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Geschlechterdebatte: Der Mann, das Tier

dapd/ PolizeiMänner: machthungrig, gewaltbereit, egoistisch. Frauen: einfühlsam, kommunikativ, friedfertig. Die heutigen Geschlechter-Klischees sind mehr als 200 Jahre alt. Die Forschung hat sie längst als Unsinn entlarvt - doch bis heute schaden sie Männern und Frauen.

Geschlechterdebatte: Der Mann, das Tier - SPIEGEL ONLINE
  1. #200

    Zitat von rennflosse Beitrag anzeigen
    Zitat von Cassandra105
    Und Ehrenmorden fallen sowieso mehr Männer zum Opfer.
    Das ist schlicht unwahr.
    Frau sollte sich vielleicht erstmal informieren bevor sie Lügen verbreitet:

    In der Türkei fallen alljährlich zahlreiche Menschen sogenannten Ehrenmorden zum Opfer. So wurden, nach Polizeiangaben aus Ankara, zwischen 2000 bis einschließlich 2005 um die 500 Frauen und 700 Männer ermordet.

    Es gibt noch einige ähnliche Erhebungen mit der gleichen Tendenz. Die werden aber in den Medien eher irgendwo im Innenteil versteckt, damit Leute wie Sie bei ihren Vorurteilen bleiben können...
  2. #201

    Zitat von homecat Beitrag anzeigen
    Wenn Sie meinen vorhergehenden Beitrag gelesen haben, wissen Sie, daß ich das genau weiß. Frauenhäuser erhalten deshalb staatliche Unterstützung, weil der Staat seine Bürgerinnen vor Gewalt schützen will. Männerhäuser erhalten wahrscheinlich keine Unterstützung, weil der Staat Gewalttäter nicht auch noch unterstützen will.
    Dümmer geht immer homecat!

    Frauen=arme bedauernswerte Opfer
    Männer=triebhafte Gewalttäter
    Herzlichen Glückwunsch zu ihrem arg beschränkten Weltbild homecat.
  3. #202

    Zitat von Asirdahan Beitrag anzeigen
    Ich meine schon, dass von Natur aus beide Geschlechter sich sehr gleichen, was Charakter und Fähigkeiten angeht. Aber wenn man die äußeren Umstände verändert, verändern sich auch die Frauen und Männer. Die Gesellschaft formt die Geschlechter. Geht man in die Geschichte, sieht man allerdings, dass in den allermeisten Gesellschaften der Mann das Sagen hatte und die Frauen unterdrückt wurden,.....
    Wenn ich dies so lese bin ich doch ziemlich überzeugt....sie haben da das ein oder andere Gender-Seminar zuviel besucht, denn das ist ja nun wirklich nicht mehr ernst zu nehmen...
    Und ich hoffe inständig, dass sie keine einflussreiche Position inne haben, denn diese ihre Rhetorik von wegen "bereinigen" ist einfach nur erschreckend und lässt tief blicken..
  4. #203

    Weltbild

    Zitat von chrima Beitrag anzeigen
    Frau sollte sich vielleicht erstmal informieren bevor sie Lügen verbreitet:

    In der Türkei fallen alljährlich zahlreiche Menschen sogenannten Ehrenmorden zum Opfer. So wurden, nach Polizeiangaben aus Ankara, zwischen 2000 bis einschließlich 2005 um die 500 Frauen und 700 Männer ermordet.
    Es gibt noch einige ähnliche Erhebungen mit der gleichen Tendenz. Die werden aber in den Medien eher irgendwo im Innenteil versteckt, damit Leute wie Sie bei ihren Vorurteilen bleiben können...
    Ihr Weltbild ist auch eindimensional, daher beschränken Sie Ihre Zahlen auf die Türkei. Wie sieht es denn in anderen Ländern aus, z.B. in Deutschland, Frankreich, usw...? In den arabischen Ländern?
  5. #204

    Zusatz

    Zitat von chrima Beitrag anzeigen
    Frau sollte sich vielleicht erstmal informieren bevor sie Lügen verbreitet:

    In der Türkei fallen alljährlich zahlreiche Menschen sogenannten Ehrenmorden zum Opfer. So wurden, nach Polizeiangaben aus Ankara, zwischen 2000 bis einschließlich 2005 um die 500 Frauen und 700 Männer ermordet.

    Es gibt noch einige ähnliche Erhebungen mit der gleichen Tendenz. Die werden aber in den Medien eher irgendwo im Innenteil versteckt, damit Leute wie Sie bei ihren Vorurteilen bleiben können...
    Mein "Vorurteil" lautete, dass Ehrenmorde nicht zu unserem Kulturkreis gehören, auch wenn manche davon in unserem Land passieren. Sagt Ihre Statistik, dass diese Aussage falsch ist? Thema verfehlt. Setzen.
  6. #205

    .....

    Zumindest kann man als Zwischenfazit ganz klar sagen, dass der Feminismus die Deutungshoheit darüber verliert, was Mann und was Frau darstellt, was anerzogen ist und was nicht, was Gut und was Schlecht ist.
    ME eine sehr gute Entwicklung, da der staatlich institutionalisierte Feminismus mittlerweile eine gesellschaftszerstörende Dynamik entwickelt hat, welche sondergleichen sucht.
    Es ist schon bizarr wenn das männliche Geschlecht an den Universitäten, an den Gymnasien zur Seite gedrängt wird, und es trotzdem alleinig Förderung für das weibliche Geschlecht gibt.
    Bizarr, wenn es Studiengänge mit über 80% Frauenanteil gibt, aber jegliche Forderung nach Männerförderung blank abgelehnt wird.
    Vice versa, man kann es sich schon denken...

    Die Dämonisierung eines Geschlechts ist immer sexistisch, dies sollte doch zu verstehen sein.
    Und Unterschiede zwischen den beiden Geschlechtern sind so deutlich und klar ersichtlich, dass jegliche Diskussion darüber lächerlich ist.
    Wenn es um die Wertigkeit geht, dann starten wir eine andere Debatte, aber die pervertierte Dämonisierung des männlichen Geschlechts im heutigen Mainstream ist der Sexismus der "Moderne", der „Progressiven“und einfach nicht mehr hinnehmbar.
    Und als ganz simples Beispiel...würde eine Mutter ihre Tochter in eine Institution geben, einen Kindergarten zB, in dem zu fast 100% Männer arbeiten, die obendrein zu einem nicht geringem Teil Maskulisten sind?
    Von daher, warum sollte ich als Vater meinen Sohn in einen heutigen ach so tollen Kindergarten schicken ?
    Bin ich denn verrückt …?

    Von daher ist der Anti-Feminismus eine absolut legitimierte Strömung, die fast schon notwendig ist, wobei ich persönlich gerne leben würde in einer Welt ohne Maskulismus oder Feminismus, einfacher Humanismus reicht mir vollkommen...

    Der staatlich finanzierte und institutionalisierte Feminismus sollte hurtigst auf allen Ebenen abgebaut und verhindert werden, im Besonderen an den Universitäten, dies wäre zumindest mal ein Anfang, denn diese Ideologisierung jeder Lebensebene ist kaum noch erträglich und selbstzerstörerisch, stattdessen sollte man den Humanismus wieder schätzen lernen!!
    Zum Wohle Aller, und nicht nur einer kleinen Minderheit, die nur am lautesten brüllt...
  7. #206

    Zitat von mixolydisch Beitrag anzeigen
    Zitat von Wikipedia:
    ...zwischen zwei Drittel und drei Viertel der Kindstötungen werden durch die leibliche Mütter ausgeübt.

    Guter Versuch. Und in realen Zahlen sind das dann wie viel Prozent aller Frauen? Ohne es zu überprüfen, behaupte ich einfach mal, dass trotzdem die meisten Tötungs- und Gewaltdelikte von Männern ausgehen. Was wollten sie also mit Ihrer selektiven Aussage suggerieren? Die Bösen sind doch die Frauen?! Sind Sie ein Misogyn?
    Ja, auch die Frauen haben ihre dunkle Seite. Allerdings denke ich, dass die Frage nach dem Bösen Geschlecht an sich schon falsch ist. Die meisten Gewaltdelikte gehen von Männern aus.

    Allerdings sind sie auch die am meisten betroffenen. Nur 37% der Tötungsdelikte betreffen Frauen, bei Gewaltverbrechen ist es ähnlich, obwohl es in den Medien oft anders erscheint.

    Man beschäftigt sich in den Medien gerne und ausführlich mit dieser dunklen Seite der Männer. Vielleicht weil man bei weißen, christlichen Männern auf nichts Rücksicht nehmen muss und einfach allen Voruteilen freien Lauf lassen kann. Politische Korrektheit gilt als unnötig bei dieser Gruppe.

    Dabei gehört auch zum Bild, dass es Männer sind, welche unser Gesundheits- und Sozialsystem mit ihren Beiträgen zum wesentlichen Teil tragen. Ihr ehrenamtliches Engagement in Einrichtungen wie den Freiwilligen Feuerwehren, Rettungsdiensten und sozialen Einrichtungen ermöglicht überhaupt erst eine Grundversorgung mit bestimmten Diensten.

    Sie sind überproportional in Berufen vertreten die gefährlich und körperlich anstrengend sind. Daher sind sie auch die Hauptbetroffenen bei schweren Arbeitsunfällen. Es sind größtenteils Männer, die in ein brenndendes Haus gehen um Menschen zu retten oder in Gebäude eindringen in denen sich ein Schwerbefaffneter Krimmineller verschanzt hat.

    Auch das gehört zum Bild
  8. #207

    Zitat von rennflosse Beitrag anzeigen
    Ihr Weltbild ist auch eindimensional, daher beschränken Sie Ihre Zahlen auf die Türkei. Wie sieht es denn in anderen Ländern aus, z.B. in Deutschland, Frankreich, usw...? In den arabischen Ländern?
    In Deutschland sind 43% der Opfer männlich. BKA-Studie: Ein Drittel aller "Ehrenmord"-Opfer*sind männlich - SPIEGEL ONLINE
    Aus anderen Ländern können Sie ja selbst mal einige Statistiken bemühen, falls es Sie so brennend interessiert.
    Aber insgesamt denke ich, dass in anderen Ländern Männer mind. zu 50% Opfer sind, eher mehr. Gerade in Kulturen, in denen Söhne wichtiger sind als Töchter, werden "Fehler" der Söhne wahrscheinlich seltener toleriert als bei Töchtern.
  9. #208

    .......

    Zitat von rennflosse Beitrag anzeigen
    Ihr Weltbild ist auch eindimensional, daher beschränken Sie Ihre Zahlen auf die Türkei. Wie sieht es denn in anderen Ländern aus, z.B. in Deutschland, Frankreich, usw...? In den arabischen Ländern?
    Jetzt mal ehrlich, ist ihnen diese Argumentation nicht selbst peinlich ?
    Begehen Deutsche in Deutschland Ehrenmorde, oder Migranten aus der Türkei in Deutschland?
    Eben so bei Zwangsheirat. Werden Deutsche mit Deutschen zwangsverheiratet ? Wohl kaum...von daher ist ihre Argumentation einfach nur blödsinnig..
    Was mich auch immer sehr ärgert....werden zwei sehr junge Menschen, die sich nie gesehen haben, zwangsverheiratet, meistens mit türkischen Migrantionshintergrund, wird immer die Frau als Opfer dargestellt.
    Mit welcher Chuzpe wird dies so dargestellt?
    Als ob jeder junge Mann einfach nur glücklich sein kann und dies auch wünscht, mit einer wildfremden, vielleicht sogar extrem unansehnlichen jungen Dame verheiratet zu werden, vielleicht sogar einer Cousine, und dabei noch als "Täter" von einer ignoranten "aufgeklärten" Gesellschaft vorverurteilt zu werden.
    Das Leiden dieser jungen Männer wird völig ignoriert, und wie gesagt, diese Ignoranz ist nicht genug, Nein, diese jungen Männer werden auch noch als Tiere diffamiert,mehr oder weniger...
    Ehrlich, angesichts dieser widerwärtigen Doppelzüngigkeit wird mir einfach nur noch übel...

    Männer zählen nicht als Opfer, sie sind immer nur Täter, von daher ist der herrschende Feminismus zutiefst sexistisch und männerfeindlich, da bigott und heuchlerisch...
  10. #209

    Zitat von mixolydisch Beitrag anzeigen
    Zitat von Wikipedia:
    ...zwischen zwei Drittel und drei Viertel der Kindstötungen werden durch die leibliche Mütter ausgeübt.

    Guter Versuch. Und in realen Zahlen sind das dann wie viel Prozent aller Frauen? Ohne es zu überprüfen, behaupte ich einfach mal, dass trotzdem die meisten Tötungs- und Gewaltdelikte von Männern ausgehen. Was wollten sie also mit Ihrer selektiven Aussage suggerieren? Die Bösen sind doch die Frauen?! Sind Sie ein Misogyn?
    Hier geht es nicht darum, Frauen als böse darzustellen. Es soll einfach zeigen, dass die häufig angewandte Prämisse Männer = Täter und Frauen = Opfer - IMMER!, so nicht funktioniert und dass gerade im häuslichen Bereich Frauen gegenüber ihren Männern genauso gewaltätig sind wie Männer ihren Frauen gegenüber. Bei Gewalt gegen Kinder sind Frauen sogar in der Überzahl.
    Grundsätzlich sollte doch nur eins gezeigt werden, nämlich dass die Welt eben nicht so schwarz-weiß ist, wie sie gerne dargestellt wird.








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