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Geschlechtskrankheit: Zahl der Syphilis-Fälle nimmt zu

CorbisDie Zahl der Syphilis-Fälle ist 2011 im Vergleich zum Vorjahr deutlich gestiegen: Knapp 3700 Infektion wurden laut Robert Koch-Institut im vergangenen Jahr gemeldet - über die Ursachen können Experten nur spekulieren.

http://www.spiegel.de/gesundheit/dia...839523,00.html
  1. #1

    ...

    wie konnte es dazu kommen, daß Menschen in Deutschkland keine Krankenversicherung mehr haben?

    Und wieso hat die Tatsache, daß Geschlechtskrankheiten sich vor allem unter Männern schnell verbreiten keine Auswirkung auf die Sichtweise der Gesellschaft?
  2. #2

    Zitat von c_c Beitrag anzeigen
    wie konnte es dazu kommen, daß Menschen in Deutschkland keine Krankenversicherung mehr haben?
    Das ist kurioserweise eine Nebenwirkung der Verschärfung der Versicherungspflicht. Würde aber hier zu weit führen.
    Letzten Endes sind in Deutschland so ~0.5% der Bevölkerung unversichert, vornehmlich Leute, die auch anderweitig durchs Raster fallen (Obdachlose, illegale Immegranten, geflohene mit Fahndungsaufruf, usw.). An sich ist das verhältnismäßig wenig. Klar, in Schweden, wo jeder der irgendwann mal irgendwie Steuern bezahlt hat, versichert ist, und das Land von Afrika weit entfernt ist, ist es prozentual noch weniger.

    Und wieso hat die Tatsache, daß Geschlechtskrankheiten sich vor allem unter Männern schnell verbreiten keine Auswirkung auf die Sichtweise der Gesellschaft?
    Inwieweit spielt das in dem Artikel eine Rolle?
    Zudem Syphilis eine Erkrankung ist, die vornehmlich bei Männern diagnostiziert wird (Frauen kriegen sie zwar genauso, die Symptome sind aber vor allem in der Frühphase nicht so wild), und bei gleichgeschlechtlichem Verkehr sind Frauen zudem nicht sonderlich gefährdet im Gegensatz zu Männern. Bei insgesamt ~3000 Infektionen jährlich in ganz Deutschland, die sich zudem leicht+günstig behandeln lassen (IMHO ist selbst in einem späteren Stadium Penicillin völlig ausreichend, Erreger hat auch keine Resistenzen, klar schon vorhandene organische Schäden können nicht mehr rückgängig gemacht werden), würde ich jetzt aber nicht unbedingt Panik vorschieben. Allein in Leningrad gibt es da glaube ich mehr davon.
  3. #3

    wer weiß, was Sie damit meinen

    Zitat von c_c Beitrag anzeigen
    ...Und wieso hat die Tatsache, daß Geschlechtskrankheiten sich vor allem unter Männern schnell verbreiten keine Auswirkung auf die Sichtweise der Gesellschaft?
    eine nähere beleuchtung würde mich mal interessieren.
  4. #4

    Gefährlicher Trugschluss!

    @Dromedar: Entgegen der landläufigen Meinung vieler Mediziner, die sich auch in den Google-Suchergebnissen zu dem Thema widerspiegelt, sind seit 2006 sehr wohl Penicillin-resistente Stämme von T. pallidum mit steigender Tendenz beobachtet worden! Siehe hierzu: http://www.hivreport.de/suche?tid=64 (.pdf-file 11/2006)
  5. #5

    Zitat von wyborne72 Beitrag anzeigen
    @Dromedar: Entgegen der landläufigen Meinung vieler Mediziner, die sich auch in den Google-Suchergebnissen zu dem Thema widerspiegelt, sind seit 2006 sehr wohl Penicillin-resistente Stämme von T. pallidum mit steigender Tendenz beobachtet worden! Siehe hierzu: Suchergebnisse | HIV.Report (.pdf-file 11/2006)
    In dem Bericht wird geschildert, „Ein sich schnell ausbreitender Stamm von Treponema pallidum (dem Erreger der Lues oder Syphilis) hat Resistenzen ge-gen ein Antibiotikum entwickelt, was häu-fig als Alternative zu den sonst üblichen intramuskulären Injektionen mit Penicillin eingesetzt wird.,

    sprich, gegen ein Penicillin-verwandtes Mittel gibt es Resistenzen.
    Trotzdem, danke, dass sie es erwähnt haben, ich kannte es noch nicht.
    Nichts desto drotz, Syphilis ist die Geschlechtskrankheit, die wir vermutlich am wenigsten fürchten müssen. Das soll keine Verharmlosung sein, wie obiger Bericht auch zeigt, kommt sie z.B. Hand in Hand mit AIDS.
  6. #6

    Geschichte wiederholt sich?

    Lustig, am 6.6.12 wurde über unheilbaren Tripper berichtet:
    Neisseria gonorrhoeae: WHO warnt vor unheilbarem Tripper - SPIEGEL ONLINE

    Jetzt kommt also die Syphillis News.

    Wie war das noch im Mittelalter (?); warum wurde den Menschen die Sexualität ausgeredet.
    Oder war´s zum Anfang der Industrialisierung, damit die Menschen keinen / kaum Sex hatten, dafür mehr malochten konnten / sollten?

    Bekomme die Historie nicht mehr zusammen - wer hilft?
  7. #7

    Das kann ja nur heissen,

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Zahl der Syphilis-Fälle ist 2011 im Vergleich zum Vorjahr deutlich gestiegen: Knapp 3700 Infektion wurden laut Robert Koch-Institut im vergangenen Jahr gemeldet - über die Ursachen können Experten nur spekulieren.

    Geschlechtskrankheit: Syphilis nimmt in Deutschland zu - SPIEGEL ONLINE
    das die "Fremdf...-Quote" ohne Gummianzug zugenommen hat. Der Mensch vergisst halt schnell, vor allen Dingen wenn ihn der P...... regiert. Das sollte einem zu denken ( mit dem Gehirn) geben.
  8. #8

    meistens...

    "...und löst zunächst meist schmerzlose Geschwüre an den Genitalien aus"

    naja, meistens ist eben nicht immer - und dann ist noch die Frage, ob man die kleine offene Stelle überhaupt findet (dabei klingt "Geschwür" so dramatisch)
    Bei aller Behandelbarkeit, Syphillis ist schwer zu diagnostizieren und ungeschützte Sexualkontakte werden gerne mal vergessen - oder es wird vergessen, danach zu fragen.
  9. #9

    Zitat von Michael KaiRo Beitrag anzeigen
    Oder war´s zum Anfang der Industrialisierung, damit die Menschen keinen / kaum Sex hatten, dafür mehr malochten konnten / sollten?
    dafür daß die menschen am anfang der industrialsierung kaum mehr sex hatten, hatten die aber verdammt viele kinder pro familie. wahrscheinlich hat die dann aber vermutlich doch der klapperstorch gebracht, und die geschichte von den bienchen und den blümchen ist das fake des jahrtausends..........








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