Gesetz zu Nebeneinkünften: SPD will Gutverdiener bei Union und Liberalen aufdecken

AFPDie SPD schlägt im Streit über Nebeneinkünfte von Kanzlerkandidat Steinbrück zurück. Die Partei will einen strengeren Gesetzentwurf zu Zusatzverdiensten vorlegen. "Diese scheinheilige Gesellschaft von Union und FDP werden wir uns jetzt zur Brust nehmen", kündigte SPD-Fraktionschef Steinmeier an.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...-a-861085.html
  1. #1

    ..........

    is denn schon Wahlkampf???
  2. #2

    Na, ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die SPD schlägt im Streit über Nebeneinkünfte von Kanzlerkandidat Steinbrück zurück. Die Partei will einen strengeren Gesetzentwurf zu Zusatzverdiensten vorlegen. "Diese scheinheilige Gesellschaft von Union und FDP werden wir uns jetzt zur Brust nehmen", kündigte SPD-Fraktionschef Steinmeier an.

    SPD plant schärferes Gesetz zu Nebeneinkünften von Abgeordneten - SPIEGEL ONLINE
    dann ´mal los.

    Glauben werde ich das erst, wenn ich bei Abgeordnetenwatch nachlesen wer wie viel für was und bei wem er wann kassiert hat.

    In diesem Zusammenhang interessant wäre natürlich auch wieviel der Zeit er dafür verbraten hat, denn eigentlich dürfte ein MdB keinerlei Zeit für Vorträge haben - wo sie doch alle medienwirksam darüber stühnen, dass sie so viel zu tun haben.
  3. #3

    optional

    Die SPD beschäftigt sich nur mit Mäusedreck...
  4. #4

    S cheinheiligen P artei D eutschlands

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die SPD schlägt im Streit über Nebeneinkünfte von Kanzlerkandidat Steinbrück zurück. Die Partei will einen strengeren Gesetzentwurf zu Zusatzverdiensten vorlegen. "Diese scheinheilige Gesellschaft von Union und FDP werden wir uns jetzt zur Brust nehmen", kündigte SPD-Fraktionschef Steinmeier an.

    SPD plant schärferes Gesetz zu Nebeneinkünften von Abgeordneten - SPIEGEL ONLINE
    Da hat die SPD geholfen, einen Bundespräsidenten am Grundgesetz vorbei wegen Urlaubsaufenthalten im Wert von einigen hundert Euro aus dem Amt gemobbt und will nun einen zum Bundeskanzler machen, der hunderttausende von der Finanzindustrie kassiert hat.
    Scheinheiliger gehts wohl nicht. Selbst wegen ein geschenktes Bobbycar sahen Gabriel und Steinmeier als moralisch verwerflich an. Wenn aber ihr Kanditat auf Kosten des Steuerzahlers für mehrere zehntausend Euro einen Vortrag hält sind es natürlich die anderen .
    Nur wollen die nicht Kanzler werden!
  5. #5

    Gar keine Nebeneinkünfte

    Irgendwie schon nicht OK. Die Bürger wählen Abgeornete in den Bundestag, sind also deren "Arbeitgeber". Als Arbeitgeber sollte ich das Recht haben über das Einkommen und die Nebenjobs meines Mitarbeiters zu entscheiden. Wir können aber weder über das Einkommen noch über Nebenjobs entscheiden. Das letztere sollte abgeschafft werden. Als Bundestagsabgeordneter sollte dieser zu 100% nur für die Belange der Bürger zuständig sein und nicht mit irgendwelchen Nebentätigkeiten. Hier besteht doch eindeutig ein Zeit- und Interessenskonflikt.
  6. #6

    Der Wolf im Schafspelz

    Vor der BT Wahl muss die SPD das Wahlvieh ruhig stimmen, um selber leichter an den Trog zu kommen. Ich denke Steinbrück wollte doch zunächst alle seine Einkünfte offenlegen, vor allem WER ihn bezahlt hat
    und für WELCHE Leistung. Es ist natürlicher einfacher jetzt nachträglich
    ein neues Gesetz als Jolly aufzulegen, um den Saubermann zu spielen.
  7. #7

    Die...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die SPD schlägt im Streit über Nebeneinkünfte von Kanzlerkandidat Steinbrück zurück. Die Partei will einen strengeren Gesetzentwurf zu Zusatzverdiensten vorlegen. "Diese scheinheilige Gesellschaft von Union und FDP werden wir uns jetzt zur Brust nehmen", kündigte SPD-Fraktionschef Steinmeier an.

    SPD plant schärferes Gesetz zu Nebeneinkünften von Abgeordneten - SPIEGEL ONLINE
    ..Liste des Graues....wer ist denn so blöd und bezahlt einem "Müllermeister"Michel Glos fast 1/2 Mio EURO für Vorträge?
  8. #8

    Zuverdienst von Abgeordneten

    Ist es erstaunlich, daß mir in meinem ganzen langen Berufsleben niemals ein Angebot aus meiner Branche gemacht wurde, als "Berater" zu fungieren? Ohne unbescheiden zu sein: ich verstehe viel in meinem Metier, aber ich kann keinen Einfluß auf Gesetzgebung nehmen. Zusatzeinkünfte von Abgeordneten als "Berater" halte ich für verdeckte, legalisierte Bestechung. Anders ist es mit Leistungen, auch Vorträgen, die erbracht werden. Wenn das alles offengelegt wird, kann sich jeder ein Bild machen. Ja, doch, der "gläserne Abgeordnete" muß sein - es geht um unser aller Interesse. Geheimniskrämerei führt zu berechtigtem Mißtrauen.
  9. #9

    Ablenkungsmanöver

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die SPD schlägt im Streit über Nebeneinkünfte von Kanzlerkandidat Steinbrück zurück. Die Partei will einen strengeren Gesetzentwurf zu Zusatzverdiensten vorlegen. "Diese scheinheilige Gesellschaft von Union und FDP werden wir uns jetzt zur Brust nehmen", kündigte SPD-Fraktionschef Steinmeier an.

    SPD plant schärferes Gesetz zu Nebeneinkünften von Abgeordneten - SPIEGEL ONLINE
    Die Frage ist doch nicht, wer als Bundestagsabgeordneter gut verdient, sondern von wem er oder sie bezahlt wird. Neid auf Einkünfte aus beruflicher oder unternehmerischer Tätigkeit von Abgeordneten ist nicht angebracht. Herr Steinbrück und die SPD reden mit gespaltener Zunge: Banken zum Buhmann der Nation aufblasen und gleichzeitig deren Honorare kassieren, dazu gehört eine schon gehörige Portion Unverfrorenheit.