Forum: Blogs
Gesetz gegen Sinnlos-Medikamente: Union will Pharmalobby beschenken
Medikamente dürfen jetzt nur noch zu Höchstpreisen verkauft werden, wenn sie besser sind als bisherige Arzneien. Doch kaum ist das entsprechende Gesetz in Kraft, will die Union es weitgehend entschärfen. Den Gewinn hätten die Pharmakonzerne, den Schaden die Patienten.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...812269,00.html
- #150 31.01.2012 20:40 von
Das sind leere Behauptungen, für die Sie keine Belege bringen.
Als besonders schmerzhaft (und ehrenrührig) empfinde ich Ihre schamlose Unterstellung, die pharmazeutischen Hersteller würden "Schmiergelder" zahlen. Soweit mit bekannt, und hier spreche im Namen aller meiner Parteifreunde, würde die Union niemals auch nur einen Pfennig nehmen. Sachlich orientierte Politik ist für die Union ein Top-Thema, gerade auch im Gesundheitsbereich. - #151 31.01.2012 21:48 von
- #152 31.01.2012 21:52 von
Allein mit der Bahauptung...
...Sie hätten die möglichkeit für alle Ihre Parteifreunde zu sprechen maßen Sie sich eine Handlungsvollmacht zu die sich eigentlich nur die CSU erlaubt. Mit welchem Parteibeschluss haben Sie diese Vollmacht erhalten? Weiter: Sie behaupten dass sich auch nach alle an Ihren Spruch halten - wie stellen Sie das sicher?
Der Gegenbeweis, dass Pahrmakonzerne Parteispenden geben ist wohl wesentlich einfacher zu führen! - #153 31.01.2012 22:21 von
Datenaustausch
Ok,nun hier mal eine kleine Geschichte,die in jeder deutschen Stadt ,so oder so ähnlich passiert:
Ich war vor kurzen beim Arzt einer Stadt mit so 50.000 Einwohner,wo er fast das Monopol auf eine ärztliche Dienstleistung seines Fachbereiches inne hält,so wie die 5 Monopoly Apotheken in dieser Stadt.
Ich besuche ihn regelmäßig und hatte Einblick in die Einrichtungen seiner Praxis:
50% seiner Praxis füllen Fachbücher,Aktenschränke,Aktenordner,Papier und Büromaschinen,seine Arzthelferinnen haben sämtlichen bürokratischen Arbeiten zutunen um ihren "Arbeitgeber" zu entlasten.Bürokraten im weißen Kittel?
Wenn Menschen mit der höchstmöglichen und wertvollen Ausbildung sich mit überflüssiger Bürokratie beschäftigen müssen,ist dass echt Zeitverschwendung,genauso für ihre Arzthelferinnen oder Krankenschwester.
Wie auch Platzverschwendung in einer Praxis.
Ich wäre dafür dass im Zukunft Ärzte sich lieber wieder vor Ort als Forscher sehen,die aktiv in ihren Fachgebiet forschen und sich Online mit anderen Ärzten wie Experten austauschen z.b. Unis.
Der Datenschutz muss dabei natürlich geachtet werden.
Rocky Horror Picture USB Show:
Die einfaches Lösung wäre ein Krankenkassen USB Stick
,der jeden besuchten Arzt einen Ordner auf diesen Stick gibt,der genügend Platz für die üblichen Dinge wie Blutbilder,Röntgenbilder,Urinmessdaten sowie Text,Befund,Analysen des behandelnen Arztes sowie die verschriebenen Behandlungen,Medikamte bietet.
Ausdruck per PDF auf Wunsch jederzeit möglich.
Und da wir ja schon einige Zeit ein Europa haben, wäre es auch endlich an der Zeit Fusionen d.h. mehrere
Europäische Kranken Kassen zu bilden ala das Geschäftmodell einer Onlinebank.
Und wie schon gesagt sehe ich persönlich die Apotheke nur als Hilfsdienst an,der anstelle der derzeitigen Apotheken(preise),in jedes öffentliche Krankenhaus mit eingebaut werden kann als z.b. "DRUG SHOP 24h open"
als stinknormaler Angestellter des Krankenhauses. - #154 02.02.2012 22:38 von
Mehr Qualität für wenig Geld
Diese angesprochne Reform,würde Millarden von Euros einsparen und gleichzeitig die Quailtät steigern.
Die Krankenkasse in der Zukunft kann sehr viel Druck auf die Pharmalobby ausüben,was Rabatte ermöglich und die Forschung anheizt.
Wer biete weniger? 14,6% v. Brutto war gestern!
Mitglieds-Beiträge werden dann sinken.
Medikamente werden von jeden Krankenhaus DANN zu Weltmarktpreisen eingekauft.
Die derzeitigen Apothekenpreise sind dann Schnee von gestern.Ebenso wie der örtliche Dorfmonopolist "Graf Koks" Apotheker.
Die Krankenkasse von morgen kann Gratis Software ala eines modernen Linux jeden Krankenhaus somit Arzt vor Ort geben,was sonstige teuere Betriebssysteme überflüssig macht.Sowie eine einheitliche Software entwickeln lassen und verteilen.
Der spezielle USB Stick bzw. die neue Krankenversicherungkarte kostet in der Massenproduktion mit 4 GB Speicher nicht einmal 1€. - #155 13.02.2012 15:32 von
- #156 22.08.2012 20:11 von
Hmm
wieso werfen wir eigentlich den Griechen Verschwendungssucht vor und Patronagentum in allen Parteien, Stadien und Ebenen?
Wir sollten mal vor unserer Haustüre kehren und die Industrie, egal in welchen Feldern auch immer, in die Schranken und in das tatsächlich Bezahlbare verweisen.
Bei den Pillendrehern reicht es sicherlich einfach zu einer Gewinnmarge (sagen wir mal 0,000001 Promille pro Pille) die reinen Materialkosten pro Pille dazu zu addieren und anteilig eventuell angefallene Entwicklungskosten; Personalkosten pp nach den Richtlinien für Beamte im mittleren Dienst, Wissenschaftler im höheren Dienst).
Werbung, Vertretertum und ähnlichen Luxus sollen dann die Pillendreher gefälligst aus eigener Tasche bezahlen, sprich vom Nettoreingewinn (nach dem Abzug aller Steuern pp.).
Betrachte ich mir z.B. die Kosten für eine Aspirin-Pille ín den USA oder in Tunesien dann sind bei uns die Pillenpreise irgendwo zwischen 500% und 1000% überhöht und das schlägt natürlich nicht nur auf den Magen sondern auch auf den Geldbeutel der Krankenkassen und der beitragspflichtigen Arbeitnehmer.
Wären die Preise tatsächlich marktbezogen dann könnten einige Prozente alleine an Krankenkassen-Beiträgen eingespart werden. - #157 23.08.2012 00:07 von
100000 Wähler
21000 Apoteken mit sagen wir mal 5 Mitarbeitern = ca. 100000 Wähler. So viele sind das nun nicht, dazu noch ein paar Hotelbesitzer und die Arbeitnehmer der Pharmaindustrie wählen bestimmt nicht nur CDU/FDP.
Ob die Politiker da mal nicht auf das falsche Pferd setzen?
Ich hab schon Pferde kotzen seh'n, vor der Apoteke..... - #158 23.08.2012 01:12 von
- #159 23.08.2012 01:30 von
Wnn ich nun dazu Ihr anderes Posting über den Unterschied der Medikamentenpreise in Deutschland und Luxemburg betrachte (was hat Sie denn da bloß geritten? Da haben Sie ja sich und Ihren Apothekerfreunden selber von hinten ins Knie geschossen, Herr Doktor), dann machen die luxemburger Apotheken also trotz der um ein Vielfaches geringeren Preise immer noch genügend Gewinn, um zu existieren, oder? Und die Pharmafirmen werden ja wohl kaum unter dem Einstandspreis ins Ausland verkaufen. Also reicht es bei Luxemburger Preisen immer noch für beide.
Wenn ich natürlich in einer Apotheke 4 Leute rumstehen habe, die mindestens zur Hälfte der Zeit Däumchen drehen, brauch ich schon einen saftigen Profit - und (einfach nur so als Beispiel) 20% von 25 € sind nun mal mehr als sogar 40 % von 8 €. Scheinbar sind die Luxemburger Apotheker bessere Geschäftsleute.
Helmchen
Die aktuellen Top-Themen

Antworten / Zitieren

