stark verbreiteten Glauben, Krippenplätze sind per se etwas ganz Tolles, absolut ablehne und große Probleme auf unsere Gesellschaft zukommen lasse. Auch noch mal für Sie: Viele Kindergärten sind - trotz Zulassung - nur bedingt für die Kleinstkinder geeignet, denn es gibt viel zu wenige Erzieher, die wirklich darauf geschult und in der Lage sind, die Anforderungen umzusetzen, die die Gesellschaft von ihnen erwartet.
  8. #227

    Zitat von pittiken Beitrag anzeigen
    1jährige Kinder sind keine Babys mehr und die meisten schreien nicht mehr nach dem Fläschen, im Gegenteil die sind es gewohnt zu bestimmten Essenzeiten ihren Hunger zu stillen und wenn sie zwischenzeitlich Durst haben, sind diese 1jährigen schon in der Lage, ihr Fläschchen selbst zu halten.
    Hab ich auch schon öfters gesehen:
    Da wirft eine genervte Krippenbetreuerin in jedes der Bettchen eine Flasche mit Babynahrung und das Kleine muss sich die Flasche selber geben. Mit der Zeit klappt das auch, schon wegen des Selbsterhaltungstriebs.
    Meine Vorstellung von Nähe zwischen Mutter und Kind ist eine andere. Nichts ist wichtiger für das Vertrauen in seine kleine Welt, als dem Baby seine Zeit, seine Wärme und Geborgenheit zu geben. Das schafft keine genervte Betreuerin, wenn 5 Baby's schreien.
    Aber zum Glück sind die Mütter ja nicht in der Nähe, wenn ihr Baby weint, mir jedenfalls würde es das Herz zerreißen.
  9. #228

    Couchprämie

    Bekomme ich jetzt eine Couchprämie, wenn ich NICHT ins ebenfalls subventionierte Theater gehe?
  10. #229

    Sie haben schon wieder vergessen zu erwähnen,

    Zitat von gazettenberg Beitrag anzeigen
    Sie irren! Auch ALG-II-Bezieher bekommen die Herdprämie ausgezahlt, wenn sie keine KiTa nutzen.
    dass diese ausgezahlte Herdprämie aber in voller Höhe von den Sozialleistungen für die Bedarfsgemeinschaft wieder abgezogen wird. Insofern hatte der Forist, den Sie mit Ihrem Beitrag verbessert haben, durchaus recht: die kriegen nichts!

    Aber das war ja bestimmt nur ein Versehen!








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