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Gesetzentwurf der Regierung: Elektroautos fahren zehn Jahre steuerfrei
dapdElektroautos werden künftig zehn Jahre von der Kfz-Steuer befreit. Das beschloss die Bundesregierung und verdoppelte damit die bisherige Dauer der Vergünstigung. Um in den Genuss der Förderung zu kommen, muss das E-Mobil allerdings in einem bestimmten Zeitraum zugelassen werden.
http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...834800,00.html
- #1 23.05.2012 16:44 von
optional
Straßen oder Parkplätze nur für Elektroautos würden wesentlich mehr bewegen. Zumindest in Hamburg.
- #2 23.05.2012 16:46 von
Der Hl. St. Florian wird zum Regierungsprinzip
So lange der Strom für Elektroautos nicht aus rein regenerativen Energien stammt, ist die Förderung von Elektrofahrzeugen der reine Verschiebebahnhof und völliger Blödsinn. Nach dem derzeitigen Stromerzeugungsmix ist ein Elektrofahrzeug um ca 30% CO2 Intensiver als ein vergleichbares sparsames (!) Fahrzeug mit konventionellem Antrieb.
Man kann die Probleme besonders gut erkennen an der wachsenden Elektromobilität in der VR China, wo ein Gros der elektrischen Energie aus Kohlekraftwerken kommt. - #3 23.05.2012 17:07 von
Sehr gute Entscheidung!
Besteuerung nach rumfahren und nicht nach rumstehen.
Das gilt übrigens auch für die KFZ-Steuer für alle anderen PKW. Außerdem Diesel und Benzin nach Energieinhalt besteuern und dann den Markt wirken lassen in dem Sinne, dass sich der Preis für Benzin und Diesel entsprechend der Nachfrage ohne steuerliche Verzerrung einpendelt. - #4 23.05.2012 17:12 von
noch ein rohrkrepierer…
…wie der scherz mit dem wechselkennzeichen.
ein moderner kleinwagen kostet ca 60.- bis 90.- euro kfz steuer pro jahr, diesen satz zugrundegelegt ergibt sich eine grosszügige förderung i.h. v. max. 900 euro in 10 jahren.
was kostet derzeit der billigste viersitzer mit elektromotor gleich wieder?
über 30000 euro?
solange sich keiner traut, die kfz steuer auf den benzinpreis umzulegen wird das auch nichts mit alternativen antrieben, und nein, davon wäre ich selber heftig betroffen, bei 60000 beruflichen km pro jahr - #5 23.05.2012 17:12 von
.
Toll, das sind bei einem A8 4,2l quattro mit 335PS gerade mal 404€ pro Jahr. In 10 Jahren sind es... ach, rechnet selbst! Aber in spätestens 10 Jahren brauche ich eine neue Batterie! Die bekomme ich nicht für 4040€ ;-)
Übrigens, das Argument weiterer Kostenersparnis durch die Ersparnis an der Tankstelle zieht nicht! Der Staat wird es nicht auf sich sitzen lassen wenn die Einnahmen an der Tankstelle wegbrechen. Der Strom für E-Fahrzeuge wird besteuert werden. Noch glaubt daran niemand aber wartet es nur ab und denkt an mich wenn es soweit ist ;-) - #6 23.05.2012 18:00 von
Was sind das? Demnach dürfte ein Opel Ampera mir benziner als Range Extender nicht darunter fallen, oder?
- #7 23.05.2012 18:27 von
optional
ich kauf mir nen E-Roller.... der E-Auto-Irrsinn besteht ja weitstegehend darin, 1,5 Tonnen Auto elektrisch bewegen zu wollen, um eine einzige Person zu befördern. Dabei könnten E-Autos sehr viel leichter werden, wenn man auf Nonsens wie 4 Sitze und Kofferraum verzichtet
- #8 23.05.2012 18:38 von
Äpfel mit Birnen vergleichen
Bitte auch bedenken: Beim Verbrenner wird meist nur der Co2-Ausstoß zum Vergleich genommen, der aus dem Auspuff kommt, beim E-Fahrzeug immer die Herstellung. Aber schon mal daran gedacht, dass Benzin auch äußerst umweltfeindlich hergestellt werden muss (Ölsände!), verarbeitet und transportiert werden muss? Auch hier entsteht nicht wenig Co2.
- #9 23.05.2012 19:08 von
Verstehe den Sinn dahinter nicht. Der Strom für ein Elektroauto wird im Zweifelsfall durch ein Kohlekraftwerk bereitgestellt. Insofern ist es also nicht mehr oder weniger ökologisch als ein stinknormales KFZ mit Ottomotor.
Anders sähe es natürlich aus, wenn der Strom zu 100% regenerativ wäre. Wäre doch eine schöne Geschäftsidee: E-Tankstellen aus 100% regenerativ erzeugtem Strom. Und an den "Zapfsäulen" könnte man zwischen Wind-, Wasserkraft und Solar erzeugtem Strom wählen. :D
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