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Geschlechterdebatte: Der Mann, das Tier
dapd/ PolizeiMänner: machthungrig, gewaltbereit, egoistisch. Frauen: einfühlsam, kommunikativ, friedfertig. Die heutigen Geschlechter-Klischees sind mehr als 200 Jahre alt. Die Forschung hat sie längst als Unsinn entlarvt - doch bis heute schaden sie Männern und Frauen.
Geschlechterdebatte: Der Mann, das Tier - SPIEGEL ONLINE
- #240 27.04.2012 09:11 von
Damals ging es eher um den Kampf der Rassen und die 10% wurden da oft nicht nur gefordert sondern auch durchgesetzt (auch wenn es insgesamt "nur" 40% der Juden und 25% (Gesamtbevölkerung) oder 33% (europäischer teil) der Russen waren die dem zum Opfer fielen. An den "Erfolg" der Amerikaner bzgl der Ureinwohner von ehem. 2Mio auf heute 10000 konnte bislang niemand anknüpfen und ich hoff das bleibt auch so.
- #241 27.04.2012 09:19 von mixolydisch
retmar, ist ja nichts Neues, dass wir regelmäßig aneinandergeraten. Und Ihre Antworten amüsieren mich immer wieder - Sie kennen doch meinen Erfahrungshorizont gar nicht, und wie üblich tippen Sie dann wieder mal einfach nur ins Blaue. Wie das ein lebensunerfahrener Chauvi mit einer begrenzten Weltsicht eben so macht. Versuchen Sie es doch einfach mal mit mehr Sachlichkeit und seien sie nicht immer, wie so ein kleiner Junge, gleich beleidigt. Gehen Sie etwas weniger emotional an die Sache ran, es wird Sie vor gravierenden Fehleinschätzungen, wie auch hier wieder einmal, schützen.
Was die minimalistischen Statements betrifft: Lebenskluge und reifen Menschen reicht das völlig aus, um zu verstehen um was es geht. Das Sie noch lange nicht so weit sind, ist mir schon klar und beweisen Sie ständig mit Ihren Beiträgen an mich. - #242 27.04.2012 09:29 von
Mann böse, Frau gut
Es ging wohl um pauschale Behauptungen von Eigenschaften, die man Männern oder Frauen zuschreibt. Eine solche Zuordnung ist in allen Fällen etwas oberflächlich, und im hier angesprochenen Gegensatz geradezu abstrus. Aber genau dieser Gegensatz vom rohen Schwein und der empfindsamen Frau ist derzeit herrschende Ideologie in weiten Kreisen. Gerade das Alice schwimmt auf dieser Welle.
Ob es sich bei dem unterschiedlichen Verhaltensweisen nur um genetische Eigenschaften handelt, läßt sich bezweifeln, obwohl die hormonellen Abläufe recht unterschiedlich sind. Hierzu gehört die sehr stark von Gefühlen bestimmte Einstellung von Frauen, während Män-ner mit Gefühlen wenig anzufangen wissen, sie ganz massiv ablehnen, weil sie ihnen ausgeliefert sind. Oder daß Vernunft ihr einziges Instrument ist, die Welt zu begreifen und mit ihr umzugehen. Während Frauen eine Unzahl von „Signalen“ wie Körpersprache sehr viel intensiver empfinden können, vermutlich nicht immer mit dem Verstand sortiert.
Vieles ist erlerntes Verhalten, aus Vorbildern und auch aus Reaktionen, wie etwa Eltern mit Mädchen und Jungs umgehen. Man könnte sich gerade bei Leuten schief lachen, die behaupten, sie würden ihre Kinder gleich erziehen. Selbst wenn ein Vater seine Tochter zum Jungen erziehen will, wird er keinen durchschlagenden Erfolg haben. Mädchen reden und lesen gern, Jungens eher nicht, körperlich gibt es gewaltige Unterschiede, und dann gibt es noch ein Detail, was zu gern übersehen wird: Jungs sind abhängig vom Schoß der Frau, und von ihrem freundlichen Lächeln, und zwar existentiell. Sie werden von den Damens am Ring durch die Manege geführt, und es ist ihnen keineswegs bewußt. An diesem Punkt kann man Frauen eine hohe Geschicklichkeit im Umgang kaum absprechen, während Männer sich häufig höchst linkisch und stoffelig verhalten. Man braucht nur das Minenspiel der beiden Geschlechter zu vergleichen, etwa im Theater. Oder Gespräche, bei denen der weibliche Charme die entscheidende Rolle spielt. Ihre Ausdrucksmöglichkeiten sind überaus vielseitig, was Sprache (oder nur Töne), Minenspiel, Körpersprache angeht. Sie regieren in der persönlichen Beziehung mit einer ungeheuren Macht. Sie bestimmen Moral, Ziele, Kontakte, Erziehung (auch des Mannes).
Es dürfte sicher sein, daß sich Frauen zu allen Zeiten und in allen Kulturkreisen größter Hochachtung erfreuten, und daß man ihnen seit jeher eine Reihe ungemein edler Eigenschaften zugesprochen hat. Mann (also ich) übertreibt es dabei ein wenig, aber das Weib ist nun mal der schönste Selbstbetrug. Und natürlich liege ich bei den Missfits vor Lachen unter dem Tisch, wenn sie sich über die merkwürdigen Rollenerwartungen der Geschlechter lustig machen.
Die Rollen haben sich gravierend geändert, vermutlich durch die Pille, Frau möchte jetzt alles für sich haben, keinen Mann, aber Moos und wirtschaftliche Macht und Bedeutung. Und da ziehen ihre sagenhaften Eigenschaften nicht mehr. Einfühlsam ist sie nach Laune, kommunikativ auf jeder Rolltreppe und jedem Bahnsteig, friedfertig solange jemand zusieht. Wie sich Frauen gegenseitig niedermachen können ist einem Mann einfach nicht gegeben. Sie sind machthungrig und egoistisch und waren das immer. Etwas anders als Männer. - #243 27.04.2012 09:54 von mixolydisch
So langsam fangen Sie aber an mir leid zu tun. Ist aber auch wirklich ein hartes Schicksal, wenn man mit null Menschenkenntnis ausgestattet wurde - oder haben Sie das alles nur vom Hörensagen ebenfalls gekränkter Chauvis?
"Wie sich Frauen gegenseitig niedermachen können ist einem Mann einfach nicht gegeben".
Wirklich? Die drehen nur durch und bringen die Frau um, oder bombardieren Teheran! "Sich gegenseitig niedermachen ist Männern einfach nicht gegeben", Sie sind ein echter Witzbold! In welchem Vakuum leben Sie denn? Oder sind Sie Autist? - #244 27.04.2012 10:20 von
Männer sind nicht so flexibel wie Frauen
Nur weil ich stinkbeleidigt bin, wenn ich nicht verwöhnt werde, bin ich ein Chauvi ?
Ich habe schon lange kein Fernsehen mehr, und habe selbständig immer nur Nachrichten geguckt. Frauen sind realistischer, konsequenter, auch härter und hemmungsloser. Was durchaus daran liegen kann, daß sie für die Funktionsfähigkeit von Gatte und Kindern zuständig waren und sind. Ziemlich lästige Tätigkeit.
Männer sind gehemmte Traumtänzer, ganz furchtbare Romantiker und Idealisten. Was diese merkwürdige Gattung sich unter Frauen vorstellt, spottet jeder Beschreibung und jeder Vernunft. Das muß wohl so sein. Aber wenn Frau das Lächeln einstellt, sind die Illusionen futsch. Es stimmt einfach nichts mehr an dem schönen Betrug. Das Dumme ist, daß Frauen die Faulheit für sich entdeckt haben. Das ist schlecht für ihr Wohlgefühl, für ihre Sinnhaftigkeit und auch für den Mann. Wobei man zugeben sollte, daß Frauen Männer nur äußerst bedingt benötigen. Da hat das Alice recht. Sie braucht den Schein nicht mehr aufrecht zu erhalten. Dafür verliert sie auch an Wert, und wird ganz nüchtern betrachtet, sofern möglich. Die jungen Männer in Großstädten haben das bereits kapiert. Einfach mal Köln besuchen. - #245 27.04.2012 10:44 von
- #246 27.04.2012 10:56 von
- #247 27.04.2012 10:56 von
die Mädels sind absolut harmlos und lieblich
Natürlich führen Männer Kriege. Damit ihre Frauen sich preiswert mit Köstlichkeiten eindecken können.
Äpfel und Birnen vergleichen Ideologen wie etwa die Piraten, oder weibliche Autisten, wie Sie richtig bemerkt haben. Die Rede war ausdrücklich von persönlichen Beziehungen zwischen den Geschlechtern.
Als Mann bekommt man die Schlachtfeste zwischen Frauen selten mit, aber wenn dann fühlt man sich wie bei Kannibalen. Etwa wenn eine Frau ihrer Freundin ihr neues Kleid zeigt: "das macht dich aber alt." Das würde ein Mann nicht mal hören, geschweige denn verstehen, aber die Kleiderbesitzerin ist am Boden zerstört. - #248 27.04.2012 10:57 von
Männinnen und Frauinnen
Frauen können untereinander ziemlich rücksichtslos und grausam sein, sofern es sich um Konkurrentinnen oder Feindinnen handelt.
Nichts unterscheidet sie darin von Männern, allenfalls die Wahl der Mittel. Aber selbst das ist nicht zwingend.
Männer lieben durchaus den Wettkampf, ihnen ist aber auch "sportmanship" eigen, was dem Niedermachen entgegensteht.
Im Einzelfall kann jede(r) auch von diesem Verhalten abweichen, das kommt auf die Fallkonstellation an.
Kein Mann würde eine Stadt bombardieren, weil er ein Mann ist. Das war und ist die Ausführung eines militärischen Befehls, dem er sich nicht widersetzen kann. In derselben Situation würde frau dem Befehl genauso folgen. - #249 27.04.2012 14:38 von mixolydisch
Sie haben ja nicht ganz Unrecht, aber da ist es wieder: "realistischer, konsequenter, auch härter und hemmungsloser...". Nein, nur: "realistisch, konsequent, nicht härter und nicht hemmungsloser - nicht anders als Männer.
Ja, da ist was dran, betrifft aber hauptsächlich nur junge und unerfahrene Männer. Spätestens Mitte dreißig sollte man aber begriffen haben wie es in der Realität so zugeht. Selbstbewusste Männer mögen aber diese scheinbar "realistischeren, konsequenteren, härteren und hemmungsloseren" Frauen. Das Leben ist mit solchen Frauen viel einfacher. (Was Sie meinen sind Tussis, mit solchen Frauen habe ich aber nichts zu tun).
Müßig sich über so eine Aussage zu streiten - ich kenne nur Frauen die ihr Geld selbst verdienen und auch sonst sehr engagiert sind. Von Faulheit keine Spur.
Sie wollen jetzt aber nicht behaupten, dass Selbstbewusste Frauen Schuld an die Schwulen in Köln sind?! ;-)
Ich dachte bisher immer, schwul ist man - das wird man nicht. Ich bin aber immer bereit was dazuzulernen.
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